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	<title>Michael Graeter&#039;s Starnews &#187; Last Minute</title>
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	<description>Klatsch und Tratsch über Prominente, Promis, Livestyle und der High Society.</description>
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		<title>POLANSKI FÖRDERT DIE KARRIERE</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 09:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Star-Regisseur muß vermehrt einen Promi-Malus hinnehmen. Jetzt meldet sich auch eine Schauspielerin negativ zu Wort, die vor 28 Jahren froh war, eine Rolle in "Piraten" zu kriegen und zeigte sich verliebt mit Roman in der Öffentlichkeit.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Star-Regisseur muß vermehrt einen Promi-Malus hinnehmen. Jetzt meldet sich auch eine Schauspielerin negativ zu Wort, die vor 28 Jahren froh war, eine Rolle in &#8220;Piraten&#8221; zu kriegen und zeigte sich verliebt mit Roman in der Öffentlichkeit.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>LOS ANGELES</strong> -  Um die Vorteile eines  Promi-Bonus  wird so mancher beneidet .<br />
 Vermehrt bekommen aber  Namhafte auch  den  Promi-Malus zu spüren.<br />
 <strong>Roman Polanski</strong> ist  ein Opfer seiner  Berühmtheit  Der weltweite<br />
 Bekanntheitsstatus  hat ihm in der zweiten Hälfte seines Lebens nur mehr <br />
 Nachteile eingebracht .</p>
<p>Seit seinem ersten Amerika-Aufenthalt vorüber  drei Jahrzehnten verfolgt ihn ein eigenartiger Fluch. Nach einemgedealten Urteil wegen der  Beziehung mit einem  minderjährigen, in<br />
 Hollywood  aber sehr  bekannten  Mädchen hatte er  seine  Strafe<br />
 abgebüßt. Härter als jedes Gefängnis waren es  dann 45 Tage in einer<br />
 Gerichts-Psychiatrie in Los Angeles. Hinter  Gittern wurde er  von den<br />
 Insassen,   als“ Kinderschänder“ in die Mangel genommen. Zu seiner<br />
 Flucht aus Amerika kam es, weil ein neuer Richter, der wohl gesehen<br />
 hat wie schnell man durch Polanski bekannt wird,  ein weiteres<br />
 Strafverfahren forderte. In Polanskis Stardust  aalen sich Anwälte,<br />
 Richter und Staatsanwälte, weil  es  die Karriere beschleunigt. Anders<br />
 ist die endlose Geschichte seiner Strafverfolgung bis in die Schweiz<br />
 nicht zu erklären.</p>
<p>Neuerdings kommen  noch Nebengeräusche dazu, die Roman, der immer<br />
 noch in seinem Chalet in Gstaad mit elektronischer Fessel leben muss,<br />
 zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht braucht. Die englische<br />
 Schauspielerin <strong>Charlotte Lewis</strong> flog  angeblich auf eigene Kosten nach<br />
 Los Angeles, um  jetzt nach 28 Jahren bei  Gericht  anzugeben, dass<br />
 auch sie ein Opfer von Roman Polanski gewesen sei. Die heute 42jährige<br />
 Aktrice behauptet, dass sie 1982 von dem Regisseur in seinem Pariser<br />
 Appartement sexuell missbraucht wurde.<br />
 Roman  hatte sie für seinen Film „Piraten“, bei dem man sich ohne hin<br />
 nur an den  rabaukenartigen Filmstar  Walter Matthau erinnert,<br />
 engagiert. Ich war bei den Dreharbeiten Anfang der 80er Jahre. Keinem<br />
 am Set fiel irgendwelche Dissonanz  auf. Im Gegenteil. Eine fast<br />
 familiäre Harmonie pflegten der Regisseur und seine weibliche<br />
 Hauptdarstellerin, als ich beide zu einem Mittagessen in Cannes traf.<br />
 Mit Ausnahme von einem Film mit<strong> Eddie Murphy h</strong>at man nichts mehr  von<br />
 Charlotte Lewis gehört.</p>
<p>Wenn  sich nun alle Damen melden, die mit Roman Polanski schon mal<br />
 Bratkartoffeln gegessen haben, kann es heiter werden. Als er  die<br />
 Verdi-Oper „Rigoletto“ am Münchner  Nationaltheater inszenierte, hatte<br />
 der Regisseur  der Meister-Filme   „Tanz der Vampire“ und<br />
 „Rosemarie‘s Baby“  etliche  Freundinnen. An „Mängelrügen“ von seinen<br />
 jungen Begleiterinnen ist bisher nichts bekannt geworden. Eher stolze<br />
 Töne, Roman privat zu kennen.  Ich erinnere mich, dass es eine schöne<br />
 Zeit für Roman und Girls wie <strong>Nastassja Kinski </strong>und ihre Freundin <strong>Caline</strong><br />
 <strong>Seiser g</strong>ewesen ist. Caline heiratete später Musikus<strong> Konstantin Wecker</strong>.<br />
 Oder  die niedliche <strong>Gesa Thoma</strong> mit der Prinz Eisenherz-Frisur, die<br />
 heute als  Moderatorin bei einem Münchner Verkaufssender arbeitet und<br />
 damals mit anderen Freundinnen im Pulk öfters mal nach Paris flog.<br />
 Polanski hatte einen Pilotenschein und besaß eine Propellermaschine.</p>
