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	<title>Michael Graeter&#039;s Starnews &#187; Last Minute</title>
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	<description>Klatsch und Tratsch über Prominente, Promis, Livestyle und der High Society.</description>
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		<title>GRIECHENLAND:WO VERSCHWAND DAS GELD DER CHINESEN?</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 13:52:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[ China-Diskussion im Münchner Amerika Haus mit viel Prominenz und einem neuen Bier aus aristokratischer Quelle.

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<div><span style="font-size: x-small;"><strong> China-Diskussion im Münchner Amerika Haus mit viel Prominenz und einem neuen Bier aus aristokratischer Quelle.</strong><br />
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<div><strong>MÜNCHEN </strong> -  Im vollbesetzten Amerika Haus in  München ging es um China. Die &#8220;Gesellschaft für Aussenpolitk&#8221; hatte  Fachkompetente und  ein illustres Völkchen eingeladen – darunter  <strong>Graf  Hans Veit zu Toerring-Jettenbach</strong>, Cousin der  Queen, mit Sohn  <strong>Graf  Ignaz </strong>sowie  Politiker-Nachfahre<strong> Max Strauß</strong> , Ex-Bundesminister <strong>Michael  Glos </strong>oder  Meister-Osteopath <strong>Rainer Kästle</strong>.  Beatrice Bischof, eine  studierte Münchnerin  aus der  Schreibmayr-Dynastie, dem   Schreibgeräte-Luxus-Laden von früher, der  jetzt bei Kaut-Bullinger  eingegliedert wurde, arrangierte  souverän den Abend.</div>
<div>Zugleich gelang  der Füllhalter-Fee durch das Podiumsgespräch, an dem auch schon mal  <strong>Fürst Albert von Monaco</strong> teilnahm,  eine Lanze zu brechen für den Erhalt  des Amerika Hauses am Karolinenplatz. Die runde Adresse mit dem  Obelisken in der Mitte  umkreiste übrigens einst  <strong>Bill Clinton</strong> als  Münchner Uni-Student  mehrfach im Porsche. In direkter Nachbarschaft des  Amerikahauses befand sich Alfred Mayers  nächtliche Reiz-Zone,  die   berühmte „Eve“-Bar, in der nach dem Profumo-Skandal die englischen  Liebesnacht-Königinnen  <strong>Christine Keeler </strong>und  <strong>Mandy Rice-Davis </strong> auftraten und wo  eine zeitlang Star-Anwalt <strong>Rolf Bossi a</strong>ls  Konzessionsträger fungierte, weil der Striptempel-Chef mit Behörden  seine Last hatte.</div>
<div>Neunzig Minuten wurde in dem kompakten 500 Plätze-Saal über die  beängstigende Power-Karriere Chinas diskutiert.  Auf  der Bühne  diskutierten unter dem Thema „Der Aufstieg Chinas – die Antwort des  Westens“  <strong>Margot Schüller</strong> (GIGA,Institut für Asien-Studien) , <strong>Günther  Schmidt</strong> (Bundesfachhochschule für Öffentliche Verwaltung) und <strong>Dietmar  Voggenreiter</strong>, Präsident von Audi China. Wo die vielen Millionen Euros  Chinas für Griechenland  geblieben sind, kam nicht zur Sprache, mit  denen die gelbe Macht vor  gut anderthalb Jahren  riesige Staatskredite   aufkaufte, die anscheinend auch nicht im Gedächtnis der  europäischen  Rettungsschirmträger  haften geblieben sind. Max Strauß, überraschend   verwegen casual  gedresst,  sprach von seinem Vater Franz Josef, der von  Mao und Tschu-En-lai zu Zeiten der „Ping-Pong-Politik von <strong>Henri  Kissinger </strong>und Richard Nixon“  besonders respektiert wurde.</div>
<div>Nach dem Duell  der Worte war der Durst im Foyer groß. Es gab Freibier.  Das schmeckt sowieso am besten. Aber diesmal feierte ein neuer   Gerstensaft  Premiere. Er mundete  auffallend gut, war leider nur  nicht  kühl genug. Mehr Kälte ließ sich  aber laut Schankier aus dem  Durchlauferhitzer  an der Ausgabe nicht rausholen. Es handelte sich um  das   „Graf Ignaz- Pils“ vom Toerring’schen  Bier-Konzern, zu dem   „Hofbräu Freising“ und auch die „Huber-Weiße“ gehören.  „Das neue Pils  hat weniger Alkohol und ist leichter“, erklärte der Graf Toerring, smart  wie eh und je. Mit seinem  sympathischen Youngster ging er anschließend  zum Mitternachtsdinner mit knusperigen Ganserlbraten, gesponsert von  <strong>Susan Walsh </strong>(&#8220;Globe Business College Munich&#8221;) im „Spatenhaus an der  Oper“.  Dabei waren auch Beatrice Bischofs  Eltern  <strong>Fritz </strong>und S<strong>tefanie. </strong> Die bestimmende Mama mit dem Greta-Garbo-Blick und  leicht  österreichischem Sound in der Stimme  wurde einst   zur „Rose vom  Wörthersee“ gekürt und wirkte   &#8211; auch  mal mit Ingrid Bergmann  – in  zehn Filmen mit. Die Filmstar-Karriere opferte sie ihrem Mann zu Liebe.  Die Bischofs, die jetzt am Tegernsee leben, verkauften ihre  „Schreibmayr“-Firma mit  Druckerei. Sie hatten wohl  kommen sehen, dass   gediegene  Leder-Kalender der modernen Handy-Elektronik zum Opfer  fallen würden.</div>
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Es ist ja alles heutzutage so cool &#8211; mit esoterischen Traum-Titeln  versucht  in  unserer  gesundheitshungrigen Zeit so mancher   Restaurant-Betreiber  in Münchens Gastro-Szenerie mitzumischen. <strong>Florian  Zaruba</strong> probierte in der Nähe des Conde-Nast-Verlages sein Glück mit  „Alpenraum“. Später taufte  er das  Lokal , anscheinend juristisch  gezwungen,   in „Alpentraum“ um und dann muss es  wohl zum Albtraum  geworden sein, denn die Tür des Holzscheite-Refugiums ist  jetzt  geschlossen.<br />
