<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Michael Graeter&#039;s Starnews &#187; Auf Tellern, in Gläsern</title>
	<atom:link href="http://www.michaelgraeter.de/category/auf-tellern-in-glaesern/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.michaelgraeter.de</link>
	<description>Klatsch und Tratsch über Prominente, Promis, Livestyle und der High Society.</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 11:00:41 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>MINISTER SPAENLES GEHEIME TANKE</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/minister-spaenles-geheime-tanke/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2010/minister-spaenles-geheime-tanke/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 21:51:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2603</guid>
		<description><![CDATA[Die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten sieht man Johanniscafe, wo es noch um drei Uhr nachts Schinkennudeln und Kirschtorte gibt.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><br />
 </strong></p>
<p><strong>Die unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten sieht man im Johanniscafe, wo es noch um es noch drei Uhr nachts Schinkennudeln und Kirschtorte gibt.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> &#8212; Der Münchner Nachtschwärmer-Geheimtipp „Johannis-Cafe“ im Trend-Viertel<br />
 Haidhausen, wo der Musketier-Wirt <strong>Olaf </strong>auch noch um 3 Uhr früh<br />
 schmackhafte Schinken-Nudeln  und Schwarzwälder Kirschtorte auftischt,<br />
 ist seit vielen Jahren einediskrete Tankstelle des Kultusministers<br />
 <strong>Ludwig Spaenle</strong>. Gerade war er wieder da.</p>
<p>Am liebsten steht  Spaenle hemdsärmelig an der kleinen Bar mit ein<br />
 paar CSU-Kumpanen,<br />
 diesmal mit Ex-Stadtrat <strong>Dr. Klaus Hirth </strong>und einem  Ex-Staatsanwalt,<br />
 und erzählt vom heißen Landtagsleben, in letzter Zeit immer mehr im<br />
 FJS-Stakkato und man denkt  sogar für einen Moment Franz Josef Strauß<br />
 vor sich zu haben, den er sehr verehrt hat. „Hier kann man richtig<br />
 ausspannen. Ich komme oft nach Dienstreisen  hierher“, sagt der<br />
 Minister, den anscheinend  der  Trubel in dem Lokal nichts ausmacht.<br />
 Sein Getränk am Tresen, gleich neben der Ausgabe : Pils und  dazu<br />
 etwas  klaren Treibstoff.</p>
<p>Ganz so cool übrigens, wie ich den „Johannis-Cafe“-Gastronomen  früher<br />
 eingeschätzt habe, ist er nicht. Olaf erließ gerade einen internen<br />
 Oberweiten-Maulkorb fürs Personal. Die Zensur betraf die<br />
 schwarzhaarige <strong>Anita Eckberg,</strong> eine seiner charmanten Bedienungen, die<br />
 der Schöpfer mit einer natürlich freitragenden<br />
 Konstruktion bestückt hat, wie  ihre dünnen Seidenblusen es  unschwer<br />
 feststellen lassen.  Die Service-Dame bedient jetzt mit &#8220;Triumph&#8221;"gezähmt<br />
 ihre Gäste.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2010/minister-spaenles-geheime-tanke/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DR.WITZIGMANN ADELT CHARLES</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/dr-witzigmann-adelt-charles/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2010/dr-witzigmann-adelt-charles/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 10:57:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2517</guid>
		<description><![CDATA[Gerade wurde der Jahrhundertkoch für sein Lebenswerk ausgezeichnet - jetzt serviert er dem englischen Kronprinzen einen Preis auf dem Tablett.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><strong>Gerade wurde der Jahrhundertkoch für sein Lebenswerk ausgezeichnet &#8211; jetzt serviert er dem englischen Kronprinzen einen Preis auf dem Tablett.</strong></div>
