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	<title>Michael Graeter&#039;s Starnews</title>
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	<description>Klatsch und Tratsch über Prominente, Promis, Livestyle und der High Society.</description>
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		<title>82.OSCAR: &#8220;AVATAR&#8221; ERLEBT SEIN BLAUES WUNDER</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:09:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hollywood 2010: Preisträgerin Sandra Bullock war souverän die Königin der Nacht und ließ mit der begehrtesten Trophäe der internationalen Film-Szene den Schmäh-Preis "Goldene Himbeere" alt aussehen.



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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hollywood 2010: Preisträgerin Sandra Bullock war souverän die Königin der Nacht und ließ mit der begehrtesten Trophäe der internationalen Film-Szene den Schmäh-Preis &#8220;Goldene Himbeere&#8221; alt aussehen.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>HOLLYWOOD</strong> -  Man soll den Teufel nicht an die Wand malen. <strong>James Cameron</strong>, Herr des<br />
 2-Milliarden-Dollar-Hits „Avatar“ hatte noch großspurig bei der<br />
 Verleihung „Golden Globe“ getönt, wie sehr er es bedauert hat, dass<br />
 seine Ex-Frau <strong>Kathryn Bigelow</strong> für ihren Film „The Hurt Locker“ nicht<br />
 ausgezeichnet wurde. Beim „Oscar“, dert zum 82. Mal  in<br />
 Hollywood verliehen wurde, bekam  er  eine unerwartete Quittung. Seinen<br />
 „Titanic“- Untergang ganz privat. Da nutzte das Stecktuch in seinem<br />
 Maß-Smoking , blau wie „Avatar“, und das blaue Kleid seiner blassen,<br />
 sehr schlanken Frau <strong>Suzy Amis</strong> nichts.</p>
<p>Die ehemalige Ehegespielin , wohlproportioniert, in ärmelloser Robe,<br />
 die ihre muskulösen Oberarme betonte, saß im 3332 Plätze großen &#8220;Kodak<br />
 Theatre&#8221; direkt  eine Reihe vor Cameron und er musste direkt hinter<br />
 ihr die ganze Zeit den schönen, aber bekannten Rücken und  ihren<br />
 Hinterkopf ansehen, als das Desaster in einer neuen Variante David<br />
 gegen Goliath  seinen Lauf nahm. Sein von hellen Haaren eingefasstes<br />
 Ritter-Gesicht verfinsterte sich von Mal zu Mal.  Ein „Tödliches<br />
 Kommando“, so heißt auch der deutsche Titel von Kathryn  Bigelows<br />
 Kriegsdrama, überrollte den mächtigen, in amerikanischen Szene-Kreisen<br />
 nicht sehr beliebten Schöpfer des Streifens  mit den blauen Menschen.<br />
 Seine Ex sahnte bravourös sechs  „Oscars“ ab, darunter die wichtigsten<br />
 ,  beste Regie und bester Film . In der Geschichte des „Oscars“ ist sie<br />
 außerdem die erste Frau, die als Bester in der Kategorie „Regie“<br />
 preisgekrönt wurde.  Im Gegensatz  zu „Avatar“, der 500 Millionen<br />
 Dollar teuer war, kostete ihr Film „The Hurt Locker“ 11 Millionen<br />
 Dollar und hat bisher 13 Millionen eingespielt, ist aber bisher noch<br />
 nicht groß in Amerika eingesetzt worden.</p>
<p>Den roten Teppich auf dem Hollywood Boulevard für die Show vor der<br />
 Show krönte ein transparentes Plastikdach, weil es am Vortag massiv  geregnet<br />
 hatte. Zur Verleihung herrschteaber  schönes Wetter. Die Damen, allesamt in<br />
 bodenlangen, meist schulter- und ärmelfreien Abendkleidern  defilierten<br />
 über  nusstrockenem Sisal und sanken nicht ein wie vor ein paar Wochen<br />
 beim „Golden Globe“, wo es in Strömen gegossen hatte.Bis auf das tintenblaue<br />
 Dress von Sängerin<strong> Mariah Carey</strong>, geschlitzt bis zur Hüfte und einem<br />
 Atombusen-Dekolletee sowie <strong>Hillary Swanks&#8217;</strong> etwas kühnes<br />
 Fast-Nichts-Modelkleid war es ein braves, aber elegantes Rauschen der<br />
 Roben, an dem sich <strong>Jessika Parker</strong>, in einem seidenen Chanel-Unikat<br />
 (mit Ehemann<strong> Matthew Broderick</strong>), <strong>Penelope Cruz</strong>, in auberginefarbenen<br />
 <strong>Donna-Karan</strong>-Kleid, die laszive  <strong>Charlize Theron </strong>in pinkfarbenen Outfit mit<br />
 Schleppe, <strong>Jeniffer Lopez</strong> in <strong>Armani </strong>, <strong>Demi Moore</strong> in Versace , <strong>Meryl</strong><br />
 Streep, ganz in Weiß, teilbar wie ein Vorhang, und <strong>Barbra Streisand</strong> im schwarzen Smoking mit<br />
 langem weißen Schal, schwungvoll beteiligten. <strong>Diana Krüger</strong>s zierlicher<br />
 Körper  verirrte sich in einer Rüschen-Konstruktion von Chanel.</p>
<p>Sehr edel, sehr  schön erschien<strong> Sandra Bullock </strong>auf der Bühne. Sie war<br />
 die Königin der Nacht.  Die  aus Nürnberg stammende Filmschauspielerin<br />
 trug eine silberne Robe mit viel Spitze, nur eigenen, „ von meinem<br />
 Mann ( <strong>Jesse James </strong>) geschenkten Schmuck“ und erhielt für ihre  Arbeit in<br />
 dem Film „Blind Side“ den „Oscar“ als beste Hauptdarstellerin. In<br />
 ihrer witzigen Rede sagte Sandra:“Habe ich ihn wirklich verdient oder<br />
 euch (die Jury)  nur mürbe gemacht“. Sie bedankte sich,<br />
 bevor  Tränen kullerten, bei ihrer Mutter Helga, die vor zehn Jahren<br />
 verstarb und für das Verbot der Mama, dass „ich nicht mit den Jungs im<br />
 Auto fahren durfte, bevor ich 18 war“. Natürlich schickte sie ein paar<br />
 Grüße an ihre deutsche Familie: „Ich liebe Euch, wir sehen uns ja<br />
 bald, geht aber jetzt schlafen. Gute Nacht“.</p>
<p>Unverschämt gut aussehend durcheilte <strong>George Clooney</strong>, der jetzt keinen<br />
 Bart mehr und die Haare kürzer trägt, die „Oscar“-Soiree. Der Bel Ami<br />
 war blendender Laune,  lief sogar am Maschendrahtzaun vorbei, hinter<br />
 dem die Fans zu Tausenden warteten, und gab Autogramme und<br />
 Kußhändchen.  George kam  mit seiner Bekannten <strong>Elizabeth Canali</strong>s , die<br />
 ihn optisch durchaus schmückt, mit der er aber sicher noch nie<br />
 gemeinsam einen Kanal durchschwommen hat. Clooney war als bester<br />
 Hauptdarsteller  für  dem Film „Up in the Air“, nominiert und ging<br />
 leer aus. Die Trophäe holte sich der Haudegen <strong>Jeff Bridges</strong> für „Crazy<br />
 Heart“. Auch Clooneys Film-Partnerin <strong>Vera Farmiga </strong>machte sich<br />
 vergebens Hoffnungen als beste Nebendarstellerin ausgezeichnet zu<br />
 werden. Auf dem roten Teppich unterlief der Schauspielerin  zudem noch<br />
 ein  kleiner Faux pas. Vera gefragt wurde, wer ihrer Meinung nach<br />
 den Preis für die beste Regie bekommen müsste, antwortete sie spontan:<br />
 „James Cammeron“. Dann schlug sie ihre Hände vors Gesicht, weil ihr<br />
 natürlich eingefallen war, dass auch ihr Regisseur <strong>Jason Reitman</strong><br />
 nominiert war für den gemeinsamen  Film „Up in the Air“. Der aus<br />
 Frankfurt kommende  Star-Komponist <strong>Hans Zimmer</strong> blieb ebenso unbelohnt.<br />
 Dafür machte der österreichische Schauspieler<strong> Christoph Waltz</strong> mit dem<br />