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		<title>FÜRST ALBERT, DER AUS REGENSBURG,IST DER SCHNELLSTE</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 15:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Glorias Sohn erfolgreich auf dem Sachsen-Ring, wo 33 000 Zuschauer seinen Sieg feierten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glorias Sohn erfolgreich auf dem Sachsen-Ring, wo 33 000 Zuschauer seinen Sieg feierten.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  Deutschlands begehrtester Junggeselle, <strong>Fürst Albert von Thurn und</strong><br />
 <strong>Taxis</strong>, der übrigens immer mehr seinem Vater Johannes  ähnelt, ist<br />
 derzeit schnellster Adeliger  von Germany. Er gewann  im<br />
 Reiter-Lamborghini zusammen mit Teamkollege <strong>Peter Kox</strong> vor 33 000<br />
 Zuschauern die ADAC GT Masters auf dem Sachsenring.</p>
<p>Mama,<strong> Fürstin Gloria,</strong> die gerade den rundesten Geburtstag  im Leben<br />
 einer Lady in ihrem Strandhaus in Kenia und später bei „Maxim’s in<br />
 Paris  beging, war natürlich mit an der Rennstrecke und mächtig stolz<br />
 auf ihren flotten Junior.</p>
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		<title>JACK WHITE ALLEIN ZU HAUS</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 10:54:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>
		<category><![CDATA[Alexandra Flick]]></category>
		<category><![CDATA[Hardy Rodenstock]]></category>
		<category><![CDATA[Jack White]]></category>
		<category><![CDATA[Kati Witt]]></category>
		<category><![CDATA[Mario Adorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Überraschende Trennung des idealen Ehepaares, das 17 Jahre lang wie siamesische Zwillinge durchs Leben gingen. Nie war Jack ohne seine Janine. Nie Janine ohne ihren Romeo Jack.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Überraschende Trennung des idealen Ehepaares, das 17 Jahre lang wie siamesische Zwillinge durchs Leben gingen. Nie war Jack ohne seine Janine. Nie Janine ohne ihren Romeo Jack.</strong></p>
<p><strong>BERLIN/KITZBÜHEL </strong> &#8211; Musikproduzent <strong>Jack White</strong> ist so niedergeschlagen wie noch nie in seinem Leben. Traurig wie Romeo, wie er auch aussieht. Seine „Schöne Maid“ (so der  Schlager-Hit, den er für <strong>Tony Marshall </strong>schrieb) kam ihm abhanden. Jacks große Liebe Janine, die für ihn „wie ein neues Leben“ war,  hat ihn nach 17 Ehejahren verlassen. Er und sie galten über Jahrzehnte als das ideale Musterpaar, ihre Familie eine schrecklich nette. Nie gab es Streit, nie schlagzeilenträchtige Exzesse. Vor drei Monaten brach aus heiterem Himmel die Krise herein. Das brutale Aus nach dem harmonischen Leben wie im Paradies. Kam ein anderer Mann ins Spiel?</p>
<p>Jack allein &#8211; das machte mich kürzlich schon auf der Kitzbühler Rotwein-Party von <strong>Hardy Rodenstock</strong> und <strong>Mario Adorf</strong> stutzig. Er saß allein neben Ex-&#8221;Kaiserin&#8221;<strong> Sybille Beckenbauer.</strong> Ich sah den gut aussehenden Songschreiber, von dem auch das  Kicker-Lied „Fußball ist unser Leben“ stammt, nie ohne seine Janine, die allein schon wegen ihrer üppigen Wuschel- Haartracht nicht zu übersehen ist. Drei Nachtigallen könnten dort nisten. &#8220;Meine Frau ist bei den Kindern&#8221;, entschuldigte er sich.  Neu war auch, dass Frau White bei einer der  Feste von Jet-Unternehmer <strong>Thomas Haffa</strong> zwar solo, aber nicht allein war. Sie schien sich gut mit <strong>Alexandra Flicks</strong> zweitem Ex,<strong> Andreas Rüter</strong>, zu verstehen, besser noch als sie dabei war, als man  den jungern Frauenflüsterer  Eisprinzessin <strong>Kati Witt </strong>vorstellte. Er scheint ein stiller Forscher zu sein.</p>
<p>Jack, der mit Janine zwei Kinder hat, hofft immer noch auf eine Rückkehr seiner Traumfrau. Er flog nach Berlin und hofft wegen eines wichtigen Datums im Leben der beiden, auf eine letzte Chance. Der 13. April ist ihr Hochzeitstag. Vielleicht hilft Melancholie für ein Zurück.</p>
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		<title>DESIGNER-AS HEINZ SCHWAIGER ZIEHT EINEN SCHLUSSSTRICH</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Apr 2010 10:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Der "Zebra"-Ski-Erfinder und Kreateur des legendären "Boccaccio", einem frühen Vorläufer des Münchner Hipp-Viertels Glockenbach, wo sich feine Herrnen mit schönen Damen trafen, hat nach vierzig Jahren seinen Zeichenstift zur Seite gelegt.