<div><strong><br />
 </strong></div>
<div><strong>MÜNCHEN  -</strong> Braungebrannt und das &#8220;nahtlos&#8221;, wie er sagt, saß  Jahrhundertkoch<br />
 <strong>Eckart Witzigmann</strong> eben aus Mallorca zurückgekehrt,  in <strong>Thierry</strong><br />
 <strong>Leoncel</strong>lis  Münchner Brasserie „L‘Atelier“ in der Nähe des<br />
 Viktualienmarkts. Noch ganz im Urlauber-Qutfit,  hellblaues Hemd und<br />
 hellblauer Pulli. Mit <strong>Niki Schnelldorfer</strong>, seiner  pfiffigen<br />
 Lebensgefährtin und Tochter  von Eiskunstlauf-Olympia-Sieger<strong> Manfred</strong><br />
 <strong>Schnelldorfer,</strong> an seiner Seite, hatte er ein paar längst überfällig<br />
 Ferientage  genossen.</div>
<div>Bei einem Glas Cote du Rhone überlegte er sich nochschnelll  das Menü fürs Abendessen daheim: Entweder (3-Sterne)-  Bauern-Omeletteoder  Wildschweinfilet mit Morcheln? Wegen der frischen Morcheln, die er gerade am Markt gekauft hatte, entschied er sich für das Fleischgericht. Niki ist zu beneiden und muss nie kochen, wenn E.W. in München ist. Wer wird schon vom  globetrottenden   Hamlet am Herd höchstpersönlich verwöhnt.</div>
<div>
<p>Was sage ich,  Hamlet?, Jahrhundertkoch? oder  erster 3-Sterne-Meister<br />
 aller Klassen<br />
 außerhalb Frankreichs?</p>
<p>Eckart, früher „Tantris“, später „Aubergine“ und heute um die Welt<br />
 jettender Food-Berater,  rückte vom  Level  irdischer Köche längst ab.<br />
 Er ist  - einmalig in seiner Zunft &#8211; inzwischen Professor und Doktor<br />
 der Haute Cuisine. Im Gegensatz zu München, das er mit<br />
 seiner Kunst  zu Deutschlands Gourmet-Hauptstadt  adelte,  hier aber<br />
 ziemlich stiefmütterlich behandelt wurde,   zeichnete  ihn die<br />
 schwedische Universiät  Örebro , ein Campus, der  viel für<br />
 Lebensfreude übrig haben muss, innerhalb von zwei Jahren mit  diesen<br />
 Ehrentiteln  aus. Es musste so kommen, nachdem der Prophet bekanntlich<br />
 im eigenen Land nichts gilt. Ecki besitzt mit smartem Austria-Charme<br />
 ein souveränes Fachauftreten,  ist   TV-Kochshowresistent  in den<br />
 deutschen Programmen und  bei ihm verscheucht auch nicht, wie bei<br />
 anderen Fernsehköchen, ein Ziegen- oder  Zwirbelbart  den Appetit.</p>
<p>Gerade ist Witzigmann in der Londoner Guildhall bei der Verleihung des<br />
 begehrten „S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards“ mit dem<br />
 Ehrenpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet worden. „Sein Einfluss<br />
 hinterlässt in ganz Europa seine Spuren. Er hat wie kein anderer zur<br />
 Erhebung der bayrischen Küche zur Haute Cuisine, und das mit dem<br />
 Einsatz einfacher Zutaten, beigetragen“, begründete die Jury der<br />
 Restaurants-Academy, die übrigens nur drei deutsche Lokale in den „Top<br />
 50“ erwähnt:  „Vendome, Schloß Bensberg (Platz 22), „Aqua“, Wolfsburg<br />
 (34) und „Schwarzwaldstube, Traube-Tonbach(47). Eckart stieg bei<br />
 seiner Dankesrede förmlich wie Phoenix aus der  Asche, fast im<br />
 wahrsten Sinne des Wortes:“ Wegen der Asche des Vulkans in Island war<br />
 ich mir gar nicht sicher, ob ich überhaupt nach London kommen konnte,<br />
 um den Preis in Empfang zu nehmen.“Als Guru der weißen Zunft , der sich einst bei Paul Bocuse und <strong>Paul Haeberlin</strong> den Feinschliff holte, rät er den jungen Herd-Kollegen:“<br />
 Lernt soviel ihr nur lernen könnt, versucht aber am Ende des Tages<br />