 „Oscar“ für beste Nebenrolle in dem Streifen „Inglourious Basterds“<br />
 seine Trophäen-Sammlung komplett. Landsmann <strong>Michael Haneke,</strong> für den<br />
 Film „Das weiße Band“ nominiert, war mit ganzen Clan erschienen. Man<br />
 wunderte sich schon, wie er so viele Karten auftreiben konnte. Er nahm<br />
 die Rolle als Verlierer gelassen hin und hatte schon vor der<br />
 Verleihung darauf hingewiesen, dass er in Cannes  bereits die „Palme“<br />
 bekommen habe, den „Preis der Kunst. Der Oscar sei der Preis der<br />
 Publicity“. Klingt ein bißchen nach dem Fuchs und den hochhängenden<br />
 Trauben.</p>
<p>Beim Raffen der Kleider kamen die tollkühnsten und höchsten Stöckelschuhe zum<br />
 Vorschein. Das schwierige Gehen in diesen High Heels  war wohl  der<br />
 Grund, warum sich die Damen selbst zum nur wenige Meter entfernten „<br />
 Renaissance“-Hotel  mit der Limousine chauffieren ließen, wo der<br />
 anschließende  Gouverneurs-Ball stattfand. Zum 16. Mal hatte <strong>Wolfgang</strong><br />
 <strong>Puck</strong> aufgekocht und die Gäste mit Chicken-Gulasch mit schwarzem<br />
 Trüffel, Mini-Burger, Lachs, Kaviar und Thunfisch-Tatar in der Tüte<br />
 verwöhnt. „Ich will jetzt nur entspannen, Burger essen oder etwas<br />
 anderes und nicht die Sorge haben, dass das Kleid platzt und die<br />
 Schuhe ausziehen“, stöhnte Sandra Bullock , als sie es sich an ihrem<br />
 Tisch bequem gemacht hat. Sie scheint das Leben  generell locker zu<br />
 nehmen und verriet, „morgen wieder mit dem Hund Gassi zu gehen und<br />
 einen Fitness-Club zu besuchen.“ Am Vortag war Sandra mit dem<br />
 Schmäh-Preis „Goldene Himbeere“  als schlechteste Schauspielerin 2009<br />
 für den Film „Verrückt nach Steve“ ausgezeichnet worden, der  sich<br />
 durch den „Oscar“ zu Fallobst degradiert hat. Die Bullock zeigte sich<br />
 kämpferisch auf dieser Veranstaltung und brachte jedem Journalisten<br />
 eine DVD mit. &#8220;Ich bin sicher, Sie haben den Film nicht mal gesehen&#8221;.</p>
<p>Die „Oscar“-Night klingt immer mit ein paar  Partys  in anderen L.A.Stadtteilen aus. Zum<br />
 begehrten Fest von „Vanity Fair“, nicht mehr bei &#8220;Mortons“, sondern im<br />
 Penthouse mit Pool des frisch renovierten&#8221; Sunset-Tower-Hotel&#8221;, trafen<br />
 sich <strong>Victoria Beckham</strong>, <strong>Heidi Klum</strong>, <strong>Joan Collins, Jane Fonda, Jon</strong><br />
 <strong>Voight</strong> und der immer noch rege <strong>Kirk Douglas.</strong> <strong>Elton John </strong>und sein Mann<br />
 versammelten wieder ihre Schäfchen um sich wie jedes Jahr.</p>
<p>Bei den<br />
 „Oscar“-Preisverleihungen wird immer auch der toten Filmstars gedacht.<br />
 Man vergaß diesmal  die Super-Blondine Farah Fawcett. Somit lebt sie<br />
 wohl ewig in Hollywood.</p>
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		<title>BUSHIDO LIEBT HEIMLICH EINE SCHÖNE MÜNCHNERIN</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die hübsche Tochter eines vermögenden Bauträgers aus dem Herzogpark zog eigens für den Rapper nach Berlin und hat nur Augen für den Tunesier.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die hübsche Tochter eines vermögenden Bauträgers zog eigens für den Rapper nach Berlin und hat nur Augen für den Tunesier.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  Zeiten ändern dich – am meisten <strong>Bushido</strong> selbst. Der tunesische<br />
 Rapper-Rebell <strong>Anis Mohamed Youssef Ferchichi</strong>, wie er wirklich heißt,<br />
 ist längst aus dem Armuts-Sumpf heraus und in die <strong>Dagobert-Duc</strong>k-Liga<br />
 aufgerückt. Da leistet man sich schon mal aus purer Laune ein<br />
 Brillant-Armband für 200 000 Euro. Optisch verkauft sich der<br />
 professionelle Bad Boy, dem die Fans zu Füßen liegen und den Eltern<br />
 die Haare zu Berge steigen lässt, als zorniger Single, der bei seiner<br />
 oder besser mit seiner Mutter lebt, die früher mal putzen musste. Was<br />
 man nicht weiß: Seit zwei Jahren hat er eine Freundin, eine schöne<br />
 reiche Münchnerin namens<strong> Sarah</strong>, die eigens für ihn nach Berlin gezogen<br />
 ist und mit Bushidos Mutter gut auskommt.</p>
<p>Alle drei leben in der rund 1.5 Millionen teuren Villa des Rappers.<br />
 Aus Image-Gründen zeigt sich Anis nicht offiziell mit ihr. Der harte<br />
 Musikus, der  geschlagen hat und verprügelt wurde, aus der Schule flog<br />
 und Drogen verscherbelte, möchte seinen Anhängern als Solist erhalten<br />
 bleiben. Als sich das Mädchen entschied, das Elternhaus im Herzogpark<br />
 zu verlassen, waren Stiefvater <strong>Hannes Ritter,</strong> ein gutaussehender<br />
 vermögender Bauträger, der Bentley GT fährt, und Sarahs Mutter <strong>Alex</strong>,<br />
 die ohne Ring und Trauschein wie ein Ehepaar leben, entsetzt. Sie<br />
 konnten sie aber nicht zurückhalten. Sarah war es auch piepegal, dass<br />
 sie durch den Wohnungswechsel das Abitur in Frage stellte. Sie hatte<br />
 nur Bushido im Kopf, nur dieser Mann mit dem angriffslustigen Dackel-Blick war<br />
 wichtig und sonst gar nichts.</p>
<p>Einmal hatten die beiden in den zurückliegenden  Jahren heftigen<br />
 handfesten Streit, trennten sich kurz, leben  aber seit langem  wieder<br />
 wie ein Herz und eine Seele zusammen.<br />
 Sarah stammt aus der ersten Ehe von Alex, die vor ihrem Zusammenleben<br />
 mit Baulöwe Ritter mit einem Marokkaner verheiratet war. Die Tochter<br />
 mit dem exotischen Touch passt optisch gut zu dem Testosteron<br />
 erfüllten Bushido, dessen Vermögen inzwischen auf rund 3 .5 Millionen<br />
 Euro geschätzt wird.</p>
<p>Ich traf Bushido zweimal. Erst vor dem „Deutschen<br />
 Filmball“ im Hotel „Bayerischer Hof“ in der Lobby. Er trug ein<br />
 Camouflage-Dress, mit dem er unentdeckt den Bierhügel Nockerberg hätte<br />
 erklimmen können. „Haben Sie sich verirrt“, fragte ich. Er<br />
 antwortete:“Ich gebe keine Interviews“. Ich sagte:“ Ich will gar<br />
 keines, sondern wundere mich nur über ihr Outfit“.</p>
<p>Später sah ich Bushido das zweite Mal neben Bayern MP Horst Seehofer mitten im Ballgetümmel<br />
 stehen. Da schmückte ihn einen teurer Smoking wie ich ihn nicht in<br />
 meiner besten Zeit besessen hatte.  Sehr chick, wie James Bond auf die<br />
 Haut geschnitten. Zeiten ändern dich…, so auch der Titel seines Films, der nicht so erfolgreich lief.</p>
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		<item>
		<title>ERICH KIESL MUNTER WIE EIN WIESEL</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/erich-kiesl-munter-wie-ein-wiesel/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daily Dream]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Münchner Ex-OB feierte seinen 80. Geburtstag im Kreise seiner Großfamilie und ein paar Spezln( von früher) im neuen Restaurant von Peter Pongratz "Grünwalder Einkehr".