]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der &#8220;Zebra&#8221;-Ski-Erfinder und Kreateur des legendären &#8220;Boccaccio&#8221;, einem frühen Vorläufer des Münchner Hipp-Viertels Glockenbach, wo sich feine Herrnen mit schönen Damen trafen, hat nach vierzig Jahren seinen Zeichenstift zur Seite gelegt.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN </strong> -  Wenn Deutschlands größtem  Werbe-Designer und Sport-Vordenker <strong>Heinz</strong><br />
 <strong>Schwaiger</strong> heute früh  die Rohrpost, die er vom Zaun seines Gartens bis<br />
 zu seinem  60 Meter entfernten Münchner Schlafzimmer installiert hat,<br />
 die neueste AZ ins Bett schießt, wird er auf Seite 20 lesen, dass es<br />
 nur um ihn geht und dass er geht.</p>
<p>Das Finale-Geheimnis hat  mir  der  ziemlich junggebliebene<br />
 Herausgeber des Edel-Magazins „Sportive“  auf der sonnigen Terrasse<br />
 des Restaurants „Salt“ anvertraut.  In den wasserblauen Augen  von<br />
 Schwaiger, jahrzehntelang Münchens Frauenschwarm, dem sogar die<br />
 Prinz-Johannes-von Thurn-und Taxis“-Freundin Baronin Renate von<br />
 Holzschuher  ihr williges Ohr lieh,  sprüht noch immer das Feuer und<br />
 sein blonder Zwirbelschnurrbart ragt unverändert in die<br />
 Weltgeschichte. Der Erfinder des  weltberühmten  „Zebra“-Skis von<br />
 Völkl, des ersten Energie-Getränks, das er an „Wander, Bern“,<br />
 verkaufte, lange bevor „Red Bull“ zu sprudeln begann und  jeder Menge<br />
 Kraftstoff-Produkte, die bei <strong>Boris Becker</strong> oder <strong>Arnold Schwarzenegger</strong><br />
 die Körper-Kultur steigerten,  mag  nicht mehr.  <strong>Colani-</strong>Kollge<br />
 Schwaiger,  ein Meister für geflügelte Werbesprüche wie „Auf die<br />
 Plätze, fertig – Puma“,  zieht nach 40 Jahren als Kreativ-Kanone<br />
 seinen Schlussstrich.  Politiker wie <strong>Walter Scheel</strong> und Josef Ertl<br />
 schätzten ihn und bereits ein früher  <strong>Uli  Hoeneß </strong> zählte zu seinen<br />
 Fans. Schwaiger hatte auch einst das legendäre &#8220;Boccaccio&#8221; von Rudi Gaugg in der Klenzestrasse eingerichtet, dem berühmten Pick-Up, wo sich feinste Gentlemen mit schönen Damen  zum erquicklichen Stelldichein trafen.</p>
<p>Der lächelnde Sport-Fuchs Heinz Schwaiger ist sauer, weil seine jungen,  kreativ von<br />
 ihm herangezogenen Mitarbeiter nach zehn  Jahren  einen Scherbenhaufen<br />
 seines  „Sportive“-Werbekonzern hinterlassen haben.  Er hatte sie in<br />
 das  in Millionenhöhe gewinnträchtige Unternehmen eingebunden und<br />
 selbst strampeln lassen. Mit 48 Prozent waren die „Sportive“-Babys<br />
 dabei.  „Das war vielleicht ein Fehler., ihnen das Feld zu überlassen.<br />
 Ich bin am Generationswechsel gescheitert. Aber hinterher ist man<br />
 meist klüger“, sinniert Schwaiger, dessen Fach-Illustrierte „Sportive“<br />
 30 Jahre besteht  und rührt in seinem schon kalt gewordenen<br />
 Cappuccino.</p>
<p>In Trauben standen die Menschen vor den Schaufenstern von Sport<br />
 Scheck in der Sendlinger  Strasse, wo Heinz als<br />
 Chefdekorateur mit 23 Jahren seine Karriere begann und Logos für<br />
 Weltmeisterschaften erfand. Die Gestaltung der Schaufenster  war<br />
 insofern ungewöhnlich, weil sie wie Bühnenbilder der „Kammerspiele“<br />
 wirkten und  aussagekräftig  wie noch nie die aktuellen Sport-Trends<br />
 wiederspiegelten. Mal baute Schwaiger  einen ganzen Wald auf, mal eine<br />
 Autowerkstatt , mal einen Odelwagen voller frischer Krokusse,  und<br />
 fuhr in ganz  Bayern herum, um Originalteile für seine<br />
 Verkaufskulissen zu finden. Er machte so viel Furore, dass er sogar<br />
 eines Tages  auf der „Französischen Woche“ als bester  Designer gekürt<br />
 wurde und man ihm bei der Gala im „Stadtmuseum“ als Anerkennung einen<br />
 nagelneuen Simca schenkte. Den Wagen wollte ihm beinahe Sporthaus-Chef<br />
 Otto Scheck abspenstig machen, weil  die über die Grenzen hinaus<br />
 bekannt gewordene Schaufenster-Kunst doch in seinem Haus stattgefunden<br />
 hat.</p>
<p>1970 hatte sich der bescheidene Rebell selbstständig gemacht. Fünf<br />
 Jahre später baute er sich in Martinsried ein 4000 Quadratmeter großes<br />
 Unternehmensgebäude mit den regenbogenfarbenen „Sportive“-Wellen auf<br />
 der Fassade. Im vierten Stock existiert ein voll funktionsfähiges<br />
 Agentur-Büro mit Foto-Studio und Lastenaufzug, das komplett gemietet<br />
 werden kann. Sport-Funktionär Willi Daume, dem die DDR-Athleten ein<br />
 Dorn im Auge waren, gab Schwaiger den Anstoss für  die erste<br />
 Ergänzungsnahrung aller Zeiten, wie der Sport- Kraftstoff behördlich<br />
 bezeichnet wurde, den Heinz zusammen mit einem Wissenschaftler-Team<br />
 herausbrachte. „ Vitamine und Mineralien, die allein zur richtigen<br />
 Zeit in die richtigen Muskel gelangen. Kein Doping“, sagt er, der in<br />
 seinen frühen  Designer-Jahren mit der AZ so manche Kampagne<br />
 erfolgreich durchgezogen hat, wie die Suche nach dem  „Schwabinchen“,<br />
 einer beliebten Comic-Figur der Abendzeitung.  Als  erstes AZ-Barbie<br />