 nicht zu kopieren, sondern entwickelt einen eigenen Stil. Lasst eurer<br />
 Kreativität freien Lauf. Nicht die permanente Wiederholung, sondern<br />
 das Beschreiten neuer Wege bringt uns weiter.“</p>
<p>Inzwischen verleiht auch Meister Witzigmann selbst einen Ehrenpreis.<br />
 Der aktuelle Preisträger ist kein Geringerer als <strong>Prinz Charles von</strong><br />
 <strong>England</strong>, der  für „seine herausragenden Verdienste um eine nachhaltige<br />
 Landwirtschaft“ am 12. Juli 2010 mit dem „Internationalen<br />
 Eckart-Witzigmann-Preis im Neuen Schloss in Stuttgart ausgezeichnet<br />
 wird. Es ist klar, dass bei diesem Festakt Herr Doktor  selbst<br />
 aufkocht.</p>
</div>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2010/dr-witzigmann-adelt-charles/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WEISSBLAUE WIRTE IN KONKURRENZ MIT TECHNOKRATISCHEN TEAMS</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/weissblaue-wirte-in-konkurrenz-mit-technokratischen-teams/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2010/weissblaue-wirte-in-konkurrenz-mit-technokratischen-teams/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 May 2010 14:19:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2489</guid>
		<description><![CDATA[Statt einem Hausherrn, wo der Gast auch mal sein Herz ausweinen kann, gibt es immer mehr Lokale, wo viele Chefs das Sagen haben.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Statt einem Hausherrn, wo der Gast auch mal sein Herz ausweinen kann, gibt es immer mehr Lokale, wo  viele Chefs das Sagen haben.<br class="spacer_" /></strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> &#8211; Stirbt das Münchner  Wirte-Original aus – wie ein <strong>Richard Süßmeier,</strong><br />
 ein später Weiß Ferdl, <strong>Willy Heide</strong>, der Asterix der Gilde,  <strong>Gerd Käfer</strong>, der Party-Zauberer, Toni<br />
 <strong>Roiderer, </strong>der Fuchs oder <strong>Roland Kuffler,</strong> der Ober-Fuchs. In der neuen<br />
 Münchner Gastronomie-Generation  sind jetzt  mehr technokratische Teams am<br />
 Ruder. Gemeint sind die Newcomer der Szene-Lokale, nicht die Söhne der Münchner Groß-Gastronomen.</p>
<p>Zum Teil gibt es bei einigen Neueröffnungen so viele Mitbesitzer, dass<br />
 es einem schwindelig werden kann. Beim „Nektar“ sind es bis zu zehn<br />
 Chefs, beim „Pascha“  fünf, bei Kull und Co zwei, bei Baby und Heart<br />
 drei,  bei Salt zwei, bei Cafe Beer acht und bei „La Baracca“ drei. So<br />
 vielfältig ging es noch nie in der Münchner Gastronomie zu. Das Risiko<br />
 bei dieser Geschäftsführung wird zwar geteilt, die Gewinne dürften<br />
 aber sehr schmal für jeden werden.  Flops beim Start, wie beim &#8220;Künstlerhaus&#8221;, gab es bis her nie. Dort hat Guru <strong>Michi Kern</strong> schon dreimal das Konzept verändert.</p>
<p>Auch bei den Openings herrschen neue Sitten, man wird zur Eröffnung<br />
 gebeten, aber ganz selten eingeladen. Die Top-Prominenz bleibt<br />
 verschwunden. Eine richtige Einweihungsparty mit viel Glanz gab es<br />
 schon lange nicht mehr in München. Einmal sollte doch  jeder Wirt die<br />
 Spendierhosen tragen. Das war früher gang und gebe.</p>
<p>In der &#8220;Alten Börse&#8221; bemüht sich das Trio <strong>Daniel Laurent, Niklas</strong><br />
 <strong>Hofmann</strong> und <strong>Ayhan Durak</strong> mit dem „Heart“ eine elegante Bar auf den Weg<br />
 zu bringen, macht sich aber ein bißchen selbst Konkurrenz mit dem<br />