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Münchner Ex-OB feierte seinen 80. Geburtstag im Kreise seiner Großfamilie und ein paar Spezln( von früher) im neuen Restaurant von Peter Pongratz &#8220;Grünwalder Einkehr&#8221;.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  Kiesl war munter wie ein Wiesel.Mit offenen Armen  lief das Geburtstagskind auf mich zu und meinte beim freundschaftlichen Ansichdrücken:. „Mei, is des net, daß Du<br />
 vorbei gschaugt hast“. Politiker  <strong>Erich Kiesl</strong>, der von 1978 bis 1984<br />
 auf dem Münchner Rathaus-Thron saß, und noch heute von der Verwaltung<br />
 als der entscheidungsstärkste Oberbürgermeister gelobt wird, gab sich<br />
 quietschfidel an seinem 80. Geburtstag, den er in <strong>Peter Pongrat</strong>z‘<br />
 urgemütlicher „Grünwalder Einkehr“ feierte.</p>
<p>Das Fest  im ersten Stock des holzgetäfelten, ganz neu herausgeputzten<br />
 Restaurants  entpuppte sich als reinrassige Familienfeier. Wer die<br />
 Ausmaße des Kiesl-Clans kennt, weiß, dass  Propeller-Erich eigentlich<br />
 keine Freunde braucht, um Wirtshaussäle zu füllen.  60 Gäste , alles<br />
 eigene Leute, versammelten sich auf der Beletage, wo  ein rührenden<br />
 Bild entstand: Insgesamt 16  zum Teil sehr lebhafte Enkelkinder<br />
 scharte der Ex-OB um sich.</p>
<p>Neben dem eigenen harten Kern, Ehefrau<br />
 <strong>Edigna</strong> oder wie zum Beispiel die charmante Tochter <strong>Dr. Edigna Turi</strong>,<br />
 oder Kiesl-Sohn<strong> Beni,</strong> der die entzückende Geburtstagsrede hielt,  die<br />
 Schwiegerfamilien ( die <strong>Fiedlers, Thalers, Turis, Engelhardts</strong> und<br />
 <strong>Stewens</strong>),  und die Verwandten ( die <strong>Hilpoltsteiners, Stuhlbergers,</strong><br />
 <strong>Kreutzers, Kiesls,  Hörterers, von Wehners, Lindemanns</strong> und<strong> Lohrs)</strong>, die<br />
 man sich bekanntlich nicht aussuchen kann. Als einzige „Fremdkörper“<br />
 waren Arzt und Politiker<strong> Dr. Thomas Zimmermann,</strong> Modefabrikant <strong>Franz</strong><br />
 <strong>Haushofer </strong> mit Lebensgefährtin <strong>Karin, </strong>Kiesls Hausarzt <strong>Dr. Olf Hämel</strong><br />
 und „Daimler“-Stratege <strong>Karl Dersch</strong> dabei, der im Sport-Look eines<br />
 englischen Golfspielers  unter den schwarz gedressten Herren so<br />
 auffiel wie ein Biberl im Stall weißer Hennen. Dersch, früher mal mit<br />
 Zimmermann die investigativen Steuermänner beim Kiesl-Wahlkampf,  war<br />
 geradewegs aus  Zermatt  gekommen und behielt leger seine rustikale<br />
 braune Cordhose und gelben Pullover an. Als Geburtstagsessen gab es<br />
 Bayerische Festtagssuppe, gebratenen Saibling, Nudeln mit Trüffeln und<br />
 Kalbsfilet.</p>
<p>Was man nicht weiß: Erich Kiesl, 1960 mit 30 in die CSU eingetreten,<br />
 und die Nr. 709 von über 150 000 FC-Bayern-Mitgliedern, wollte<br />
 ursprünglich gar nicht OB werden. Er  war unter  Innenminister Bruno<br />
 Merck Staatssekretär und wünschte sich dessen Amt beerben zu können.<br />
 Da wurde er plötzlich auf dem Weg mit Ehefrau Edigna zu einem<br />
 Käfer-Dinner mit dem damaligen Mercedes-Statthalter Karl Dersch und<br />
 Frau <strong>Barbara, </strong>vom „Alten“ ins Büro bestellt. Franz Josef Strauß<br />
 verdonnerte Erich zur OB-Kandidatur, die er locker gegen Max von<br />
 Heckel gewann. Damit glückte FJS auch der zweite Schachzug , Raimund<br />
 Eberle als Münchner Oberbürgermeister zu verhindern.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>MINISTER MARKUS SÖDER GANZ UMWELTFREUNDLICH</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/minister-markus-soder-ganz-umweltfreundlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 05 Mar 2010 18:34:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

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		<description><![CDATA[Horst Seehofers Kabinett-Mitglied machte charmante Überstunden  im "Blue Spa" des Hotel "Bayerischer Hof".


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Horst Seehofers Kabinett-Mitglied machte charmante Überstunden  im &#8220;Blue Spa&#8221; des Hotel &#8220;Bayerischer Hof&#8221;.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> Mir soll keiner mehr sagen, dass bayrische Chefpolitiker  bei<br />
 Überstunden kleinlich sind. <strong>Markus Söder</strong> aus<strong> Horst Seehofers </strong>Kabinett<br />
 ist ein besonders gutes Beispiel.</p>
<p>Der  propere CSU-Hüne war bis kurz vor Mitternacht im Einsatz, um<br />
 einer hübschen Schwarzhaarigen wohl unter dem Kennwort „Jugend<br />
 forscht“ anschauliche, umweltfreundliche Nachwuchspflege angedeihen<br />
 zu lassen. Der Minister mit den Aufgaben „Gesundheit“ und „Umwelt“<br />
 speiste mit der ganz in schwarz gekleideten Dame im<br />
 Dachgartenrestaurant „Blue Spa“ des Hotels „Bayerischer Hof“ .</p>
<p>Um halb elf Uhr abends zogen sie nach dem Essen  zum Kaminfeuer um und machten es<br />
 sich dort bequem. Markus zahlte mit Kreditkarte mit dem gestanzten Namen<br />
 &#8220;&#8221;. Das Servierfräulein hauchte.&#8221;Das ist doch der Minister.&#8221; Es muss sich um ein rein dientliches Diner gehandelt haben. Das Platikgeld hinterlässt Spuren.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>FERDINAND SCHMID, DER NEUE ENGEL IM &#8220;ALTEN PETER&#8221;</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/ferdinand-schmid-der-neue-engel-im-alten-peter/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2258</guid>
		<description><![CDATA[Hochamt für den "Augustiner"-Stiftungschef anläßlich seines 85. Geburtstages. Erst Gottesdienst mit Auftritt der Tölzer Sängerknaben, dann großer Empfang im "Alten Rathaussaal" mit Oberbürgermeister Christian Ude und allen Chefs und Wirten des Bräus.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hochamt für den &#8220;Augustiner&#8221;-Stiftungschef anläßlich seines 85. Geburtstages. Erst Gottesdienst mit Auftritt der Tölzer Sängerknaben, dann großer Empfang im &#8220;Alten Rathaussaal&#8221; mit Oberbürgermeister Christian Ude und allen Chefs und Wirten des Bräus.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  Die Vorgeschichte muß man wisssen, sie ist einzigartig: Rudolf Wagner<br />
 war Münchens bekanntester Unbekannter. Der Mann mit den listigen braunen Augen<br />
 besaß als Allein-Inhaber die  „Augustiner“-Brauerei mit Sudhäusern in<br />
 der Landsbergerstraße, die brauereieigene Gaststätte in der<br />
 Fußgängerzone (Münchens schönstes  Bierhaus ), den  Edel-Biergarten<br />
 „Augustinerkeller“, das Bierzelt auf dem  Oktoberfest  - und die<br />