 wurde die Münchner Schauspielerin<strong> Helga Lehner</strong> gekürt, heutige Frau<br />
 des Rotwein-Spezialisten<strong> Hardy Rodenstock.</strong></p>
<p>Zum Schluss unserer etwas nachdenklichen Unterhaltung  meint Heinz<br />
 Schwaiger:“ Ich habe Menschen vertraut, die es nicht verdient haben<br />
 und deshalb sehe ich mich gezwungen, meine schöne Villa, die schönste<br />
 im Südwesten von München, mit einem 7000 Quadratmeter großen Park zu<br />
 verkaufen.“</p>
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		<item>
		<title>MONTI:WO SIND DIE AUTOS,WO IST DIE SILBER-EULE?</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/montiwo-sind-die-autoswo-die-silber-eule/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Mar 2010 15:36:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Tracy, Tochter des tödlich verunglückten Musik-Managers Lüftner, sträubt sich gegen eine Versteigerung der Habseligkeiten. Sie möchte die Andenken an ihren  bekannten Vater behalten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Tracy, Tochter des tödlich verunglückten Musik-Managers Lüftner, sträubt sich gegen eine Versteigerung der Habseligkeiten. Sie möchte die Andenken an  ihren  bekannten Vater behalten.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> &#8211; Es ist merkwürdig, ich fühle mich für einen kurzen Moment bei Monti<br />
 zu Hause, in seiner patentierten Junggesellen-Wohnung im Herzogpark,<br />
 und bin es natürlich nicht. Es gibt Champagner, wie meist bei<br />
 Musik-Manager Lüftner,  und <strong> Gerd</strong>, der Ur-<strong>Käfer, </strong>gedresst im<br />
 eigenen Design,  sanfter Military-Look, arrangiert das Catering, wie<br />
 früher, aber wesentlich bescheidener.</p>
<p>Ich stehe nicht in seinem Appartement in der Mauerkircherstraße, sondern<br />
 im  Showroom, der  Dependance des Münchner Auktionshauses Neumeister<br />
 in der Gabelsbergerstraße,  gegenüber der „Pinakothek der Moderne“.<br />
 Dort führt ein 20 Meter langer roter Teppich in den Räumlichkeiten<br />
 zur Vorbesichtigung der „Sonderauktion Nachlass Monti  Lüftner“, einer<br />
 Sammlung, die ohnehin Sonderbehandlung benötigt. Kunstsinnige werden<br />
 kaum was finden, es handelt sich mehr  um eine Art<br />
 Hausrats-Versteigerung de Luxe. Auktions-Chefin <strong>Katrin Stoll</strong>, Tochter<br />
 des Versteigerungsfuchses <strong>Rudolf Neumeister,</strong> der mit Ex-Sheriff Dr.<br />
 <strong>Manfred Schreiber</strong> hereinkommt, läßt ihren ganzen Charme sprühen.</p>
<p>Mich wundert der ganze Vorgang.  Ich kenne Monti seit den sechziger<br />
 Jahren und er hat in all den Jahren  oft  damit kokettiert , wen er,<br />
 der eingefleischte Single, bei dem die Damen zwar übernachten, aber<br />
 nie einziehen durften, gerne zum Erben einsetzt. Mal war es eine<br />
 Freundin, mal  ein  Tennislehrer, mal eine Köchin. <strong>Elvira Zöbisch</strong> galt<br />
 mal als  Kandidatin, fiel aber wieder durch den Raster. Sie konnte so<br />
 traumhaft  gut kochen, dass ich die  wöchentlich regelmässigen<br />
 Mittagsessen bei Monti daheim allein schon wegen Frau Zöbisch<br />
 wahrgenommen habe, die sich  Beinfleisch und  saftige New York-Steaks,<br />
 beste Qualität, bei Metzgerin Heller in der Montgelasstraße<br />
 reservieren ließ. Mir läuft heute noch das Mundwasser zusammen, wenn<br />
 ich an ihre Salate, Knödel und Suppen denke.<br />
 Dass  der Bonvivant Lüftner, der  sich nach außen hin generös zeigte,<br />
 aber schon auf den Pfennig schaute, seine Trophäen-Sammlung, Goldenen<br />
 Schallplatten, Souvenirs und ein paar englische Möbelstücke, Lithos<br />
 von Hundertwasser und<strong> Fuchs</strong> sowie ein Orignal von Waske,englische<br />
 Teekannen  und seine Armbanduhren „versilbern“ lassen wollte, wie es<br />
 angeblich in einem der vielen Testamente geschrieben  sein soll,  geht<br />
 mir nicht in den Kopf. Es war  nicht die Gangart des geschmeidigen<br />
 Österreichers, der zu Beginn seiner Ariola-Karriere wegen seines<br />
 Aussehens oft mit Schlagerstar <strong>Peter Alexander </strong>verwechselt wurde. Am<br />
 großzügisten belohnte er wohl  seinen Advokaten <strong>Hermann Messmer</strong>, der ihn zum Nulltarif beriet. Monti schenkte ihm einmal zwei Tennisschläger schenkte.</p>
<p><strong>Tracy,</strong> seine später ins Herz geschlossene Tochter, hätte sich mehr<br />
 gefreut über ein paar  ganz spezielle Andenken ihres Vaters, als das<br />
 kleine Geld, das die Auktion einbringen wird.  Sie wird ohnehin ein<br />
 paar Millionen erben, aus Montis Anlagen mit Aktien, Fonds und<br />
 Beteiligungen.  Bei der Vorbesichtigung erstaunt mich auch, in<br />
 welchem zerschlissenen Zustand  die englischen Stühle seines<br />
 Ess-Zimmers sind.  Seine Couch, auf der schon mal <strong>Mireille Mathieu</strong><br />
 und ihr Manger Johnny Stark eine ganze Nacht wie ein Ehepaar gefeiert<br />
 hatten , habe ich nicht entdeckt. Ebenso wenig sein breites Bett. Nur<br />
 der mannshohe Spiegel, der immer im Schlafzimmer stand und raffiniert<br />