 „Baby“, seinem  Club gleich nebenan. Das Nachtlokal, bei dem die Biermarke &#8220;Radeberger&#8221; größer ist als das Herz-Symbol am Eingang, ist schick geworden. Viele hübsche Girls waren da, zarte edle Geschöpfe wie wie die blonde Unternehmer-Tochter <strong>Valentina Knapp-Voith</strong>. Die Fleisch-Spießchen auf der Einweihungs-Party waren sehr übersichtlich. Nicht professionell: Alle Getränke gingen aus. So etwas ist Käfer bei den wildesten Parties noch nie passiert.  Immerhin strahlte am ersten Abend<br />
 <strong>Sarah Herzsprung</strong>, ein Jungstar der deutschen  Filmszene. Sie<br />
 verschenkte ihr hinreissendes Lächeln an der Bar, deren Decke total<br />
 verspiegelt. Raffinierte Einblicke sorgen für Spannung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2010/weissblaue-wirte-in-konkurrenz-mit-technokratischen-teams/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>O MEI,MÜNCHEN ALS SCHNARCH-CITY</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/o-meimunchen-als-schnarch-city/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2010/o-meimunchen-als-schnarch-city/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 11:30:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>
		<category><![CDATA[089]]></category>
		<category><![CDATA[8 seasons]]></category>
		<category><![CDATA[babys]]></category>
		<category><![CDATA[disco]]></category>
		<category><![CDATA[ed moses]]></category>
		<category><![CDATA[felix]]></category>
		<category><![CDATA[golden cut]]></category>
		<category><![CDATA[maria riech]]></category>
		<category><![CDATA[michi käfer]]></category>
		<category><![CDATA[münchen]]></category>
		<category><![CDATA[nachtleben]]></category>
		<category><![CDATA[p1]]></category>
		<category><![CDATA[Roman Libbertz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2415</guid>
		<description><![CDATA[Nur zum Wochenende kommen Nachtschwärmer auf ihre Kosten. Kein Club hat mehr die ganze Woche geöffnet. Ein Vergleich zwischen den wilden Disco-Zeiten von gestern mit der ausgebremsten Lust von heute.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nur zum Wochenende kommen Nachtschwärmer auf ihre Kosten. Kein Club hat mehr die ganze Woche geöffnet. Ein Vergleich zwischen den wilden Disco-Zeiten von gestern mit der ausgebremsten Lust von heute.<br />
 </strong></p>
<p><strong><img class="alignright size-full wp-image-2422" title="party" src="http://www.michaelgraeter.de/wp-content/uploads/2010/04/dld-party.jpg" alt="photo by gabemac (http://www.flickr.com/photos/gabenl)" width="350" height="263" />MÜNCHEN</strong> &#8211; Eine Wolke von Valium scheint in letzter Zeit über München bei Nacht zu schweben. Ein seltsames Phänomen hat sich nämlich in die Weltstadt mit Herz eingeschlichen, das erheblich an der Qualität des weißblauen Schmelzes herumknabbert. Munich by Night ist nicht mehr so sexy<br />
 wie es einmal war. Es gibt keine Discos mehr, die immer geöffnet haben. Das registrierten mit Erstaunen  Mondschein-Amigos wie <strong>Prinz</strong><strong> Ernst August von Hannover,</strong> <strong>Uschi Obermaier, Konstantin Wecker, Günter</strong><strong> Netzer, Liana Matthäus, Michael Ballhaus, Stefan Effenberg, Thomas</strong><strong> Gottschalk, Cora Schumacher, </strong>oder <strong>Prinz Franz von Auersperg</strong>, die gern in der Stadt ausgehen. Was ist passiert?</p>