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<strong>Gerd Käfer,</strong>“ der einzigartige“, so auf  einer seiner  Visitenkarten,  wird nächste Woche,  ein Jahr vor seinem grandiosen 80. Wiegenfest,   den  79. Geburtstag mit sechzig Freunden asiatisch zelebrieren. Ich sah  den Feinschmecker-King, der in Kitzbühel einen exklusiven Fress-Turm  betreibt, gestern mit seiner handlichen Sekretärin beim Test-Menü  im  „Mangostin“. Seine Freunde werden schwelgen können. Unter dem Tisch  schnorchelte ein schwarzer Mops, der akribisch jeden Servier-Vorgang  der  leckeren  Speisen  eine weißgedeckte Etage höher mit   sehnsuchtsvollem Augenrollen verfolgte.<br />
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Zurück aus New York und Paris, wo ihre Kollektion präsentiert wurde,  naschte die Münchner Designerin <strong>Susanne Wiebe a</strong>n einem Teller Flußkrebse  Im Krabben-Wanderzirkus „Gosch“, der gerade wieder im Münchner  Hauptbahnhof gastiert. Mit am Tisch saß Susannes  Lieblingsmodel <strong> Elizabeth Katsamaki</strong>, die in Athen lebt. Die schöne Griechin  löste mal  auf Seite 1 des türkischen Massenblatts „Hurriett“ Bewunderung aus, als  sie sehr sommerlich minimal geschürzt an Bord eines Schiffes mit einem  Fußball-Star zu sehen war, dem sie die Augen verdreht hatte.</div>
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		<title>AUFSTAND DER MARKTFRAUEN TRÄGT FRÜCHTE</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 19:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA["Gesundheitszustand" des Münchner Viktualienmarkts? Preussische Firma untersucht das weißblaue Herzstück, das sanft restauriert werden soll.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Gesundheitszustand&#8221; des Münchner Viktualienmarkts? Preussische Firma untersucht das weißblaue Herzstück, das sanft restauriert werden soll.</strong></p>
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<p><span><span style="font-size: x-small;"><strong>MÜNCHEN</strong> -  Bei der Stadt München kann‘s schnell gehen, wenn‘s  schnell gehen muss. So waltet  Kommunal-Referentin<strong> Gabriele Friderich</strong> schon nicht mehr ihres Amtes über den Viktualienmarkt. Die behördliche  Hege und Pflege des weißblauen Herzens   hat interimsweise Stadtdirektor  <strong>Axel Markwardt </strong>übernommen.  Beim ersten Gespräch mit  der Jeanne d’Arc  des Marktes, <strong>Elke C.Fett, </strong>stellte sich heraus, dass der Aufstand der  Standlfrauen wegen der Großsanierung bereits erste Früchte trug.</span></span></p>
<p><span><span style="font-size: x-small;"> Markwardt, der mit Markthallen-Primus <strong>Rainer Hechinger</strong> am  kommenden  Freitag eine Ortsbesichtigung unternimmt, sprach davon, dass die  Umbauten nur in sanften, verträglichen Schritten erfolgen. „Eine  Schließung des Viktualienmarktes für den Sanierungs- oder Umbauzeitraum  halte ich nicht für zielführend und schließe ihn aus heutiger Sicht  aus“, sagte der Stadtdirektor. Laut Marktsprecherin Fett wünschen sich  die Betreiber eine diskret e Operation – Standl für Standl und die  verbindliche Zusicherung, dass sie ihre Zuweisungen behalten.</span></span></p>
<p>Am Donnerstag, den 15. September findet im „Großen Saal „im“ Stadtmuseum  „ eine Händler-Versammlung statt, wo es ein Treffen  mit dem TÜV  Rheinland geben wird , der das Gutachten über den „Gesundheitszustand“   des Viktualienmarktes  erstellt hat.  Nicht nur die Standlfrauen sind  erstaunt, warum der Auftrag  nicht an eine einheimische Firma vergeben  wurde. In der Stadt beruft man sich auf das Gummiwort „ Ausschreibung“,  bei der der Preisgünstigste zum Zug kommt. Gerne hätte man gewusst, wer  von den Münchnern auf der Strecke  blieb und wer der zweite Bewerber  war, ehe das Projekt an den TÜV Rheinland ging.  Ein hiesiger Gutachter  würde sich zweifelsohne  besser auskennen und  feinfühliger ans Werk  gehen. Den Münchnern stinkts, wenn Reing’schmeckte, den weißblauen  Schmelz gefährden. Das Geld hätte man sich ohnehin sparen können. Ein  Bericht der Münchner Feuerwehr in der „SZ“ bestätigt den guten Zustand  des Marktes und die Brandschützer sind bekannt für ihre Strenge. Laut  Kommunalreferentin Friderich  soll das Gutachten nur 300 000 Euro  gekostet haben. Das mag die Kernsumme gewesen sein, aber niemals die   Folge-, Neben- und Beratungskosten beinhaltet haben. Man spricht von  einer Million Euro. Damit hätte man längst mit d ein paar Standl  sanieren können.</p>
<p>Eine Million Euro hat auch die Errichtung des  hässlichen Müll-Häusls   an der Paradestell des Marktes  verschlungen,  wo einst der berühmte  Bauernmarkt florierte. Die Hütte wurde zudem so  geschickt gebaut, dass  der Müllwagen  sie gar nicht anfahren kann. Vorschlag der  Markt-Betreiber:  den Müllplatz unterirdisch zu etablieren und die  frühere Standl-Zeile an der Frauenstraße entlang  wieder zu eröffnen.</p>