 verstellbar war, zählt zu den  Monti-Habseligkeiten, die jetzt unter<br />
 den Hammer kommen.</p>
<p>Wo aber sind seine zwei Autos, eine Mercedes-Limousine und ein<br />
 Benz-Cabrio und wo ist das Motorboot, mit dem er den Wörther See  (bei<br />
 den Ladies) unsicher machte – und nicht zuletzt meine kleine<br />
 Silber-Eule, die ich vor Jahrzehnten Monti geschenkt hatte und die<br />
 immer auf der Anrichte am Eingang stand. Eine Eule aus purem Silber,<br />
 1Kilo schwer und laut heutigem  Tagespreis für Silber 400 Euro wert.Sie<br />
 sollte ihm Glück und Weisheit bringen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>STREIT AUF DER GOLDENEN HÄNDLER-MEILE</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Jan 2010 18:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gemütlichkeit auf dem Viktualienmarkt, dem  "Bauch von München" ist vorerst dahin. Die Marktfrauen fühlen sich bevormundet. Zum ersten Mal gab es Händler-Versammlung.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Gemütlichkeit auf dem Viktualienmarkt, dem &#8220;Bauch von München&#8221;,  ist vorerst dahin. Die Marktfrauen fühlen sich bevormundet. Zum ersten Mal gab es Händler-Versammlung.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN </strong> &#8211; Auf dem Viktualienmarkt rumort es mehr als zunächst<br />
 angenommen. Riesen-Streit an Münchens goldener Händler-Meile, die umgebaut werden und zu den &#8220;Olympischen Spielen&#8221; &#8211; daran glauben die Funktionäre der Stadt überoptimistisch &#8211; fertiggestellt werden soll. Namhafte Gäste des „Cafe Nymphenburg Sekt“, darunter renommierte<br />
 Münchner Geschäftsleute,  wollen an der bisherigen Pächter-Familie<br />
 <strong>Glöckle</strong> festhalten  und haben erbost eine Unterschriften-Aktion<br />
 eingeleitet, weil ihnen nach 10 Jahren der Vertrag nicht mehr verlängert wird.</p>
<p>Gestern  gab  das Münchner Schaumwein-Unternehmen Nymphenburg, das vor<br />
 geraumer Zeit von der „Sektkellerei Wachenheim“ geschluckt wurde, die<br />
 neuen Pächter des Sekt-Salons auf dem Viktualienmarkt bekannt. Im<br />
 wahrsten Sinne   &#8211; Prosit -  Newcomer auf dem Münchner Gastro-Parkett:<br />
 <strong>Florian Lechner,</strong> der  das Landhotel Moarwirt in Hechenberg bei Bad<br />
 Tölz betreibt, und <strong>Antja Augstburger, </strong>bisher für das Marketing der<br />
 Sektkellerei Nymphenburg zuständig und einen sehr guten Einfluß zur Geschäftsleitung hat. Ob der Sekt-Salon unter der neuen Führung genau so erfolgreich läuft, wird sich schnell zeigen. Vor Glöckle hatte das Lokal auch schon schlechte Phasen in Kauf nehmen müssen.</p>
<p>Einen Pächterwechsel  hatte sich intern <strong> Rainer Hechinger</strong>, oberster<br />
 Controlletti  der Münchner Märkte , gewünscht  und <strong> Dr. Wilhelm Seiler</strong><br />
 aus der Geschäftsführung des Sekt-Unternehmens ins Gebet genommen.<br />
 <strong>Hanns-Werner Glöckle</strong> war  dem städtischen Werksleiter Nr. 2, nach<br />
 Kommunalreferentin <strong>Gabriele Friderich,</strong> wohl etwas unbequem geworden. Glöckle<br />
 hat sich als mannhafter Funktionär der  „Interessengemeinschaft<br />
 Viktualienmarkt“  einen Namen gemacht,  Rainer Hechinger, silberne<br />
 Haare, Schnauzer, einen als Behörden-Pate. Der Beamte  gibt sich gern selbstherrlich und äußerte  schon mal kess, dass selbst der OB gerademal Wünsche äußern könne. Nicht ganz klar ist, wie sich der Kontakt zu Metzger <strong>Georg Schlagbauer,</strong> CSU-Stadtrat, verhält. Der Fleisch-Spezialist  ist selbst  in<br />
 einem der Gewölbeläden am Viktualienmarkt präsent und im<br />
 Verwaltungsbeirat der Markthallen. Letztere Position ermöglicht ihm<br />
 einen Panoramblick in die Umsätze seiner Kollegen.</p>
<p>Ein offizielles Statement der Stadt München zum Fall Glöckle gab<br />
 <strong>Bernd Plank </strong>vom Kommunal-Referat am Telefon:“ Wir waschen unsere Hände in<br />
 Unschuld. Zur Kündigung müssen Sie die Sektkellerei  befragen“.<br />
 „Nymphenburg“  wollte natürlich  seinen funktionierenden Stand im Herzen der<br />
 Stadt  in keinem Fall verlieren und gab nach. Paradox:  Die Glöckles haben<br />
 keinerlei silberne Löffel gestohlen, sondern zehn Jahre lang<br />
 Bilderbuch-Umsätze eingefahren.</p>
<p>Auch andere Hechinger-Verwebungen  lösen Erstaunen aus. So arbeitete<br />
 seine Tochter<strong> Niki </strong>als Praktikantin bei der Werbeagentur „Die<br />
 Prinzregenten“, die im „Fruchthof“ sitzt, der wiederum zum<br />
 Marktbereich gehört und ohne Ausschreibung, das ist bei städtischen<br />
 Angelegenheiten Pflicht, die 200-Jahr-Feier des Viktualienmarktes<br />
 ausrichtete. Der Einsatz schlug mit 50 000 Euro zu Buche.</p>
<p>Don Rainers fleissige Töchter, er hat noch eine zweite,  durften  bei<strong> Bella Lerner </strong>in der „Kleinsten Gaststätte Münchens“ jobben, der es nicht schwer gefallen sein dürfte,  diese begehrten Quadratmeter zu ergttern.  Das große Wunder: So schnell, da staunten langjährige Standlbesitzer, ist noch keine neue Mitbewerberin auf den Viktualienmarkt gekommen.</p>