<p>Man darf annehmen, dass die Spezie Nachtschwärmer noch nicht ausgestorben ist. Sie sind allerdings ganz unruhig wegen der vielen Ruhetage geworden. Sogar das „P1“ hat sich den dosierten Nahkampf-Zeiten unterworfen. Die anderen führenden Clubs wie das „089“, „Babys“, „Max und Moritz“, „Sugar“, „Bash“, &#8220;Pasha“, “8 Seasons“, „Ed Moses“ oder „Retro Maximillians“ haben schon lange auf Schongang, sprich nur mehr die Nächte zum Wochenende, umgestellt. Es erinnert etwas an das Eingehen von Primeln. In den Konkurrenzstädten wie Berlin („Felix“: Mo, Do, Fr, Sa,) und „Puro Lounge“: Di-Sa) sowie Frankfurt („Living“:Mo-Sa) ist dieser Kahlschlag nicht ganz so konsequent vollzogen worden. Aber auch in Hamburg, wo die Nächte bekanntlich lang sind, florieren die Discos („Golden Cut“, sehr großer Girlie-Überschuss) nur mehr als Weekend-Business.</p>
<p>Das nächtliche Einbremsen in München, wo es auch immer weniger Filmpremieren und Bälle gibt, erklärt sich Nacht-Neurotiker <strong>Roman</strong><strong> Libbertz</strong>, der das „Prive“ erfunden hat und dessen melancholische Cocker-Spaniel- Augen Münchens Mädchenherzen, <strong>Maria Riech</strong> incl, weichschauten, so.: „ Früher gab es weniger Clubs und die waren alle voll und heute haben die Leute auch weniger Geld fürs Ausgehen übrig“. Ich glaube aber, dass sich die Disco-Unternehmer aus reinen Personalgründen mit den übersichtlichen Öffnungszeiten angefreundet haben. Unter der Woche ist München eine Schnarch-City geworden. Die Nacht-Regenten von gestern hießen <strong>Brigitte Stock, Edith Schmid,</strong><strong> Sergio Cosmai</strong>,<strong> Kurti Müller, Thommy Hörbiger, Peps Kommer </strong>und Langläufer<strong> Michi Käfer</strong> und ihre Dancings wie das „Why not“, „Eastside“, „Sugar Shake“, „Nachtcafe“, „Wiener PB“ und „P1“ waren ohne Frage sieben Nächte offen.</p>
<p>Aus der Nachtszene stammen somit auch die neuen Restaurant-Betreiber, die jetzt im Tagesgeschäft immer mehr mitmischen wollen. Sie versuchen mit „frischem Blut“ einige traditionsreiche Lokale wie das „Künstlerhaus“ wiederzubeleben, das allerdings seit dem Comeback als kombiniertes Steak- und Vegetarier-Oase unter Künstlerpech leidet. Ein Jammer ist es auch, dass die herrliche Sonnenterrasse, die der Fleisch-Abteilung im ersten Stock zugeordnet ist, nie zu vollen Ehren kommen wird, weil das Steaklokal erst gegen 18 Uhr öffnet und sich da die Sonne bekanntlich schon wieder verabschiedet. Die Bestuhlung im &#8220;Farm&#8221;-Breich sieht aus, als ob die Bestuhlung sicher noch kommt.</p>
<p>Die konträren Zielgruppen unter ein Dach zu locken geht wohl gar nicht. An der Spitze steht <strong>Michi Kern, </strong>ein selbsternannter Yoga-Guru, der mit einem ganzen Schwung mitbesitzender BWL-Gastronomen fast ein Dutzend Lokale betreibt, dass man vor lauter Teilhabern und Querverbindungen mit anderen Restaurants kaum den eigentlichen Wirt erkennt und sich auch kaum vorstellen kann, wie die vielen Köche den Brei aufteilen. Mit keinem so immensen Besitzer-Wirrwarr betreiben die neuen Szene-Gastronomen<strong> Rudi Kull </strong>und<strong> Albert Weinzier</strong>l ihr Speisen-Trinken-und Schlafen-Imperium in Münchens City und Schwabing. Mit dem „Brenners“ in einem Rückgebäude in der Maximiliansstrasse, wegen der Größe ein mutiges Wagnis, gelang ihnen ein Burner und auch die anderen Etablissements florieren, dass die alteingesessene Gastronomie Münchens ins Staunen geraten ist. Nur bei der Lobby ihres neuen Hotels „Louis“ am Viktualienmarkt, wo statt des erwartenden Entrees immer noch ein emsiges Versteigerungshaus agiert, haben Kull und Co, sonst so innovativ, etwas daneben gegriffen: Das Sperrholz-Design mit den Baumstumpf-Tischen, bei denen man unwillkürlich nach einem Beil verlangt, sieht aus wie ein frühes Ikea in der Zerreissprobe.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2010/o-meimunchen-als-schnarch-city/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WOODY ALLEN: WÜRSTL UND HERING ALS SPEZIAL-MENUE BEI KÄFER</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2010/woody-allen-wurstl-und-hering-als-spezial-menue-bei-kafer/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2010/woody-allen-wurstl-und-hering-als-spezial-menue-bei-kafer/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 00:14:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2344</guid>