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		<title>WERNER BADER FLOG IN DEN HIMMEL</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 17:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Münchens Luftreeder erlitt einen Herzinfarkt und starb mit 82 Jahren. Viele Damen werden an seinem Grab weinen.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münchens Luftreeder erlitt einen Herzinfarkt und starb mit 82 Jahren. Viele Damen werden an seinem Grab weinen.</strong></p>
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<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  Zwischen den Wolken kannte sich <strong>Werner Bader,</strong> Münchens König der Privatjets („MTM- Avation“, „Premium-Aviation“)  aus. Jetzt ist der liebenswürdige Luftreeder nach einem Herzinfarkt in seinem Haus in Ismaning eine Etage weiter geflogen. Er starb mit 82, die man dem Vollblut-Unternehmer nicht ansah. Zwei Tage vorher hatte er noch vergnügt Geburtstag gefeiert.</p>
<p>Mit dem Hendl-Jahn  als ersten Fluggast startete er seine Firma, zu der bis zu 15 Privatjets gehörten. Den Flugschein hatte er zusammen mit  Bayerns legendärem Polit-Terminator Franz Josef Strauß gemacht. Die Schönen, Reichen und Sorglosen transportierte er in alle Welt. Als die Narrhalla noch ein gesellschaftliches Must war, fungierte Bader als Ehrenrat.</p>
<p>Am nächsten Mittwoch um 12.30 Uhr wird der Zeit seines Lebens große Charmeur im Nordfriedhof begraben. Seine  Lebensgefährtin <strong>Manuela</strong>, die erfolgreich eine Caterer-Firma betreibt,  ist todunglücklich.</p>
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		<title>SERVUS, STONY</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 15:53:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Münchens bekanntester Chinese, der über drei Jahrzehnte das weißblaue Nachtleben prägte, ist leise in die Jagdgründe Manitus abgestiegen.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Münchens bekanntester Chinese, der über drei Jahrzehnte das weißblaue Nachtleben prägte, ist leise in die Jagdgründe Manitus abgestiegen.<br />
 </strong></p>
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<p><span><span style="font-size: x-small;"><strong>MÜNCHEN</strong> Wie alle waschechten Chinesen kämpfte er   mit dem  Handikapp „R“. Er sagte „Gut Fleund“, „Ulala“ und zum neuen Jahr „Gut  Lutsch“. Die Frohnatur Stony Hsu kannte jeder und er kannte jeden. Er  kannte auch keine Sperrstunde. Der Chinese mit Dauerlächeln hinter  seiner randlosen Brille,  der  zusammen mit seiner noch  geschäftstüchtigeren Frau <strong>Lilly</strong> ab den 50er Jahren für drei Jahrzehnte  das Münchner Nachtleben prägte, ist leise in die Jadgründe Manitus  abgestiegen. Er starb im Alter von 80 Jahren in seiner Wohnung in der  Nähe des Ungererbades, wo er in der letzten Zeit zurückgezogen lebte.</span></span></p>
<p>Stony Hsu zählte zur weißblauen Society wie der immer betont vornehme  Thai-Generalkonsul Herbert G. Styler mit seiner Diamanten-Wally,  Ex-Kaiserin Soraya mit Vertrautem <strong>Martin Glässel</strong>, auf seine  frauenbegehrliche Größe immer stolz gewesene Barock-Playboy James Graser  , der erste „P1“-Pächter, der Grieche Alecos oder der patentierte  Schnorrerkönig Poldi Waraschitz. In Stonys Restaurant „Hongkong“ in der  Tengstraße sah man, speziell im ersten Stock, verschwiegen   Mercedes-Benz-Großaktionär Friedrich Karl Flick sitzen und den obersten  Bayern , Franz Josef Strauß,  oft  mit Damen außerhalb des  Ehering-Kreises. Hsu‘ s andere Lokale hießen „Aloa“, „Valentins Club“,  “Blue Hawaii”, Waikiki oder „Club 13“ und waren meist ein Renner.  Manchmal hatte der rührige  Gastronom  auch Pech. Der Feuerteufel  erlaubte es sich glatt, seine Adresse in der Herzogstrasse  gleich  zweimal warm abzubrechen.</p>
<p>Zur Beerdigung im Nordfriedhof erschienen rund 150 Trauergäste, vor  allem die alte Clique. Da standen die Gastronomen <strong>Joschi Lamm</strong> („Lamm’s  Heuriger“), <strong>Rainer Anspann </strong>(„Bel Air“) <strong>Gaby Hörbiger</strong> („Wiener PB“) und  <strong>Lutz Lobenwein </strong>(„Piper Club“), Häuserbaron<strong> Walter Hammele</strong> mit seiner  Frau <strong>Andrea</strong>, Seidentücher-King <strong>Wulf Angermayer,</strong> Society-Schneider <strong>Helmut  Savosin</strong>, Ex-Faschingsprinz <strong>Axel Vetter,</strong> Baulöwe <strong> </strong>Kraetz<strong>Michael Demuth,Kraetz-</strong>Neuschwager <strong>Peter  Kramheller</strong> und Versicherungs-Rastelli <strong>Georg Penskofer.</strong> Sie kondolierten  der hübschen Tochter, Millionen-Erbin <strong>Diana Hsu,</strong> die eine wunderbare  Rede auf ihren Vater hielt. Stonys Ehefrau Lilly, durch Erbe ihres  Vaters eine halbe Milliarde  schwer, konnte aus gesundheitlichen Gründen  von Hongkong nicht anreisen. Stony Hsu wurde christlich und auch  buddhistisch beerdigt. Bei der asiatischen Zeromonie zündeten die  Trauernden Dollar-Papiergeld an und waren die Scheine ins Grab. Anwalt<strong> Lutz Libbertz</strong> fehlte. Der Advokat, der öfters vom oberen Stockwerk des &#8220;Hongkong&#8221; durchs Fenster markierte,  geht auf keine Beerdigungen</p>