 einmalige Eigenart, dass ihn nahezu niemand zu Gesicht bekam. Er lebte<br />
 jahrzehntelang wie der phantomhafte US-Industrielle Howard Hughes.</p>
<p>Der weißblaue Krösus, der gerne Strohhut trug, konnte deshalb<br />
 unerkannt im „Augustinerkeller“ einkehren und später von seiner Villa<br />
 aus, verborgen hinter der  6000 Plätze großen Kastanien-Oase, den Wirt<br />
 Kraus bös zusammenputzen, wenn etwas nicht in Ordnung war. Seine 400<br />
 Mitarbeiter ,  mit den beiden ergebenen Direktoren Karl Großmann und<br />
 <strong>Ferdinand Schmid</strong> an der Spitze, steuerte er unnahbar schriftlich per<br />
 Briefkastenfach. Nur Haushälterin  und  sein Chauffeur  (Mercedes mit<br />
 Gardinen) erlebten Mr. Unsichtbar als Einzige Auge in Auge, der<br />
 samstags, wenn der Fahrer frei hatte, anonym mit S-Bahn und Zug zur<br />
 „Post“ (Leibspeise: Tellerfleisch, Lieblingsgetränk: „Kalterer See“<br />
 und „Steinhäger“) nach Garmisch fuhr.</p>
<p>Als Wagner starb und lange Zeit kein rechtmäßiger  Erbe gefunden wurde<br />
 und sich Tausende von Wagners meldeten, bis  eine alte Dame namens<br />
 Edith Habermann als sichere Kandidatin herausgefunden wurde, der die<br />
 Hälfte der Brauerei zufiel, die aber auch  bald das Zeitliche segnete,<br />
 entwickelte sich Ferdinand Schmid als Fels in der Bier-Brandung. Und<br />
 jetzt kommt die Hauptgeschichte: Der Gerstensaft-Fuchs überlebte<br />
 Freund und  Feind .  Geschmackssicher führte er das<br />
 „Augustiner“-Imperium , drückte ihm seinen Stempel  auf und wurde<br />
 jetzt als silbergraue Bier-Eminenz und inzwischen Herr der<br />
 „Haberland“-Stiftung zu seinem 85. Geburtstag gefeiert wie ein König.</p>
<p>Den „Alten Rathaussaal“, wo vor kurzem noch der Aufstand der<br />
 Viktualien-Markt-Frauen geprobt wurde, stellte OB <strong>Christian Ude</strong><br />
 für  die abendliche Zeremonie zur Verfügung,  lobte Ferdinand, mit dem<br />
 er eine Linie hat, in einer heißen Laudatio über den Schell -König.<br />
 Die Schäffler standen Spalier, die Ansprache von Gastro-Napoleon<br />
 <strong>Richard Süßmeier</strong> war allerdings diesmal nicht ganz pfeffrig wie gewohnt und<br />
 Wiesn-Wirt  <strong>Hans Stadtmüller</strong> („Fischer-Vroni“) ließ Fisch-Brettln  mit<br />
 den Lieblingsschmankerln  des zeitlos wirkenden Geburtstagskindes an<br />
 die 380 Gäste servieren, darunter <strong>Herzog Max </strong>und <strong>Herzogin Elisabeth in</strong><br />
 <strong>Bayern,</strong> der toughe, junge  „Augustiner“-Big-Boss <strong>Dr. Jannik Inselkammer</strong> mit<br />
 Familien-Clan, Bräu-Teilhaberin<strong> Marion von Treutini</strong>,<br />
 Multi-Aufsichtsrat <strong>Jobst Kayser-Eichberg,</strong> Marktsprecherin <strong>Christl</strong><br />
 <strong>Hirschauer</strong> 8gerade wiedergewählt), <strong>Dr. Peter Kreuzpaintner, </strong>der ewige<br />
 zweite  Mann bei „Paulaner“, mit seiner humorvollen Frau,und die meisten<br />
 „Augustiner“-Wirte, deren Kellner vereint den Service vornahmen. Die<br />
 SPD  gratulierte mit Frontmann <strong>Alexander Reissl,</strong> die CSU blieb so<br />
 unsichtbar wie  damals Vorfahre Rudolf Wagner.( Ich hatte das<br />
 einmalige Glück Wagner einmal für ein Foto zu treffen und  belohnte es<br />
 mit einem Kasten &#8220;Edelstoff&#8221;.)</p>
<p>Das Bier aus dem Holzfaß vom Ganter, kohlensäurefrei, floß in Strömen<br />
 und zur Feier des Tages erhielt der gerührt in die Runde blickende<br />
 Schmid ein eigens angefertigtes 85-Liter-Bierfass mit Konterfei<br />
 geschenkt und eine Happy Birthday-Torte in Form eines Bierfasses.<br />
 Ferdinand, der ganz privat die gute Küche im „Zwingereck“ geniesst und<br />
 in der Nähe gesunderhaltende Massagen bezieht, trug ein ziemlich neues grünes<br />
 Trachtensakko und eine rötliche Weste. Ihm zur Seite stand wie immer<br />
 <strong>Willy Tertzer</strong>, sein Mädchen für Alles.</p>
<p>Natürlich war aucjh hoheGeistlichkeit angetreten wie Salzburgs<br />
 Domdekan und der Stadtpfarrer von St. Peter, in dessen Kirche vor dem<br />
 Rathaus-Empfang ein Gottesdienst stattfand und der <strong>Tölzer Knabenchor</strong> sang. Ferdinand<br />
 Schmid ist ein langjöähriger Mäzen vom „Alten Peter“. Die<br />
 Restaurierung der Zunftstangen und des  Deckenfrescos  ging auf seinen<br />
 Geldbeutel. Der Künstler bedankte sich auf seine Weise. Ein Engel , an<br />
 der Decke in der Mitte des Kirchenschiffs zu sehen, ist deutlich<br />
 Ferdinand Schmid. So gesehen verewigt.</p>
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		<title>MARIO ADORF VERZÜCKT IN &#8220;LAFLEUR&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Feb 2010 16:46:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bordeaux-Spürnase Hardy Rodenstock ließ ein paar Rotwein-Granaten aus seinem Schatzkeller zünden. Bill-Clinton-Freundin Denise Rich, Producer Jack White, Uschi Glas,  Ex-"Kaiserin" Sybille Beckenbauer und Hemdenkönig Otto Kern  schwelgten.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bordeaux-Spürnase Hardy Rodenstock ließ ein paar Rotwein-Granaten aus seinem Schatzkeller zünden. Bill-Clinton-Freundin Denise Rich, Producer Jack White, Uschi Glas,  Ex-&#8221;Kaiserin&#8221; Sybille Beckenbauer und Hemdenkönig Otto Kern  schwelgten.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><span><span style="font-size: x-small;"><strong>KITZBÜHEL</strong> &#8211; Moskaus First Lady <strong>Yelena Nikolayevna Baturina</strong>, Ehefrau des<br />
 Oberbürgermeisters <strong>Yuriy Luzhkow</strong> und mit über 4 Milliarden Dollar<br />
 Rußlands reichste Frau, hat  Kitzbühel  vergoldet. Der Golfclub<br />
 Eichenheim mit  neu ausgebautem Clubhaus und angrenzendem<br />
 5-Sterne-Hotel  „Grand Tirolia“ ist das exklusivste, was Kitz jetzt zu<br />
 bieten hat. In das noble, herrlich verschneite Ambiente lud die smarte<br />
 Rotwein-Spürnase <strong>Hardy Rodenstock </strong>handverlesene Gäste, um<br />
 einige Granaten aus seinem Bordeaux-Schatzkeller zünden zu lassen.<br />
 Der  Raritäten-Weinsammler  gehört nämlich  zu den wenigen seiner<br />
 Spezie, die nicht nur die Flaschen herzeigen und streicheln, sondern<br />
 auch öffnen. Es lief auch keiner mit Hut rum, um  bei dem  großzügigen<br />
 Probier-Akt  der einzigartigen Roten ein paar Schärflein zu sammeln.</span></span></p>
<p>An einer langen, weiß gedeckten Tafel, wie bei einem Abendessen im<br />
 Schloss oder wie beim TV-Kleinod „Dinner for Two“,  versammelten<br />
 Rodenstock und seine Fau <strong>Helga Lehner </strong>(einst AZ-„Schwabinchen“)<br />
 Weltstar <strong>Marion Adorf </strong>mit Frau Monique, die milliardenschwere<br />