<p>Gestern Abend um zehn nach halb acht im Alten Rathaussaal: Nach zäher<br />
 Diskussion über die Umbaupläne des Münchner Viktualienmarkts, mit<br />
 dem Ziel 2018 rechtzeitig zur &#8220;Olympiade&#8221; fertig zu werden, so<br />
 Immobilien-Häuptling der Stadt <strong>Reinhard Oberhauser </strong>selbstsicher, wurde<br />
 die&#8221;Vollversammlung der Standlbesitzer hitzig. Noch bevor über den<br />
 beanstandeten Werbetopf, , diskutiert wurde, regten sich die Marktleute über die ominöse Summe von 2380 Euro für die Choreographie des Tanzes  der Marktfrauen am Faschingsdienstag<br />
 auf. <strong>Hildegard Karnoll,</strong> die den folkloristischen Höhepunkt erfunden<br />
 hat, tanzte 18 Jahre lang mit: &#8220;Wir ham nie was kriagt. Dass man was<br />
 bekommt, dagegen hab ich nichts, aber der Betrag von fast<br />
 zweieinhalbtausend nur für die Tanzeinstudierung is a Sauerei.&#8221;<br />
 Gestritten wurde auch wegen des Plakats am Faschingsdienstag, zu dem<br />
 keine Marktfrau befragt wurde und auf dem falsche Zeiten gedruckt<br />
 sind. Marktsprecherin <strong>Christl Hirschauer:</strong> &#8220;Wir haben ab sieben Uhr auf<br />
 und da steht, dass die Gschicht erst um elf beginnt.&#8221; Dann wurde heftig<br />
 wegen des Werbetopfs (die Standlbesitzer müssen 0,25<br />
 Prozent von ihrem Jahresumsatz abführen) diskutiert. Erstmals wurde eine Liste vorgelegt.Mittlerweile geht es um fast 500 000 Euro.</p>
<p>Das Kommunalreferat hatte gestern noch per E-Mail erklärt, dass die Händler bei der Verteilung der &#8211; ihrer &#8211; Werbegelder keine Mitsprache haben. Das pure Gegenteil liegt als<br />
 Stadtratsbeschluss vor. Das Schreiben ist von Bürgermeisterin<strong> Ria</strong><br />
 <strong>Burkei</strong> und Kommunalreferentin<strong> Gabriele Friderich </strong>unterzeichet.</p>
<p><a name="m_"></a> <strong>Schnellantwort</strong></p>
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		<title>KOMMT ROMAN POLANSKI AUF KAUTION FREI?</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2009/kommt-roman-polanski-auf-kaution-frei/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 21:13:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ganze Welt rätselt über die überraschende Verhaftung des Meister-Regisseurs, der seit 1970 auch einen Wohnsitz in der Schweiz hat. In Zürich, wo er zum Festival eingeladen worden war,sitzt er  jetzt hinter Gittern.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die ganze Welt rätselt über die überraschende Verhaftung des Meister-Regisseurs, der seit 1970 auch einen Wohnsitz in der Schweiz hat. In Zürich, wo er zum Festival eingeladen worden war,sitzt er  jetzt hinter Gittern.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>ZÜRICH</strong> -  Als „Erstausstattung“ erhält <strong>Roman  Polanski</strong> ein Fläschchen Jod,<br />
 Heftpflaster und fünf Kondome. Dann gibt es  fünf Unterhosen,  fünf<br />
 Paar Socken und einen Trainingsanzug. Zum Schluss beim „Check-In“ im<br />
 relativ freundlichen Bezirksgefängnis Zürich wird ihm  ein Foto<br />
 hingehalten, wie  eine  Zelle aufgeräumt aussehen muss. Bei Einhaltung<br />
 dieser „Hausordnung“ bekommt er dann als Häftling fünf Franken pro Tag<br />
 vergütet, wobei ein Franken davon fürs Fernsehen wieder abgezogen<br />
 wird. Seit  Samstag befindet sich der weltberühmte Regisseur, von<br />
 dem die Kassenhits „Tanz der Vampire“ und „Rosemaries Baby“ stammen,<br />
 in Abschiebehaft, was einer  strengen U-Haft gleichkommt .</p>
<p>Das bedeutet:  Täglich 23 Stunden eingesperrt in  einer Einzelzelle mit<br />
 dunkelroter  Eisentüre ohne Türklinke  mit Klappfach fürs Essen  und<br />
 eine Stunde Hofgang auf schwarzem Asphalt, so groß wie ein Drittel<br />
 eines Fußballfelds.  Mit diesem „Freiraum“ muss sich der  sensible,<br />
 hochintelligente Filmemacher in den nächsten Wochen begnügen, bis<br />
 Bern , nicht gerade bekannt für ultraschnelle Entscheidungen, den<br />
 Entschluss  gefasst hat, ob Roman Polanski  ausgeliefert  wird oder<br />
 nicht. Gleichzeitig hat Polanski über seinen französischen Anwalt<br />
 <strong>Herve Themime</strong> bereits die Auslieferung in die USA beim<br />
 Bundesstrafgericht in Bellinzona anfechten lassen.<br />
 Vielleicht wird in seinem Fall schneller gehandelt und nicht<br />
 vorgegangen , wie Bundesrätin <strong>Eveline Widmer-Schlumpf</strong>, zuständig für<br />
 Justiz, cool bei der Verhaftung bekannt gab:“ Auch wenn Herr  Roman<br />
 Polanski  ein Herr <strong>Müller</strong> gewesen wäre, hätten wir ihn eingesperrt“.<br />
 Von den vielen Müllers, die tagtäglich am Flughafen verhaftet werden,<br />
 wird die Schweizer Politikerin kaum Kenntnis haben. Auf jeden Fall ist<br />
 die Verhaftung Polanskis die obskurste aller Zeiten, die „Aktualität“<br />
 des jahrzehntelangen Haftbefehls aus dem Jahre 1978  die  große Frage.<br />
 Die internationale Films-Szene ist entrüstet und schockiert.</p>
<p>Denn: Der Star-Regisseur  lebt seit 1970  in der Schweiz und besitzt in<br />