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		<title>GOLDEN GLOBE: SANDRA UND SCARLETT GINGEN SICH AUS DEM WEG</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Jan 2011 19:44:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Hollywood feierte sich in Beverly Hills. Alle waren da, nur Jack fehlte, Jack Nicholson. Brad Pitt sieht erstmals wieder gepflegt aus und rauchte heimlich eine Zigarette. Sonst hat er doch alles -Angelina Jolie und ein süßes Leben.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hollywood feierte sich in Beverly Hills. Alle waren da, nur Jack fehlte, Jack Nicholson. Brad Pitt sieht erstmals wieder gepflegt aus und rauchte heimlich eine Zigarette. Sonst hat er doch alles -Angelina Jolie und ein süßes Leben.<br />
 </strong></p>
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<p><strong>LOS ANGELES </strong>-  Einen  „Golden Globe“ hätte zu guter Letzt auch noch <strong>Harvey Weinstein </strong>verdient, der Produzent mit der Nase für Erfolgefilme. Der sympathische  Haudegen arrangierte im „210“, wo früher das „Trader Vic’s“ florierte,  die beste After-Show-Party nach der Verleihung der „68th Golden Globe“  im Beverly Hilton Hotel in Beverly Hills. Zu dem fein gestylten Fest  erschien  Superstar <strong>Michael Douglas,</strong> der sein Krebsleiden wundersam  wegstecken konnte.</p>
<p>Er war der Überraschungsgast des Abends. Bis zuletzt blieb es unklar, ob  Michael überhaupt auftreten könnte. Als Sohn von <strong>Kirk</strong> scheint er wohl  die richtigen Gene zu haben und alle Welt staunte über das  Stehaufmännchen, wie  blendend gut er aussah, als er den Globe  für den  besten Film souverän überreichte. (Der preisgekrönte Streifen &#8220;Social  Network&#8221; wurde übrigens mit einer &#8220;Red One&#8221;-Kamera gedreht) Kaum auf der  Bühne, ehrte ihn das Publikum mit Standing Ovationen. Für einen Moment  blickte Michael direkt verlegen in die Runde. Wie Starregisseur <strong>Steven  Spielberg </strong>(mit  Frau <strong>Kate Capshaw</strong> gekommen) trug Douglas übrigens keinen  Smoking, sondern einen schwarzen Anzug mit schwarzer Krawatte – wohl  eine Offensive für neuen Festanzug-Look.</p>
<p>Obwohl man Michael Douglas auf vielen Partys, zum Beispiel bei Warner  Brothers, erwartet hatte, gaben er und seine atemberaubend schöne Frau<strong> Catherine Zeta Jones </strong>in einer atemberaubend schönen nachtblauen Robe nur  Harvey die Ehre. Hand in Hand schlenderten sie durch die Räumlichkeiten  und wurden wie ein Königspaar hofiert. Mit Ausnahme von  Gesellschafts-Cowboy <strong>Jack Nicholson</strong> befand sich ganz Hollywood auf den  Beinen. Das Hilton war für vier Stunden das Nest der schönsten Ladies  der Welt.  Man sah diesmal nur klassische Roben, kein geschmackliches  Vergehen. Nur bei Goldkehle <strong>Christina Aguilera</strong> war man beim ersten  Hinsehen geschockt. Ihr langes Burlesque-Abendkleid war fleischfarben,  was wie nackt aussehen ließ, und nur von schwarzen Stickereien übersät.  Bei Fotomodel <strong>Heidi Klum</strong>, mit ihrem Mann <strong>Seal </strong> (offenes Hemd, keine  Fliege) erschienen, wirkten die orangefarbenen Streifen und Muster ihrer  Robe wie ein Productplacement von Auto-<strong>Sixt.</strong></p>
<p>Die beiden Leinwandgrazien <strong>Sandra Bullock</strong> und<strong> Scarlett Johansson</strong> hatten  gute Gründe, sich aus dem Weg zu gehen, was einigermaßen gelang. Der  knallharte Partnertausch vor kurzem war  schon an die Nerven gegangen.  Den beiden Damen wird ein besonders leidenschaftliches Privatleben  nachgesagt. Scarlett, mit hochgesteckter Frisur und in einem <strong> Elie-Saab</strong>-Kleid, in dem sie wie eine gute Fee wirkte, scheint in dem  Part die Siegerin zu sein. An ihrer rechten Hand hielt sie ihre  „Trophähe“xxxxxx, früher bei Sandra Bullock zu Hause, die übrigens  allein zum „Golden Globe“ gekommen war. Ihre Miene war ernst und sie  spähte unter ihrem bis knapp über den Augen geschnittenen Pony kritisch  in die Runde wie ein Soldat auf Feindesfahrt.</p>
<p>Hand in Hand spazierten auch<strong> Nicole Kidman </strong>und ihr Mann<strong> Keith Urban</strong> durchs Globe-Getümmel, gefolgt von <strong>Tom Hanks, Halle Berry, Warren  Beatty, Kevin Spacey</strong> und <strong>Jane Fonda </strong>sowie dem Göttergeschöpf <strong>Mega Fox</strong>,  natürlich in Begleitung eines Herrn, der aber noch keine Rolle bei ihr  gespielt hat. <strong>Brad Pitt, </strong>händchenhaltend mit <strong>Angelina Jolie,</strong> was sonst,  zeigte sich erstmals wieder zivilisiert. Die langen Haare sind weg, der  Räuberbart ist abrasiert und Brads Gesicht ist wieder da, allerdings  durch eine Sonnenbrille geschützt. Ein kleiner Schnurrbart zählt jetzt  zu den Accessoires seines Antlitzes.</p>
<p>Als emanzipierter Gentleman beglückwünschte <strong>Robert de Niro </strong>seine  schwangere Kollegin <strong>Natalie Portman, </strong>eine schöne Helena in ihrer  griechischen Robe, zu ihrem GG als beste Darstellerin für den film  „Black Swan“ und <strong>Colin Firth </strong>für „The King’s Speech“ als bester  Hauptdarsteller. Robert zählte selbst auch zu den Golden-Globe-Geehrten.  Er bekam die Trophäe für sein Lebenswerk, was ihm gar nicht recht war.  „Wenn die meinen neuen Film gesehen hätten,wäre ich noch lange nicht  fällig gewesen.&#8221;<br />
 <a name="m_"></a> <strong>Schnellantwort</strong></p>
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		<item>