 US-Musik-Produzentin und <strong>Bill-Clinton</strong>-Freundin<strong> Denise Rich</strong><br />
 (veranstaltet am 20. Oktober in New York wieder ihren<br />
 „Angel“-Benefizball)  mit Lebensgefährten <strong>Peter  Cervinka</strong>,<br />
 Hit-Producer <strong>Jack White</strong> (seine Frau war auf einer anderen Party) sowie<br />
 Kollege <strong>Gunther Mende </strong>mit Frau <strong> Mee Eun</strong>, , Ex-„Kaiserin“<strong> Sybille</strong><br />
 <strong>Beckenbauer</strong>,  Hemden-König <strong>Otto Kern</strong> mit Frau <strong>Naomi ,</strong> Manager <strong>Michael</strong><br />
 <strong>Stark </strong>mit Frau <strong>Claudia,</strong>und Serien-Star <strong>Uschi Glas</strong>, die zart Regie bei<br />
 Ehemann <strong> Dieter Hermann</strong> führt, der  zu Hause  sein „Schätzchen“<br />
 bekocht.  Die beiden legen großen Wert auf guten Roten.</p>
<p>Sterne-Koch <strong>Bobby Breuer</strong>, früher „Königshof“, München ,und zuletzt<br />
 „Brandenburger Hof“, Berlin“, zelebrierte Feinstspeise  – das heißt,<br />
 er zauberte ein Fondue de Luxe  und ließ die Gäste mit Spießen und<br />
 Fangkörbchen „arbeiten“.  In jeweils zwei  feuerfesten Tontöpfen, für<br />
 Fisch und Fleisch, pro Gast auf dem  langen Tisch verteilt, konnte<br />
 sich jeder sein Mahl  (Drachenkopf, Felsenrotbarbe, Seeteufel und<br />
 Gambas aus La Rochelle zum einen, und zart aufgeschnittene Hüfte vom<br />
 Almochsen, Milchkalbskeule und Maispoulardenbrust aus der Steiermark<br />
 zum anderen) im brodelnden Öl  selbst  bruzzeln . Manchmal wurden die<br />
 Spießchen allerdings vertauscht oder bei der angeregten Unterhaltung<br />
 vergessen. Da steckte dann so manche Mini-Schuhsohle am Spieß.</p>
<p>Das  muntere Mitkochen verursachte ungeheure Stimmung und  der<br />
 Gastgeber blickte  putzmunter in die Runde und überwachte im Stehen<br />
 das Öffnen der Bordeaux-Köstlichkeiten wie die von den internationalen<br />
 Weinkritikern <strong> Robert Parker</strong> und <strong>Rene Gabriel</strong> mit Bestnoten<br />
 gepunkteten 1947er „Chateau Lafleur“, 1945er „Chateau Mouton<br />
 Rothschild“ oder 1950er „Chateau Latour a Pomerol“. Alles in<br />
 Magnumflaschen.   Robert Parker schwärmte über den 47er „Lafleur“ mit<br />
 dem außerordentlich tiefdunklen Purpurrot, dem „ehrfurchtgebietend<br />
 konzentrierten Mammut von Wein, der im Mund ohne Ende nachklingt“:“<br />
 Es war bisher der einzige Chateau-Wein, bei dem mir je die Tränen<br />
 gekommen sind – so traurig war ich, als die Flasche leer<br />
 war.“Natürlich gab es auch jüngere Kaliber wie Rodenstocks<br />
 Lieblingsrotwein ,den  2005er „Chateau Eglise Clinet“, der seiner<br />
 Meinung nach mit „Petrus“, dem besten Rebensaft  der Welt,  mithalten<br />
 kann, aber auch einen Calvados aus dem Jahre 1865 und Armagnac 1947.</p>
<p>Adorf, der genießerisch jeden Schluck  sekundenlang  den Gaumen umspülte, kam direkt von Filmarbeiten aus Singapur, wo er einen<br />
 TV-Zweiteiler abgedreht hat und wird mit <strong>Monique</strong>, ehemals beste<br />
 Freundin von <strong>Brigitte Bardot,</strong> ein paar Tage in Paris verbringen. „Ich<br />
 kann den Schnee in München schon nicht mehr sehen, aber es hat auch<br />
 in  Paris geschneit“, sagte Monique, die mit ihrem Mann in Schwabing<br />
 in der Nähe des Siegestors in einer schmucken Wohnung lebt . Mario war<br />
 an dem Wein-Abend  galanter Tischherr von Helga Rodenstock , die nach<br />
 dem Dessert „Mohr im Hemd“  in einem neuen Bücherl  über kuriose<br />
 Gedenktage herumblätterte, das unter den Gastgeschenken lag.  Sie ist<br />
 Steinbock, feiert am 5. Januar  Geburtstag,  und laut <strong>Timo Lokoschats</strong><br />
 Kurzweil-Fibel „Es wird eng im Kalender“ den „ Tag des Vogels“. Bei<br />
 Sybille Beckenbauer ist es der  „Vanilleeis-Tag“ (23. Juli), bei Adorf<br />
 ( 8. September)  der  UNESCO-„Weltalphabetisierungstag“ und bei mir<br />
 der „Tag des Regens“ (29. Juli). Ein falsches Datum für mich als alten<br />
 Löwen und Sonnenanbeter.</p>
<p>Otto Kern  zeigte sich nicht nur verliebt und küsste immer wieder<br />
 leidenschaftlich  seine blonde Frau aus Milch und Honig, er war ganz<br />
 außer sich über die Parade der seltenen  Rotweine. Bei den Bordeauxs<br />
 dieser Qualität der Championsleague hat sich wieder mal gezeigt, daß<br />
 es ein Genuss ohne Reue ist -  keinerlei  Nachwehen traten auf, auch<br />
 nicht das berühmte Kopfweh am anderen Tag.</p>
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		<title>LEONARDO GANZ OFFENSICHTLICH NUR IN BERLIN VERLIEBT</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:48:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berlinale wird von Jahr zu Jahr besser und glänzt mit einem Star-Aufgebot wie der konkurrierende Festspiel-Ort Cannes. Berlin hat den Nachteil, dass es kälter ist.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Berlinale wird von Jahr zu Jahr besser und glänzt mit einem Star-Aufgebot wie der konkurrierende Festspiel-Ort Cannes. Berlin hat den Nachteil, dass es kälter ist.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>BERLIN </strong> -  Das verschneite Berlin hat sich zur 60. Berlinale new-yorkisch<br />
 gekleidet. Die Hochhaus-Fassaden zieren überirdischgroße Konterfeis<br />
 bildhübscher  Damen wie <strong>Penelope Cruz, Linda Evangelista</strong> oder <strong>Eve<br />
 Longoria. </strong>Sie können  aber natürlich wieder nicht  ungestört das<br />
 City-Aussehen verschönern, weil sich bereits Kleingeister der<br />
 Großstadt darüber mokieren. Natürlich verströmen die leibhaften<br />
 Leinwandgrößen den weltstädtischen Stardust, dass man als Gast aus<br />
 München fast eifersüchtig werden kann. Nur ein paar der großen Namen:<br />
 <strong>Liam Neeson, Catherine Deneuve, Renee Zellweger, Christopfer Lee,</strong><br />
 <strong>Mario Adorf. </strong>Allein <strong>Leonardo DiCaprio</strong> verwandelt Berlin für ein paar<br />
 Stunden in ein bisschen Hollywood.</p>
<p>Der Lieblingsschauspieler von Meisterregisseur <strong>Martin Scorsese </strong>ist mir<br />
 rein zufällig in die Hände gelaufen, als er mit Mama in der<br />
 Friedrichstrasse aus dem Taxi stieg. Es muss wohl ein ganz privater<br />
 Trip gewesen sein, ohne VIP-Shuttle, jene Limousinen der<br />
 Festspielleitung, die den prominenten Gästen rund um die Uhr zur<br />
 Verfügung stehen. Leo hat das Lächeln aufgesetzt, dass Mädchenherzen<br />
 schmelzen läßt und vielleicht auch den Schnee von Berlin. Er deutet<br />
 auf Mama, hüpft über einen Schneehügel und dann sind beide im<br />
 Verkehrsgetümmel verschwunden, anonym wie du und ich.</p>