 Gstaad ein gemütliches Chalet, in dem ich mal für eine Woche lebte,<br />
 kurze Zeit nach dem grauenvollen Mord an seiner Frau Sharon Tate.<br />
 Jeden Winter verbringt er dort. Im Sommer reist Roman mit Familie<br />
 meist nach Ibiza, wo er ebenfalls seit Jahren  ein Haus besitzt. Vor<br />
 drei Jahren  kam der hauptsächlich in Paris lebende Oscar-Preisträger<br />
 zu den Filmfestspielen nach Venedig und in den zurückliegenden Monaten<br />
 drehte er in Berlin einen neuen Film.  Man hätte schon längst<br />
 zuschlagen können.</p>
<p>Der Fall wegen der angeblichen Sex-Affäre mit einer Minderjährigen in<br />
 der Villa von Superstar Jack Nicholson liegt dreißig Jahre zurück. Das<br />
 sogenannte Opfer, das mit vielen Hollywoodgrößen Kontakt hatte,<br />
 verzieh Polanski öffentlich vor Jahren. Eine gedealte Aussage von<br />
 Schauspieler-Kollegin <strong>Angelica  Houston</strong> hatte letztlich  zu  Polanskis<br />
 Verurteilung geführt. Roman soll in Wirklichkeit gar nichts mit dem<br />
 Mädchen gehabt haben, wohl aber mit der Mutter. Angelica rettete sich<br />
 bei einem karrierebewussten Staatsanwalt mit der Anschuldigung, Roman<br />
 sei mit der Kleinen im Bett gelegen, vor einem  Prozess wegen Koks.<br />
 Der Stoff  war im Haus von <strong>Jack Nicholson </strong>gefunden worden. 42 Tage musste<br />
 der Regisseur  bereits  in der  Psychatrie  in Los Angeles verbüssen,<br />
 wo  er von Insassen übel mißhandelt wurde, ehe er dann nach Paris<br />
 fliehen konnte.</p>
<p>Vielleicht handelte  Justizministerin Widmer-Schlumpf, die <br />
 ihrem Parteichef   <strong>Christoph Blocher,</strong> dem Franz Josef Strauß der<br />
 Schweiz,  bei ihrer Wahl zur Bundesrätin in den Rücken fiel, nach dem<br />
 Buchstaben des Gesetzes. Es gibt seit 1997 einen Auslieferungsvertrag<br />
 zwischen der Schweiz und den USA. Wie es aussieht, wird Polanski wohl<br />
 oder übel mehrere Wochen in Schweizer Abschiebehaft sitzen müssen. Es besteht vielleicht die Möglichkeit, auf Kaution vorübergehend freizukommen. Er müsste sich dann einem Hausarrest in seinem Chalet in Gstaad unterziehen.</p>
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		<title>BAU-LÖWE TO RADMER: MINI-CITY IN DER CITY</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 17:15:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Für 50 Millionen Euro entsteht neuer Wohnkomplex in Münchner Innenstadt, wo sich auch FC-Bayern-Manager Uli Hoeneß ein Stadtappartement gekauft hat.



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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Für 50 Millionen Euro entsteht neuer Wohnkomplex in Münchner Innenstadt, wo sich auch FC-Bayern-Manager Uli Hoeneß ein Stadtappartement gekauft hat.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  Hundert Meter lang war der rote Teppich, über den Gäste wie die<br />
 Schauspieler <strong>Fritz Wepper</strong> und <strong>Friedrich von Thun</strong> sowie<br />
 Ex-Justiz-Minster <strong>Alfred Sauter</strong>,  „FC Bayern“-Manager<strong> Uli Hoeneß</strong> und<br />
 seine Frau<strong> Susi</strong> schritten.  Der Ehren-Sisal führte  von der Brienner<br />
 Straße zu einer riesigen Grube in der Augustenstraße, wo der Münchner<br />
 Baulöwe <strong>To Radme</strong>r und sein Partner <strong>Dieter Bleicher</strong> zur Feier der<br />
 Grundsteinlegung der „Augustenhöfe“ einluden.  Bleicher ist Münchens<br />
 größter Immobilien-Fuchs. Jahrzehnte lang  war er auf diesem Gebiet<br />
 der engste Vertraute von  <strong>August von Finck </strong>und agierte wie ein<br />
 Monopoly-Spieler, dem „Schloßallee“ und „Parkstraße“ gehören  für den<br />
 Baron. Radmer ist neben seinem Bau-Konzern Mitbesitzer der Operngarage<br />
 und Hausherr des &#8220;Weinstadl&#8221;-Gebäudes.</p>
<p>Auf 7000 Quadratmetern  entsteht auf dem Innenstadt-Terrain, das<br />
 prozeßfrei den Besitzer wechselte, für 50 Millionen Euro eine<br />
 Mini-City in der City. Eine Art Boardinghouse im New Yorker Stil, das<br />
 aus fünf Häusern  mit   schicken Dach-Appartements  und<br />
 Gartenwohnungen im japanischen Stil besteht und einem Dorman hat, der<br />
 im zentralen und gesicherten Eingang seinen Dienst versehen wird.<br />
 Die Wohnungen haben eigenes Catering. Ferner steht ein Business-Center<br />
 zur Verfügung.  „ 35 Prozent der Wohngen sind schon verkauft“, sagte<br />
 Dieter Bleicher. Einer der neuen Eigentümer ist  Hoeneß, der schon<br />
 immer  von einer Stadtwohngen träumte.</p>
<p>Gastronom<strong> Juppi Brenner</strong> vom „Freihaus Brenner“ am Tegernsee versorgte<br />
 die Gäste mit asiatischem Fingerfood. Dazu gab es Tegernseer Bier aus<br />
 der 0,33er Kultflasche und Weißwein von Freund<strong> Dr. Rolf Than</strong>, der in<br />
 der Provence ein Weingut besitzt. Vor der Stärkung im Stehen mußte<br />
 jeder für die Grundsteinlegung seine Unterschrift auf der Urkunde<br />
 verewigen. Die Patrone mit den Signaturen zeigte sich  im flüssigen<br />
 Beton  etwas widerspenstig und wollte nicht so recht untergehen.</p>