		<title>DIE FIRST LADY VON GRÜNWALD FLOG ZU DEN ENGELN</title>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 10:24:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Katharina von Ferenczy, Frau des Medien-Moguls von einst, starb im Harlachinger Krankenhaus.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Katharina von Ferenczy, Frau des Medien-Moguls von einst, starb im Harlachinger Krankenhaus.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN </strong> -  Als ich das letzte Mal den Medien-Guru <strong>Josef von Ferenczy</strong> vor ein paar<br />
 Monaten in seinem Haus in Grünwald besuchte, klang seine Stimme leiser<br />
 als sonst.  Der Polit-Jongleur und Journalisten-Händler  saß mit dem<br />
 Rücken zur Tür und auf seinem Tisch lag die  Kopie seiner<br />
 Geburtsurkunde.  Er trug einen weißen Rollkragen-Pulli und sein Blick<br />
 war traurig. „Meine Frau ist krank und liegt schon seit langem im<br />
 Bett“, sagte Josef matt,  „Du kannst sie nicht sehen, Du kannst sie<br />
 nicht begrüßen. Sie fragt nur immer nach dem „Chefredakteur“ (so<br />
 nannten die  Ferenczys immer meinen kleinen Sohn).</p>
<p>Zu seinen Gold-Zeiten war  Katharina  immer die große, stets an seiner<br />
 Seite wie eine Königin, blond,  die mit scharf musternden Augen die<br />
 gesellschaftlichen Auftritte sezierte. Ein loderndes Feuer, wenn sie<br />
 einen anblickte. Viele übersah die Lady bei feinsten Empfängen mit<br />
 einer  unnachahmlichen Grandezza. Sie speiste vornehm, sie bewegte<br />
 sich vornehm. Immer perfekt gedresst und  geföhnt, immer nur kurz auf<br />
 Parties. Kommen, gesehen werden, gehen – französisch ohne<br />
 Abschieds-Zeremonien. Kein Kleid trug Katharina von Ferenczy zweimal,<br />
 neben ihr der Mann, immer wie aus dem Ei gepellt, das bleistiftdünne<br />
 Menjoubärtchen frisch rasiert. Nur die Stylers erzeugten ähnliches<br />
 Aufsehen. Wenn der Literatur-Maestro Joschka, wie ihn nur wenige<br />
 nennen dürfen, neben ihr stand, war Josef von Ferenczy ein anderer<br />
 Herr.</p>
<p>Ihre verwöhnte Seele hat den rostigen Alltag, der im Herbst in<br />
 Ferenczys Leben eindrang, nicht vertragen. Katharina, eine Frau, die<br />
 sonst  Männer überlebt, machte die Augen zu – noch vor Josef, dem<br />
 ungarischen Aristokraten, der sich in seinem hohen Alter erneut taufen<br />
 lassen wollte, um der Kirche   zu zeigen, welch  strammer Katholik er<br />
 ist und  sich zu Zeiten des beschädigten Images solidarisch zu<br />
 erklären. Katharina von Ferenczy, die First Lady von Grünwald,  starb im Harlachinger Krankenhaus.</p>
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		<title>SEPP KRÄTZ UND DIE WUNDERKARTE</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 08:54:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt gibt es doch noch eine Hintertür, wie man in das vollbesetzte Hippodrom kommen kann. Man muss den Wirt allerdings sehr gt kennen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jetzt gibt es doch noch eine Hintertür, wie man in das vollbesetzte Hippodrom kommen kann. Man muss den Wirt allerdings sehr gut kennen.</strong></p>
<p><strong>MÜNCJHEN </strong> -  Das „Gesamtkunstwerk“ <strong>Sepp Krätz,</strong> wie ihn Bayerns MP <strong>Horst Seeho</strong>fer in<br />
 der  voll besetzten  „Hofkirche“ hofierte  bei  seiner mit iPhone-Klingelton „Piano Riff“ (Handy  des Ex-Küchenchefs   <strong>Jean-Pierre Pfister</strong>) untermalten Rede, entwickelte eine  goldene Idee zum heutigen Wiesn-Start. Der  „Gastronom  des Jahres“ mit der  feinen Geschäfts-Nase, der die saturnraketenhafte Karriere vom Augsburger Metzger zum  Wiesn-Baron schaffte, erfand für VIP-Nachzügler oder die B- und C-Prominenz eine geheime Einlasskarte.</p>
<p>Es ist ein Sesam-Öffne-Dich für  sein  „Hippodrom“-Reich , der den Zutritt auch bei rappelvollem Zelt verschafft. Die zwei kreditkartenähnliche Ausweise mit Chip, gekoppelt mit einer Flasche  Marken-Champagner, die im Sammelpack „Champagnerkarte“ heißen, sind für 85 Euro zu haben. Einen Sitzplatz ist nicht garantiert. Um an diese Wunder-Tickets zu kommen, muss man den Wirt natürlich besser kennen und im Wiesn-Büro (vorher beim „Andechser“) vorstellig werden.</p>
<p>Sepp stellt nach seiner  Huldigung , der Größte seiner Zunft  zu sein, auch in seinem Zelt sein Licht nicht unter den Scheffel. Dort hängt das SK-Konterfei in vier Meter Größe. Das Monster-Poster über dem Balkon zeigt ihn als „Gastronom des Jahres“, eine Auszeichnung, die Gerd Käfer gegen ein sattes Honorar inszeniert hatte.</p>
<p>Bei dieser Selbstverherrlichung werden bierselige Gäste, die der Götterdämmerung im „Hippodrom“ entgegenfrönen, den Sepp  bald wie einen <strong>Kim II </strong>verehren und sich vor dem Krätz-Bild ehrfurchtsvoll verneigen. Vor jeder frischen Maß.</p>
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		<title>WENN DIE TRABER TRAUER TRAGEN</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 13:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Tage von Daglfing sind gezählt: Auf dem Gelände der 106 Jahre alten Rennbahn entstehen Wohnungen. In Zukunft werden die Sulkys auf einer neuen Strecke in Maisach an den Start gehen.