		<description><![CDATA[Welt-Star in München mit Kind und Kegel. Im Gasteig stellt  sich der Regisseur als perfekter Klarienetten-Spieler. MÜNCHEN  - In der langen Schlange vor der verlockenden Metzger-Theke bei Feinkost Käfer in München wartete Samstag mittag im Einkaufstrubel geduldig ein Mann, der wie Woody Allen aussah. Er stand so selbstverständlich da wie alle anderen Stammkunden aus Bogenhausen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Welt-Star in München mit Kind und Kegel. Im Gasteig stellt  sich der Regisseur als perfekter Klarienetten-Spieler.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN  -</strong> In der langen Schlange vor der verlockenden Metzger-Theke bei Feinkost<br />
 Käfer in München wartete Samstag mittag im Einkaufstrubel geduldig ein<br />
 Mann, der wie <strong>Woody Allen</strong> aussah. Er stand so selbstverständlich da<br />
 wie alle anderen Stammkunden aus Bogenhausen, die sich fürs Wochenende<br />
 mit Delikatessen eindeckten, und fixierten nur nebenbei den<br />
 „Doppelgänger“ mit der so typischen Hornbrille.  Der kleine Herr in<br />
 Cordhosen, grauem Tweedsakko mit passender Schlägerkäppi  und offenen<br />
 Hemd war wirklich der große Woody, der Stadtneurotiker himself, der<br />
 sich als  erklärter „Käfer“-Fan  herausgestellt hat. In seinem New<br />
 Yorker Domizil besitzt er sogar „Käfer“-Geschirr.</p>
<p>Woody,  mit Frau,  Kind und Kegel gekommen, kaufte Würstl und Heringe und ließ die Auswahl nach oben is Restaurant bringen. &#8220;So was steht natürlich nicht auf der Speisekarte, aber für unsere Gäste tun wir alles&#8221;, sagte Michael Käfer, Chef der Leckerbissen-Oaase.</p>
<p>.  Kurz nach vier Uhr nachmittags ließ sich Woody ins Hotel „The Charles“ chauffieren. Es<br />
 standen eine großer Mercedes und ein  VW-Bus mit verdunkelten Scheiben<br />
 zur Verfügung. Woody nahm in der Limousine vorne neben dem Fahrer<br />
 Platz, ließ sich aber vor dem Einsteigen noch von meinen Fotografen<br />
 Reto Zimpel  porträtieren. Die Großfamilie nahm, wie auch immer, kreuz<br />
 und quer im Fond  des Benz  Platz. Der kleine Bus fuhr leer hinterher.</p>
<p>Am Abend spielte das  mehrfach stürmisch verheiratete Multi-Genie als<br />
 Gast-Star Klarinette auf der Bühne im Gasteig. „Ich werde sicher mal<br />
 ein guter  Musiker mit diesem Instrument werden“, beliebt er da immer<br />
 zu scherzen, der seit  ein paar Jahrzehnten Klarinette spielt und<br />
 Gastspiele bei großen Orchestern gibt. Seine  Klarinette besitzt er<br />
 mindestens so lang wie seine alte Schreibmaschine, auf der Woody noch<br />
 immer alle Texte tippt, aber in Bedrängnis kommt, wenn das Farbband<br />
 ausgeht. Einem Computer hat sich  der sich  sehr britisch gebende<br />
 Allen bisher noch nicht genähert.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2010/woody-allen-wurstl-und-hering-als-spezial-menue-bei-kafer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WIGGERL HAGN&#8217;S GEHEIMER 70.</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2009/wiggerl-hagns-geheimer-70/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2009/wiggerl-hagns-geheimer-70/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 17:30:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2074</guid>