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		<title>BRATKARTOFFEL-VERHÄLTNIS MIT HOLLYWOOD-STAR TARA REID</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Aug 2009 20:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Statt Rosen schenkt ein Nürnberger Unternehmer sich ein Haus mit Heli-Landeplatz zum Hochzeitstag.Junior Michi bringt amerikanische Leinwand-Schöne mit zur Party am 15. August.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Statt Rosen schenkt ein Nürnberger Unternehmer sich ein Haus mit Heli-Landeplatz zum Hochzeitstag.Junior Michi bringt amerikanische Leinwand-Schöne mit zur Party am 15. August.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>NÜRNBERG </strong> -  Ehemänner, die nicht die unverzeihliche Sünde begehen, den<br />
 Hochzeitstag zu übersehen,  signalisieren das denkwürdige Datum<br />
 minimum mit einem Strauß roter Rosen.  Beim  jovialen, aber in<br />
 Geschäftsangelegenheiten  durchaus kruppstahlharten <strong>Siegfried Axtmann</strong> ist<br />
 das anders. Der fränkische Unternehmer, der mit Bau und Immobilien<br />
 seine Brötchen verdient und als Sponsor mit anderen   den „1.FC<br />
 Nürnberg“ vor dem  Verarmen bewahrte, leistet sich zu seinem<br />
 Hochzeitstag ein neues Haus.</p>
<p>Die Luxus-Villa mit Heli-Landeplatz in der Nähe von Nürnberg ist<br />
 jetzt nicht unbedingt  der Burner oder eine „Fit to print“-Nachricht,<br />
 wie die „New York Times“ ihre News bewertet., eher ein Gast aus den<br />
 USA,  der die Housewarming-Party mit Hollywood-Glanz beglückt.  Es<br />
 handelt sich um die amerikanische Leinwand-Schöne <strong>Tara Reid</strong> („American<br />
 Pie“, „Clean Break“), die  seit längerem ein knusperiges<br />
 Bratkartoffelverhältnis mit Axtmann Junior<strong> Michi </strong> unterhält.<br />
 Wissbegierigen „Facebook“-Konsumenten ist  das bayerisch-kalifornische<br />
 Techtelmechtel  bereits aufgefallen.  Die reizvolle Tara dürfte wegen<br />
 längerer Laufzeit etwas erfahrener sein als Michi und hat längst<br />
 bereut, dass sie der kalifornischen Krankheit  erlegen war, sich ihren<br />
 göttlichen Superbody von Menschenhand tunen zu lassen.</p>
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		<title>Diva zähmt Münchner Arriflex-Chef</title>
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		<pubDate>Sun, 31 May 2009 13:17:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Maria Kaufmann]]></category>
		<category><![CDATA[Bob Arnold]]></category>
		<category><![CDATA[Delia Emslander]]></category>
		<category><![CDATA[Uschi Glas]]></category>

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		<description><![CDATA[Der schöne, leidenschaftliche Musical-Star Anna Maria Kaufmann ist neuerdings in Begleitung des Kamera-Herstellers Bob Arnold, der in letzter Zeit sehr einsam war.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der schöne, leidenschaftliche Musical-Star Anna Maria Kaufmann ist neuerdings in Begleitung des Kamera-Herstellers Bob Arnold, der in letzter Zeit sehr einsam war.</strong></p>
<div><span style="font-weight: bold;">MÜNCHEN</span> &#8211; <span style="font-weight: bold;">Bob Arnold</span>, Großaktionär des Kamera-Konzerns „Arriflex“ und  Erfinder neuer  Reime,  die sich weder schütteln noch reimen, geht den Herbst seines  bunten Lebens  fröhlicher, geradezu veränderter an. Das scheint die attraktive Musical-Diva <span style="font-weight: bold;">Anna Maria Kaufmann</span> auszumachen, die er mehrfach zum Essen in den „Franziskaner“ ausführte. Sie stammt aus Kanada und lebt in München-Bogenhausen.</p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p>Die <span style="font-weight: bold;">Annettes</span>, <span style="font-weight: bold;">Olivias</span> und  <span style="font-weight: bold;">Karins</span> hat der eiserne Junggeselle, der nur einmal verheiratet war, mit Möbel-Prinzessin <span style="font-weight: bold;">Delia Emslande</span>r,  und beinahe Uschi Glas gefreit hätte, was Bobs Mutter Wunschtraum gewesen<br />
 wäre, ihrem Schicksal überlassen. In der letzten Zeit führte er ein fürstliches Eremitendasein, gab seinen hyperaktiven Hunden den Vorzug und scheuchte regelmäßig das Personal im Mittagslokal „Conti“, das in<br />
 der Nähe des Lenbach-Palais liegt, das ihm gehört und wo er in einem Traum-Büro residiert. Seit kurzer Zeit ist alles etwas anders.  Arnold agiert wie früher. Keine Verse, richtige Dialoge, ganz Gentleman, ganz bedacht und vorsichtig.  Er steht am Tisch auf, wenn „Phantom oft the Opera“-Star Kaufmann den Platz verlässt und wieder zurückkehrt. Dem „Arriflex“-Asterix scheint die Dame am Herzen zu liegen. Anna Maria ist solo, seit sie sich von ihrem Lebenspartner <span style="font-weight: bold;">Henry Lenz</span> getrennt hat.</p>
<p>Allein die Augen verheißen Leidenschaft der Sängerin. Im Fall Arnold wird sie allerdings auch  auf  die  konservativen Regularien bestehen  und sich ohne Ring auf keinerlei Abenteuer einlassen.</p>
</div>
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