<p>Offiziell taucht erst wieder auf der Benefiz-Gala „Cinema für Peace“ auf. Mit Freundin<br />
 <strong>Bar Refaeli</strong> und Frau Mama. Die Berliner Ortspresse blickt das Paar bar jeder Vernunft<br />
 verliebter an als es selbst wohl ist und fühlt bereits die<br />
 bevorstehende Verlobung. Dafür hätte Leonardo nicht nach Berlin jetten<br />
 müssen. Er zog die männerfreundschaftlichen Gespräche mit seinem<br />
 Mentor und Createur Scorsese vor. Das Paar erinnert ein wenig an die<br />
 Beziehung <strong>Helmut Berger</strong> und Star-Regisseur <strong>Visconti</strong>. Jedenfalls plagen<br />
 DiCaprio nicht so fürchterliche Umweltkrankheiten wie sie<br />
 Mädchenschwarm-Kollege <strong>Robert Pattinson</strong> („Twilight“) zu plagen<br />
 scheinen, der öffentlich erklärt hat, eine Vagina-Allergie zu haben.<br />
 Er kann einem leidtun.</p>
<p>Seine Katzen-Phobie ist jedenfalls Gesprächsstoff wie auch die<br />
 familiäre Veränderung des Schweizer Ex-Botschafters <strong>Thomas Borer,</strong> der<br />
 zum Valentinstag die Scheidungspapiere seiner vampigen Ehefrau <strong>Shawne</strong><br />
 <strong>Fielding</strong> zustellen ließ. Das Glamour-Paar gibt es also nicht mehr,<br />
 dass in der  Botschaft für manche gesellschaftliche Überraschung gut<br />
 war. Als <strong>Prinz Ferfried von Hohenzollern</strong> noch bestens durchblutet und<br />
 mit<strong> Maja</strong> verheiratet war, erlebte das Prinzenpaar , welch spontanes<br />
 Temperament  der  ehemaligen „Miss Texas“  Eigen  ist. Als nur  ein<br />
 wenig in Frage gestellt wurde, ob Fieldings Oberweite getunt sei, hob<br />
 sie beweiserheischend vor Ferfried und Maja für Sekunden den Pullover.</p>
<p>Mit  Verwandschaft, wie es Leonardo DiCaprio praktizierte,  sind zur<br />
 Berlinale übrigens mehrere Stars gekommen, so Ex-James Bond <strong>Pierce</strong><br />
 <strong>Brosnan,</strong> der im neuen <strong>Roman Polanski</strong>-Film „Ghostwriter“ den englischen<br />
 Poltiker <strong>Tony Blair</strong> spielt, und <strong>Max Raabe</strong>. Familie mitgebracht aufs<br />
 Fest haben auch Mama <strong>Eva Mattes , </strong>die mit Sohn<strong> Josef </strong>gekommen  ist und<br />
 <strong>Corinna Harfouch</strong> mit Junior <strong>Robert</strong>. Mit Theater-Heldin Eva Mattes<br />
 besuchte  ich 1970 das erste Mal das Berliner Filmfestival und  es war<br />
 das einzige Mal vor der Wende, das richtig was los war.  <strong>Michael</strong><br />
 <strong>Verhoevens F</strong>ilm „o.k“, in dem sie mit<strong> Wolfi Fischer</strong> und <strong>Hartmut Becker</strong><br />
 die Hauptrolle spielte, löste großen Wirbel aus. Angeblich hatte ich<br />
 Schauspieler Fischer einen dunklen Anzug gekauft, weil er für den Abend<br />
 kein passendes Dress besaß. Das behauptete Fischer jedenfalls, als ich<br />
 ihn kürzlich in München traf. 1970 war die Zeit, wo für Vietnam<br />
 demonstriert wurde. Als dann Vietnam akut wurde, sah man keine<br />
 vermeintlichen Helfer mehr.</p>
<p>Die Berlinale, als Berlin noch die Mauer drückte und eine Idylle wie<br />
 Bad Wörishofen besaß,  rollte später immer sehr brav ab und erst in<br />
 den letzten drei  Jahren ist das Star-Aufgebot so groß geworden, dass<br />
 es mit dem konkurrierenden Festspiel-Ort Cannes mithalten kann. Die<br />
 Partys nach den Premieren sind aber längst nicht mehr imposant. Zwei<br />
 selbstbewusste No-Names aus München mischten sich unters prominente<br />
 Publikum und belästigten den roten Teppich vor dem Festspielhaus. Dort<br />
 agierte auch der blasse Komiker <strong>Oliver Pocher</strong> als Klatsch-Reporterin<br />
 Weischenhirn und flog raus. Ich hätte es lieber gehabt, wenn er mir<br />
 ein Foto seines Babys gezeigt hätte, damit man sich bei seinem Glück<br />
 mitfreuen kann.</p>
<p>Weltstar <strong>Danny De Vito,</strong> der auch in Berlin über den<br />
 Red Carpet defilierte, muss man auch ganz privat große Schauspielkunst<br />
 bescheinigen. Als er bei einer Preisverleihung mit einem<br />
 „Überraschungsgast“ konfrontiert wurde, weinte er fast. Es war lediglich<br />
 <strong>Michael Douglas</strong>, der mit ihm in der Maschine nach Berlin geflogen war.</p>
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		<item>
		<title>OTTO SUGGERIERT ZEITLOSE KERN-KRAFT</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/otto-suggeriert-zeitlose-kern-kraft/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 09:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hemden-König feiert seinen 60. mit Gästen wie Milliardärin Denise Rich, Hardy Rodenstock und Werner Baldessarini exklusiv in Kitzbühel.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Hemden-König feiert seinen 60. mit Gästen wie Milliardärin Denise Rich, Hardy Rodenstock und Werner Baldessarini exklusiv in Kitzbühel.</strong><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>KITZBÜHEL  -</strong> Als ich vor  Jahren Mode-Jesus<strong> Otto Kern,</strong> sprühender Charme,<br />
 windhundlanges Haar, lausbubenhaftes Lächeln, das erste Mal begegnete,<br />
 fuhr er  bereits Rolls Royce. Klar, dass  damals der  Gedanke aufkam<br />
 dass  unsereins was falsch gemacht hat.  Otto, Deutschlands in Monaco<br />
 lebender Hemdenkönig, der eine Zeitlang auch vom internationalen<br />
 Jeans-Kuchen ein größeres Stück herausschnitt,  hat es jedenfalls<br />
 immer  richtig gemacht und jetzt wohl als jugendlichster  60er, den es<br />
 je gab,  seinen runden Geburtstag in Kitzbühel gefeiert.</p>
<p>Natürlich jenseits  jeglichem  Altherrenrunden-Gezitters, wie sonst<br />
 bei Senioren um die Sechzig,  lud  Mr. Zeitlos auch nicht sechzig,<br />
 sondern dreißig  fein ausgewählte Freunde  zum Fondue-Essen  in den<br />
 Stanglwirt in Going bei Kitzbühel.  Man parlierte über das Leben und<br />
 nicht über Gebrechen. Als großer Bordeaux-Fan ließ er 2000er „Chateau<br />
 Lagune“ aus  Magnum-Flaschen servieren.</p>
<p>Den Lieblings-Rotwein hatte der Designer  natürlich mitgebracht. Von  Stanglwirt <strong> Balthasar</strong><br />
 <strong>Hauser,</strong> der wie ein lebender Gesundbrunnen durch seine immer größer<br />
 werdende Hotelanlage flaniert,  kann man auch nicht verlangen, alle<br />
 Bordeaux-Granaten im Keller zu haben. Man musste ohnehin staunen, wie<br />
 lässig er vor zwei Wochen die Fütterung von rund 2500 Gästen mit<br />
 Weißwürsten  ( vom  Miesbacher  Metzger  <strong>Anton Holnburger</strong>, nach<br />
 Rezeptur  von <strong>Alfons Schuhbeck)</strong> im Pferdestall durchgezogen hat.</p>
<p>Otto Kern, Baujahr 50, und seine hübsche Frau Naomi Valeska,  28<br />