		<description><![CDATA[Wiesn-König feiert mit 25 Freunden seinen runden Geburtstag im Austernkeller. Ein Oktoberfest-Kollege vergisst den Termin.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiesn-König feiert mit 25 Freunden seinen runden Geburtstag im Austernkeller. Ein Oktoberfest-Kollege vergisst den Termin.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN </strong> &#8211; Als „Feier zum 3. Advent“ tarnte Wiesn-König   <strong>Wiggerl  Hagn,</strong><br />
 Dienstältester der bekanntlich unter Artenschutz stehenden<br />
 Oktoberfest-Barone, sein  Fest  zum 70. Geburtstag. Er gestaltete das<br />
 runde Jubiläum als kleinen Festschmaus mit Lachs, Scampi in Sesam ,<br />
 und gebratenenes Dorade-Filet „Royal“ in <strong>Alexander Knobls</strong><br />
 „Austernkeller“ .  Eigentlich ein Menü wie am Aschermittwoch, aber<br />
 Wiggerl  scheint Fisch zu lieben</p>
<p> .<br />
 Fünfundzwanzig  Hagn ganz am Herzen liegende Mitmenschen waren für die<br />
 abendliche  &#8221;Ratscherei&#8221; auerkoren , darunter  Tochter <strong>Steffi u</strong>nd die<br />
 exotische Orchesterchef-Witwe<strong> Sonir Högl</strong> sowie gerademal  zwei<br />
 Kollegen  aus der Zunft wie<strong> Helga Kreitmair</strong> ( früher &#8220;Winzerer<br />
 Fähndl“) und  <strong>Artur Fichtl,</strong> ganz früher Hausherr des „Hackerzelts“,<br />
 das jetzt seit zwanzig Jahren fest in der Hand des<br />
 Wiesn-Wirt-Sprechers<strong> Toni Roiderer</strong> ist.  Ein dritter der Gilde stand<br />
 noch auf der Gästeliste, der gutmütige und großzügige Supergastronom<br />
 <strong>Hermann Haberl </strong> („Chinesischer Turm“, „Ochsenbraterei“, „Reitschule“,<br />
 Bierzelte in Bordeaux). Doch Hermann  blieb verschollen und der<br />
 Cocktail  zog sich in die Länge, bis schließlich Hagn zum Handy griff.<br />
 Es folgte ein kurzer Wortwechsel und ein lachender Aufschrei, dann<br />
 ließ der Gastgeber den Service für das Abendessen starten. Haberl<br />
 hatte den  Geburtstagstermin glatt  vergessen. Wiggerl  nahm es<br />
 gelassen:“ Ab einem bestimmten Alter kann das leicht passieren“.</p>
<p> Ein Mann wie Wiggerl, seit 54 Jahren auf dem Oktoberfest zu Hause und<br />
 seit 1979 Chef des „Löwenbräu“-Zelts, in dem Wirtschafts-Löwen wie<br />
 <strong>Baron August von Finck </strong>wie die Münchner Fußballl-Löwen zu den<br />
 Stammgästen zählen, hätte die runde Zahl  seiner Lebenslinie<br />
 bombastisch feiern können. Der Träger von &#8220;München leuchtet&#8221; zieht den<br />
 leisen Weg vor.</p>
<p> Wenn es nach seinem Vater, Wirt des „Rheinhofs“ am Münchner<br />
 Hauptbahnhof,  gegangen wäre, hätte er Tierarzt werden müssen. So<br />
 mußte er in den Ferien ein Praktikum bei einer Münchner Tierärztin<br />
 machen. „Da hamm ma die Katzen vom O.W. Fischer sterilisiert. Des hat<br />
 so gestunken, dass es einen fast umgehaut hat.“, erzählt Hagn. Als<br />
 aber der Papa mit 48 Jahren an Krebs starb, kam alles anders. Der<br />
 16jährige sprang bei Mutter Berta in der Wirtschaft in der<br />
 Bayerstrasse ein.</p>
<p> Den „Rheinhof“ gibt es nicht mehr. Hagn ist heute Hausherr des<br />
 urigen  Münchner Lokals „Unionsbräu&#8221; in Haidhausen, eine<br />
 Liebhaber-Wirtschaft, wie er sie nennt, wegen der hauseigenen Brauerei<br />
 im Keller, die sich gewinnbringend in Grenzen hält. Seit er<br />
 offizieller Löwenbräu-Festwirt ist, trägt er übrigens seinen<br />