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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Tage von Daglfing sind gezählt: Auf dem Gelände der 106 Jahre alten Rennbahn entstehen Wohnungen. In Zukunft werden die Sulkys auf einer neuen Strecke in Maisach an den Start gehen.</strong></p>
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<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>DAGLFING</strong> &#8211;    Die Stimme des Stadionsprechers <strong>Hartwig Thöne,</strong> bekannt vom  deutschen<br />
 Sportfernsehen, überschlägt sich. „Der Sieg ist ihr nicht mehr zu<br />
 nehmen“, schreit er  in der verglasten Kabine und legt sein Fernglas<br />
 rasch  aus der Hand. Wir sind beim Nachtrennen in Daglfing, achter<br />
 Lauf der Ladytrabtrophy, über 2100 Meter.</p>
<p>Einen Vorsprung von vier Pferdelängen hat sich  die<br />
 Großgrundbesitzerin <strong>Renate Lindinger </strong> aus Ascheim mit „Winning Love“<br />
 herausgefahren, die anderen acht Sulkys hinter ihr sind abgeschlagen.<br />
 Das Ziel ist zum Greifen nah, die Spannung nicht mehr auszuhalten. 500<br />
 Zuschauer auf der Tribüne springen auf. Da passiert es und<br />
 enttäuschende Schreie gellen durch die Menge.  Einen halben Meter vor<br />
 der Zielfoto-Schranke beginnt „Winning Love“ zu galoppieren und<br />
 versaut den Sieg. „Wegen unreiner Gangart“ wird das  Gespann Nr. 3<br />
 disqualifiziert. Als Siegerin wird  nicht Renate Lindinger, sondern<br />
 die zweite im dicht gehaltenen Feld gewertet,<strong> Michaela Scharinger</strong> mit<br />
 „Benito“. Die sportliche Dame  gewinnt 500 Euro und die Quote fällt<br />
 sensationell hoch aus: 10252 Euro. Im „Winner Circle“, direkt vor der<br />
 nächtlichen Haupttribüne erhält  Michaela einen Blumenstrauß, den ihr<br />
 galant Vizepräsident <strong>Hannes Sporer</strong> überreicht, ein leidenschaftlicher<br />
 Freund des Trabrennens, der sein Geld seit vierzig Jahren mit seinem<br />
 Dekofloristen-Unternehmen „Blumen Robby“ verdient.</p>
<p>Zehn Rennen gibt es an diesem Abend .<strong> Gerd Biendl,</strong> der Star der<br />
 Trabrennbahn Daglfing, hat wie gewohnt einen Sieg eingefahren, und wir<br />
 sitzen ganz oben in der Panorama-Tribüne mit dem stehengebliebenen</p>
<p>Charme der 70er Jahre. Als dieser Glaspalast noch neu war, saßen schon mal <strong>Alain Delon</strong> und Curd <strong>Jürgens </strong>unter den Zuschauern und die Herren, die  für Speis und Trank sorgten, hießen damals zu<br />
 verschiedenen Zeiten <strong>Peter Pongratz,</strong> heutiger Nockerberg-Wirt und<br />
 Hausherr der schmucken Grünwalder Einkehr, sowie Jahn-Schwiegersohn<br />
 <strong>Günter Steinberg</strong>, Wiesn-Baron und Hofbäu-Keller-Meister. Im gleißendem<br />
 Schein der 35 Jahre alten, sehr viel Strom fressenden  Flutlichtanlage<br />
 trainieren unten die nächsten Trabrenn-Gespanne und der Traktor mit<br />
 dem Sandebnungsteppich kurvt seine Runden., als Daglfing-Präsident<br />
 <strong>Max Stadler </strong>und sein Co Sporer  aus der guten alten Zeit erzählen.<br />
 Unwillkürlich kommt  Wehmut auf, weil man weiß, dass die Tage der Bahn<br />
 gezählt sind, wie das Datum einer Hinrichtung bald bekannt sein wird.</p>
<p>Eine der drei Tribünen ist schon still gelegt und strahlt bedrohliches Dunkel aus. Lebenslustige Metzger mit Kutschen hatten das Trabrennen um die  Jahrhundertwende erfunden und bevor es nach Daglfing ging, befand sich die Rennstrecke auf der Theresienwiese.  Sie verlief rund um die zwei Bierzelte, die es anfangs gab. Aber mit Daglfing wurde der Trabrennsport erst zum Münchner Markenzeichen. Spannende Renntage mit überfülltem Haus erlebte der Austragungsort der Trabrenner in eifersüchtiger Nähe zur Galopper-Bahn Riem.<strong> Veronika Ferres</strong>, Deutschlands Filmstar Nr. 1,  steuerte schon ein Sulky, auch ZDF-Showmaster <strong>Thomas Gottschalk, </strong>der sich  gestern mit Frau <strong>Thea</strong> im „Augustinerkeller“gleich neben Sigi Sommers ehrwürdigen Stammtisch eine Mass Edelstoff gönnte, jagte im ärmelfreien Turnhemd über die Bahn, wie auch Horst Jansen, <strong>Michaela Mai </strong>und Politikerin <strong>Monika</strong> Strauß<strong>-Hohlmeier</strong>. <strong>Christian Ude</strong> behandelte die  typische Institution selbst in goldenen Zeiten  stiefmütterlich  und erschien nicht mal zum 100. Geburtstag. Nur einmal vor einer Wahl in den 90er Jahren ließ sich der OB, den mehr  der „St.Christopher Street Day“ fasziniert , in Daglfing sehen, als Kaiser <strong>Franz Beckenbauer </strong>und „Donisl“-Wirt <strong>Karl</strong><strong> Heinz Wildmoser</strong> Daglfing  die Ehre gaben. Der große<br />