 Lenze, in schwarzen schicken „<strong>Jetrois“</strong>-Lederhosen und über einem<br />
 schwarzen Rollkragen-Pulli  eine lange selbstdesignete<br />
 Silberfuchs-Weste,  strahlten wie ein eben verheiratetes Brautpaar in<br />
 der urigen Holzstube. Ich bin Kern oft begegnet und habe ihn mit<br />
 seinen  wichtigen Frauen wie <strong>Babette, Patricia, Sarah</strong> und Daniela in<br />
 allen möglichen Lebenslagen gesehen, aber selten vermittelte Otto<br />
 einen so glücklichen Eindruck. Naomi ist jung, schön und gescheit, was<br />
 will man mehr. Er hat sie vor zwei Jahren wie ein König  in Monaco mit<br />
 einer bombastischen Hochzeitsfeier und Trauzeugen wie <strong>Mario Adorf</strong><br />
 geheiratet. Sie  ist seine vierte Frau und standesamtlich gesehen<br />
 kann er sich mit  Ehemann-Rekord-Vorbildern wie <strong>Gerhard Schröder</strong> oder<br />
 <strong>Joschka Fischer</strong> messen. Letzterer hat schon fünfmal „Ja“ gesagt,  ohne<br />
 sich zu versprechen.</p>
<p>Aus allen Himmelsrichtungen düsten Kerns Geburtstagsgäste ( auch seine<br />
 Kinder <strong>Olivier </strong>und<strong> Sand</strong>y) nach Kitzbühel, wie zum Beispiel die<br />
 attraktive US-Milliardärin <strong>Denise Rich</strong>, Mäzenin, Künstlerin,<br />
 „Angel“-Ball-Organisatorin und Scheidungs-Fachfrau mit einnehmenden<br />
 Wesen. Ich weiß  allein nur von einer zweiten Abfindungsrate in Höhe<br />
 von 265 Mio Dollar, die ihr Ex-Ehemann , Öl-Multi und Steuerkünstler<br />
 <strong>Marc Rich</strong> abdrücken musste. Der Krösus durfte  sich damals nur in der<br />
 Schweiz und  Spanien aufhalten, sonst hätten ihn die US-Steuerbehörden<br />
 für immer zu sich genommen.  Präsident <strong>Bill Clinton </strong>begnadigte am<br />
 letzten Amtstag  Amerikas  größten Fiskus-Fopper aller Zeiten und<br />
 Denise schenkte Clinton  ganz offiziell ein goldenes Saxophon, wie<br />
 immer man dieses Präsent deuten  mag.   Neben Denise und ihrem smarten<br />
 Begleiter Unternehmer<strong> Peter Cervinka</strong> saßen  Mode-Impresario<strong> Werner</strong><br />
 <strong>Baldessarini </strong>(erfand  u.a. den von sich sehr eingenommenen Werbe-Heiland <strong>Charles Schumann)</strong> mit Frau<strong> Cathrin</strong>, Komponist  und Produzent <strong>Gunter Mende</strong> mit Frau <strong>Me Oon </strong>(<br />
 vermarktet die neu aufgetauchten Falco-Werke),  Wein-Experte <strong>Hardy</strong><br />
 <strong>Rodenstoc</strong>k mit Frau Helga und Ottos Münchner  Advokat <strong>Lutz Libbertz.</strong> Was Naomi ihrem angebetenen Otto geschenkt hat? Sie ließ Kerns bekanntes Jeans-Abendmahl neu malen, mich sich drauf und vielen Girls &#8211; die dürfen einfach nicht fehlen.<strong><br />
</strong></p>
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		</item>
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		<title>50 NÄCHTE: AUDI GIBT GAS BEI DALLMAYR</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/50-nachte-audi-gibt-gas-bei-dallmayr/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 21:56:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Daily Dream]]></category>

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		<description><![CDATA[Schulung für neue Verkaufs-Genies aus aller Welt wird allabendlich mit einem leckeren Essen belohnt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schulung für neue Verkaufs-Genies aus aller Welt wird allabendlich mit einem leckeren Essen belohnt.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>MÜNCHEN  -  Grand Buffet ganz im Geheimen  bei „Dallmayr“ mit einem<br />
 Marathon-Programm wie noch nie:  Fünfzig Nächte  Gaumen-Freuden<br />
 inszeniert gerade der  Autohersteller  Audi  in der Nähe von Münchens<br />
 Oper. Oberster Gastgeber sind  <strong>Rupert Stadler </strong>und Marketing-Vorstand<br />
 <strong>Peter Schwarzenbauer .</strong></p>
<p>Das große Essen ist der abendliche Höhepunkt  einer weltweiten<br />
 Verkäuferschulung in München , bei der den Aspiranten eine Audi-adäquate<br />
 Ausbildung für  das Premium-Produkt und den Service nahegebracht wird.<br />
 Der  Konzern der  vier Ringe , bekannt durch den Slogan „Vorsprung<br />
 durch Technik“,  okkupiert ab jetzt allabendlich das<br />
 Feinschmeckerparadies . Mit Vollgas wird nach dem Unterricht der<br />
 zeitlosen Verlockung „Liebe geht durch den Magen“ , pardon Wagen,<br />
 gefrönt. Nach dem Brainwash lecker essen.<br />
 .<br />
 Die ausgefallene Lukullus-Szenerie ist den Ingolstädtern für  seine<br />
 Verkaufsschüler  aus aller Weltgerade  fein  genug . Damit  die edlen<br />
 Tropfen, zu den Delikatessen zwischen  den Ständen mit Kaviar, Hummer,<br />
 Fisch, Austern, Obst und Käse  gereicht , auch richtig genossen werden<br />
 können, chauffiert man  die neuen Audi-„Botschafter“,<br />
 führerscheinschützend.</p>
<p>130  Gäste pro Abend sitzen, aber  nicht wie sonst bei Audi-Einsätzen<br />
 in Kitzbühel in „ Q 7‘s,“ sondern   in  drei weißen blitzenden<br />
 nagelneuen, zum Teil dreiachsigen Omnibussen der Marken Setra und<br />
 Volvo , ehe sie dann vom Personal, in blauen Blusen wie vom Fernsehen<br />
 gewohnt, in Empfang genommen und  umwieselt  werden wie von<br />
 Eaton-Place-Butlern. Die 2-Sterne-Oase in der Beletage  Hauses bleibt<br />
 außen vor. Das Audi Fach-People – zu den Fans der Marke zählen<br />
 Showmaster<strong> Thomas Gottschalk </strong> wie auch Renn-Experte <strong>Niki Lauda</strong> -<br />
 genießt die 50 Party-Nights  im  geräumigen Säulengewölbe im<br />
 Erdgeschoß des „Dallmayr“-Bauchs“.</p>
<p>Die scheibchenweise zelebrierte  Speisung geht natürlich ins Geld,<br />
 aber man sollte nicht kleinlich sein bei der  Ausbildung neuer<br />
 Verkaufsgenies.  950 000 Euro kosten Audi schätzungsweise die<br />
 „Dallmayr-Nights „, die sicher allen in Erinnerung bleiben werden. Die<br />
 Spesen werden aber schnell wieder drin sein.  Ein Audi  A8, wie ihn<br />
 beispielsweise Bayerns Premier <strong>Horst Seehofer</strong> fährt, steht mit  rund<br />
 100 000 Euro in der Liste.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>MEDIENPREIS FÜR MERKEL &#8211; WARUM?</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/medienpreis-fur-merkel-warum/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Feb 2010 12:07:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlagzeilen]]></category>
		<category><![CDATA[angela merkel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2216</guid>
		<description><![CDATA[Die Bundeskanzlerin könnte sich eine Jagd auf Steuer-Sünder sparen, wenn sie die Fiskus-Regelung vereinfachen würde - wie sie mal mit Experte Paul Kirchhof versprochen, aber nicht eingehalten hat.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bundeskanzlerin könnte sich eine Jagd auf Steuer-Sünder sparen, wenn sie die Fiskus-Regelung vereinfachen würde &#8211; wie sie mal mit Experte Paul Kirchhof versprochen, aber nicht eingehalten hat.</strong></p>
<p><strong>BADEN BADEN/MÜNCHEN</strong> &#8211; Mit Auszeichnungen sich besser zu fühlen ist auch in hierzulande eine gesunde Krankheit. Zwei Preise stehen wieder an, der „Deutsche Medienpreis“ (9.Februar) in Baden Baden und die „Friedensmedaille“ (am Samstag) in München, die in erster Linie die Funktion haben, den Vergabe-Initiator selbst beleuchten.</p>
<p>Beim „Medienpreis“ ist es Reiseunternehmer <strong>Karlheinz Kögel</strong>, der lange Zeit von seinem Amigo <strong>Matthias Kleinert</strong>, Liebling des früheren Mercedes-Vorstandsvorsitzenden <strong>Edzard Reuter</strong>, die nötigen Daimler-Mittel bekam, um die Show im Bade-Ort zu finanzieren. So gesichert wurde der Preis, den Kögel ganz allein erfunden hat, ein Selbstläufer. Die Auszeichnung 2oo9 laut eigner Website (muss sicherlich 2010 heissen, weil der Preisträger 2009 <strong>Dalai Lama</strong> heißt) wird an Bundeskanzlerin Angela Merkel vergeben. Mit Verlaub gesagt besteht bei ihr derzeit kein Motiv für einen Preis. <strong>Die CDU-Chefin ruft gerade zur Jagd auf Steuersünder auf und billigt eine Straftat, um an eine neue, berüchtigte CD zu gelangen. Würde es in Deutschland eine andere Steuer-Regelung geben, nämlich die von ihr zusammen mit Finanz-Superexperte Paul Kirchhof versprochenen 25 Prozent, die jeder Bundesbürger zahlt, gäbe es keine Steuerhinterziehung mehr und Deutschland wäre wieder das Land, wo man sicher das Geld anlegt.</strong></p>
<p>Die andere Auszeichnung, der „Friedenspreis“, der anläßlich der „Münchner Sicherheitskonferenz“ im Hotel „Bayerischer Hof“ vergeben wird, ist in „Ewald von Kleist Award“ umbenannt worden. Das war eine der ersten Veränderungen des mediensüchtigen Cheforganisators Wolfgang Ischinger, Nachfolger von Prof. Dr. <strong>Horst Teltschik</strong>. Witzigerweise erhält die von Hofjuwelier <strong>Max Heiden</strong> kreierte Medaille diesmal wieder der spanische Politiker <strong>Javier Solana de Madariaga</strong>, der diesen Sicherheitspreis bereits vor zwei Jahren bekam. MP <strong>Horst Seehofer</strong> überreicht sie ihm in der Münchner Residenz, wo übrigens am 12. Februar Großverleger <strong>Dr. Hubert Burda</strong> seinen 70. Geburtstag feiert.</p>
<p>Sinnvoll wäre es, wenn man dieses spektakuläre Meeting nicht in der Münchner Innenstadt, sondern in einem Hotel außerhalb ohne Terminangabe abhalten würde. Dies spart Geld. Es gäbe keine Demonstrationen und die Polizei hätte ihren Frieden. Der Münchner Anwalt Dr. <strong>Wolfgang Seybold</strong>, der sich bei Beerdigungen bekannter Größen dienlich gemacht hat, veranstaltet auch diesmal wieder eine Party mit Prominenten und vielen Medienvertretern bei Käfer mit US- Wehr-Experten. Für den Juristen ist es der Tag des Jahres.</p>
<p>Der Standort „Bayerischer Hof“ wurde nicht deshalb schon vor Jahrzehnten für die &#8220;Sicherheitskonferenz&#8221; ausgesucht, weil das Haus so einen hohen Sicherheitsstandard bietet. Nein, die Amerikaner fühlten sich in den 60er-Jahren von einer ganz speziellen Veranstaltung angezogen: dem Faschingsball &#8220;Carneval in Rio&#8221;. oooo</p>
<p>Der kürzeste Witz: Ein Journalist geht an einem Lokal – vorbei. Früher war es mal in München das Cafe „Ganz Privat“, gleich neben der AZ, als das weißblaue Zeitungs-Herz von Redaktion und Druckerei noch in der Sendlingerstrasse schlug. In diesem Journalisten-Wohnzimmer der Urzeit saßen die Schreiber und Fotografen ohne auf die Uhr zu schauen. Weil dort immer noch alle, jenseits jeglicher Betriebsratszeiten, den Heimweg hinauszögerten, gelang der Abendzeitung vor Jahrzehnten zum Beispiel der große Scoop jenes grandiosen 12-Seiten-Extrablatts, als John F. Kenndey ermordet wurde. „The president is dead“, tönte es aus dem Radio-Lautsprecher. Es lief uns kalt über den Rücken und wir schossen aus dem Cafe hinauf zu unseren Schreitischen und schrieben alles nieder, was der AFN, unser einziger „Informant“, zu berichten hatte.</p>
<p>Jetzt, an der neuen AZ-Adresse am Rundfunkplatz, floriert seit ein paar Monaten wieder ein Lokal, das „Salt“, an dem man auch nicht vorbeigehen kann. Als Reporter schon gar nicht. Die Medien-Indianer von BR und AZ sitzen dort gern, erstens, weil das Essen exzellent ist und zweitens eignet es sich bequem für ein Interview und drittens schneien dort immer mehr namhafte Zeitgenossen herein. Prominente Mitbürger sitzen da wie unvermutet. Ein Damentröster wie <strong>Karel Gott</strong>, ein genialer Bad Boy wie <strong>Pete Doherty</strong> (damals mit seiner Flamme, Milionen-Erbin Robin Whitehead, die gerade an einer Drogen-Überdosis gestorben ist) und zuletzt ein Star-Kicker wie <strong>Bastian Schweinsteiger</strong>. Ich entdeckte ihn auf der kleinen Beletage des Lokals, als ich kurz vor Mitternacht nach der Redaktion noch auf einen Absacker ins „Salt“ ging. Schweini speiste mit seiner attraktiven Freundin <strong>Sarah</strong> und einem halben Dutzend Freunden, und war putzvergnügt. Man staune: Er trank Kir Royal (Champagner mit Cassis, von Bartenderin <strong>Kate</strong> professionell zusammengefügt) und ich darf bescheinigen, der FC-Bayern-Hero hat Geschmack. Als Schweinsteiger das Restaurant verließ und sich mit seiner blonden Freundin mit einem Taxi nach Hause ins angesagte Viertel Isarvorstadt/Glockenbach fahren ließ, hätte ihn weder ein Fan noch ein Papparazzo erkannt. Wegen der Kälte wickelte der Fußballer seinen grauen Schal um den ganzen Kopf und ließ nur einen Sehschlitz für die Augen frei.</p>
<p>Beim Rausgehen ins verschneite München lief mir Journalistin <strong>Dagmar von Taube</strong> über den Weg, die in Berlin bei Springer arbeitet und ganz verliebt ist in die deutsche Bundeshauptstadt. Deshalb hat sie den großen Fotoband „Berlin now“ herausgebracht, in dem eine Berliner Gesellschaft sich widerspiegelt, in Restaurants, Bars und Clubs und bei Partys einer Verlegerwitwe und einer blaublütigen Anstandsdame.Fast hätte man schon befürchten können, die Stadt, wo U-Bahnen wegen fehlendem Gleisanschluß per Krahn auf die Schienen gehoben werden mussten, hat keine und besteht nur aus verstreuten Bau-Denkmälern internationaler Architekten. Dagmar griff ein und garantiert mit ihrem 264-Seiten dicken Buch im Magazin-Format, dass auch Berlin leuchtet. Aber natürlich bei weitem nicht so wie München, der Diva unter den deutschen Großstädten.</p>
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