 Zeitungsherausgeber Werner Friedmann adelte mit seinem Erscheinen sein<br />
 geliebtes Daglfing. Als er 1969 dorthin fuhr, holte ihn der Herrgott.<br />
 Viele Jahre fanden Werner-Friedmann-Gedächtnis-Rennen statt..Einmal im Jahr zog das feuchtfröhliche Wirte-Rennen der Schwabinger Gastronomen  tausende von Zuschauern an. Natürlich waren in der frühen Trabrenn-Zeit der Glanz größer und die Röcke länger – man brezelte sich auf, wenn es nach Daglfing ging. Die sonntägliche Hutparade konnte mit Ascot  fast mithalten. Als in den folgenden Jahrzehnten die Röcke kürzer und der Umsatz schlichter wurde, begann sich eine bleierne Schwere auf die  Trabrennbahn Daglfing zu liegen. Da kam dann Herr<strong> Karl,</strong> ein Vollstrecker der Neuzeit.</p>
<div>In München weint man neuerdings  stiller, wenn  Herzstücke  der Stadt<br />
 herausgerissen werden. Das beste Beispiel  ist das  „Platzl“, Weiß<br />
 Ferdls  Hausbühne und mindestens so bekannt wie das Hofbräuhaus. Die<br />
 Bretter, auf den auch Karl Valentin und Liesl Karlstadt  standen,<br />
 wurden lautlos beerdigt und knallhart gegen ein Hamburger-Lokal<br />
 eingetauscht. Ein ähnliches Schicksal  steht Daglfing ins Haus. Die<br />
 groben Schnitte gegen den Schmelz der Stadt gehen weiter.  So  wird<br />
 die  Münchner Feinheit im Osten, 106 Jahre alt wie Methusalem <strong>Johannes</strong><br />
 <strong>Heesters</strong> und ein weißblauer Blickpunkt wie der Viktualienmarkt,,  der<br />
 Spitzhacke zum Opfer fallen. Die legendäre Trabrennbahn Daglfing ist<br />
 dann Geschichte. Der neue „Hausherr“ heißt <strong>Günther Karl</strong>. Der<br />
 fuchshafte Abbruch-Unternehmer aus Dingolfing und Besitzer von<br />
 Wasserkraftwerken, der schon bei der angeschrammten  „Schrannenhalle“<br />
 von sich reden machte, hat das Gelände gekauft. Er macht das gesamte<br />
 Areal  dem Erdboden gleich  und will dort ein Stadtteil voller<br />
 Wohnungen  bauen. Man spricht von fast 1000 Einheiten.. Bevor dies<br />
 jedoch geschehen kann, darf der künftige Herr von Daglfing, befreundet<br />
 mit Ex-Bundeswirtschaftsminister<strong> Michael Glos</strong> und seiner Frau <strong>Ilse,</strong><br />
 noch mindestens  zwei Kröten schlucken.  Ein Vertragspunkt sieht vor,<br />
 dass er als Ersatz  eine neue Trabrennbahn erbauen muß. die in Maisach<br />
 seinen Standort bekommt und rund 10 Millionen Euro kostet. Die<br />
 Bemühungen von der Stadt München ein Ausweichgelände zu erhalten,<br />
 verliefen im bekannten  Trabrenn-Sand. Die Baugenehmigung für die neue<br />
 Bahn soll in Kürze vorliegen und mit dem Bau kann dann sofort begonnen<br />
 werden. Denn: Erst wenn die neue Trabrennbahn steht, geht in Daglfing<br />
 endgültig das Licht aus. Desweiteren sollte Herr Karl zu Gott beten,<br />
 dass die Bundesbahn schnell die Daglfinger Straßenunterführung der<br />
 S-Bahnstrecke realisiert, weil es ohne dieses Tunnel keine<br />
 Baugenehmigung geben wird.</p>
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<p>Beim Rausgehen treffe ich am bereits leicht desolaten Haupteingang<br />
 noch ein paar Trabrenn-Piloten und Gestütbesitzer, die in erster Linie<br />
 den Sport als Hobby betreiben. &#8220;Die einzigen, die hier auf der Bahn<br />
 richtig Geld verdienen, sind der Tierarzt und der Hufschmid&#8221;, sagte<br />
 einer lässig.</p>
</div>
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		<title>POLANSKI FÖRDERT DIE KARRIERE</title>
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		<pubDate>Mon, 17 May 2010 09:04:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Star-Regisseur muß vermehrt einen Promi-Malus hinnehmen. Jetzt meldet sich auch eine Schauspielerin negativ zu Wort, die vor 28 Jahren froh war, eine Rolle in "Piraten" zu kriegen und zeigte sich verliebt mit Roman in der Öffentlichkeit.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Star-Regisseur muß vermehrt einen Promi-Malus hinnehmen. Jetzt meldet sich auch eine Schauspielerin negativ zu Wort, die vor 28 Jahren froh war, eine Rolle in &#8220;Piraten&#8221; zu kriegen und zeigte sich verliebt mit Roman in der Öffentlichkeit.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>LOS ANGELES</strong> -  Um die Vorteile eines  Promi-Bonus  wird so mancher beneidet .<br />
 Vermehrt bekommen aber  Namhafte auch  den  Promi-Malus zu spüren.<br />
 <strong>Roman Polanski</strong> ist  ein Opfer seiner  Berühmtheit  Der weltweite<br />
 Bekanntheitsstatus  hat ihm in der zweiten Hälfte seines Lebens nur mehr <br />
 Nachteile eingebracht .</p>
<p>Seit seinem ersten Amerika-Aufenthalt vorüber  drei Jahrzehnten verfolgt ihn ein eigenartiger Fluch. Nach einemgedealten Urteil wegen der  Beziehung mit einem  minderjährigen, in<br />
 Hollywood  aber sehr  bekannten  Mädchen hatte er  seine  Strafe<br />
 abgebüßt. Härter als jedes Gefängnis waren es  dann 45 Tage in einer<br />
 Gerichts-Psychiatrie in Los Angeles. Hinter  Gittern wurde er  von den<br />
 Insassen,   als“ Kinderschänder“ in die Mangel genommen. Zu seiner<br />
 Flucht aus Amerika kam es, weil ein neuer Richter, der wohl gesehen<br />
 hat wie schnell man durch Polanski bekannt wird,  ein weiteres<br />
 Strafverfahren forderte. In Polanskis Stardust  aalen sich Anwälte,<br />
 Richter und Staatsanwälte, weil  es  die Karriere beschleunigt. Anders<br />
 ist die endlose Geschichte seiner Strafverfolgung bis in die Schweiz<br />
 nicht zu erklären.</p>
<p>Neuerdings kommen  noch Nebengeräusche dazu, die Roman, der immer<br />
 noch in seinem Chalet in Gstaad mit elektronischer Fessel leben muss,<br />
 zum gegenwärtigen Zeitpunkt gar nicht braucht. Die englische<br />
 Schauspielerin <strong>Charlotte Lewis</strong> flog  angeblich auf eigene Kosten nach<br />
 Los Angeles, um  jetzt nach 28 Jahren bei  Gericht  anzugeben, dass<br />
 auch sie ein Opfer von Roman Polanski gewesen sei. Die heute 42jährige<br />
 Aktrice behauptet, dass sie 1982 von dem Regisseur in seinem Pariser<br />
 Appartement sexuell missbraucht wurde.<br />
 Roman  hatte sie für seinen Film „Piraten“, bei dem man sich ohne hin<br />
 nur an den  rabaukenartigen Filmstar  Walter Matthau erinnert,<br />
 engagiert. Ich war bei den Dreharbeiten Anfang der 80er Jahre. Keinem<br />
 am Set fiel irgendwelche Dissonanz  auf. Im Gegenteil. Eine fast<br />
 familiäre Harmonie pflegten der Regisseur und seine weibliche<br />
 Hauptdarstellerin, als ich beide zu einem Mittagessen in Cannes traf.<br />
 Mit Ausnahme von einem Film mit<strong> Eddie Murphy h</strong>at man nichts mehr  von<br />
 Charlotte Lewis gehört.</p>
<p>Wenn  sich nun alle Damen melden, die mit Roman Polanski schon mal<br />
 Bratkartoffeln gegessen haben, kann es heiter werden. Als er  die<br />
 Verdi-Oper „Rigoletto“ am Münchner  Nationaltheater inszenierte, hatte<br />
 der Regisseur  der Meister-Filme   „Tanz der Vampire“ und<br />
 „Rosemarie‘s Baby“  etliche  Freundinnen. An „Mängelrügen“ von seinen<br />
 jungen Begleiterinnen ist bisher nichts bekannt geworden. Eher stolze<br />
 Töne, Roman privat zu kennen.  Ich erinnere mich, dass es eine schöne<br />
 Zeit für Roman und Girls wie <strong>Nastassja Kinski </strong>und ihre Freundin <strong>Caline</strong><br />
 <strong>Seiser g</strong>ewesen ist. Caline heiratete später Musikus<strong> Konstantin Wecker</strong>.<br />
 Oder  die niedliche <strong>Gesa Thoma</strong> mit der Prinz Eisenherz-Frisur, die<br />
 heute als  Moderatorin bei einem Münchner Verkaufssender arbeitet und<br />
 damals mit anderen Freundinnen im Pulk öfters mal nach Paris flog.<br />
 Polanski hatte einen Pilotenschein und besaß eine Propellermaschine.</p>
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		<title>FÜRST ALBERT, DER AUS REGENSBURG,IST DER SCHNELLSTE</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 15:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Last Minute]]></category>

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		<description><![CDATA[Glorias Sohn erfolgreich auf dem Sachsen-Ring, wo 33 000 Zuschauer seinen Sieg feierten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Glorias Sohn erfolgreich auf dem Sachsen-Ring, wo 33 000 Zuschauer seinen Sieg feierten.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  Deutschlands begehrtester Junggeselle, <strong>Fürst Albert von Thurn und</strong><br />
 <strong>Taxis</strong>, der übrigens immer mehr seinem Vater Johannes  ähnelt, ist<br />
 derzeit schnellster Adeliger  von Germany. Er gewann  im<br />
 Reiter-Lamborghini zusammen mit Teamkollege <strong>Peter Kox</strong> vor 33 000<br />
 Zuschauern die ADAC GT Masters auf dem Sachsenring.</p>
<p>Mama,<strong> Fürstin Gloria,</strong> die gerade den rundesten Geburtstag  im Leben<br />
 einer Lady in ihrem Strandhaus in Kenia und später bei „Maxim’s in<br />
 Paris  beging, war natürlich mit an der Rennstrecke und mächtig stolz<br />
 auf ihren flotten Junior.</p>
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