 aufdrahten 3-Zentimeter-Bart, der ihm täglich bei der Morgen-Toilette<br />
 ungefähr zwei Minuten „Dressierarbeit“ kostet.Der Gesichtsschmuck<br />
 entstand beim 60. Geburtstag von Gastronom <strong>Willy Heide</strong>. &#8220;Mir Wirte san<br />
 als Schankkellner aufgetreten. Die meisten hatten sich einen Bart<br />
 angeklebt. Ich ließ mir einen wachsen und habe ihn nicht mehr<br />
 abrasiert&#8221;, verriet Wiggerl Hagn.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2009/wiggerl-hagns-geheimer-70/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KÄFER DENKT AN SEINEN 100. GEBURTSTAG</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2009/kafer-denkt-an-seinen-100-geburtstag/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2009/kafer-denkt-an-seinen-100-geburtstag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 21:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2047</guid>
		<description><![CDATA[Merkwürdige Danksagung von Gerd, der sein 77. Wiegenfest gefeiert hat und frivol an die Zukunft denkt.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Merkwürdige Danksagung von Gerd, der sein 77. Wiegenfest gefeiert hat und frivol an die Zukunft denkt.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN  -</strong> Ich habe nur rausche Geburtstagspartys von Feinkost-Pionier <strong>Gerd Käfer</strong><br />
 in Erinnerung, wenn eine runde Zahl zum  Feiern anstand. In den<br />
 Torggelstuben, wo das Bayerische Staatsballett seine  zarten Knochen<br />
 verbog,  in der &#8220;Grünen Gans&#8221; im verborgenen Party-Keller, auf Sylt,<br />
 den Champagner mit steifer Brise oder sonst was.</p>
<p>Sein 77. Wiegenfest zelebrierte Waage-Mensch Gerd, der &#8220;Einmalige&#8221;,<br />
 wie er sich zu nennen pflegt, ziemlich lautlos. Spektakulärer erfolgte<br />
 jetzt seine Danksagung in spätdichterischer Versform.&#8221; 77 &#8211; diese<br />
 Schnapszahl ist vollbracht und Ihr habt alle dran gedacht. Dafür<br />
 bedanke ich mich herzlich und gern, die nächste Schnapszahl ist nicht<br />
 fern. Doch am 19.Oktober 2032ig gibt&#8217;s ein Mammutfest, daran arbeite<br />
 ich schon fleißig.Deswegen tragt Euch dieses Datum in Euren<br />
 Terminkalender ein, denn auf diesem Jahrhundertfest werdet Ihr<br />
 hoffentlich meine Gäste sein&#8221;.</p>
<p>Es ist ein frivoles, leicht makaberes  Merci, wenn man bedenkt, daß<br />
 die meisten von Alt-Käfers Freundeskreis die Schwelle des<br />
 genussreichen Herbstes längst hinter sich haben und den 100sten nur<br />
 mehr aus der Radieschen-Perspektiver verfolgen können.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2009/kafer-denkt-an-seinen-100-geburtstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WIESN IN ROM</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2009/wiesn-in-rom/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2009/wiesn-in-rom/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 17:28:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=2012</guid>
		<description><![CDATA[Käse-Industrieller Marco Lorenzoni ("Latte Sano") und Dallmayr-Feinkost-Spezialist Robert Guschlbauer arrangierten für 1200 Gäste ein zünftiges Oktoberfest im Glanz der Ewigen Stadt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Käse-Industrieller Marco Lorenzoni (&#8220;Latte Sano&#8221;) und Dallmayr-Feinkost-Spezialist Robert Guschlbauer arrangierten für 1200 Gäste ein zünftiges Oktoberfest im Glanz der Ewigen Stadt.<br />
 </strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>ROM </strong>- Die Italiener sind mit Steinklopfer-Hüten stets an vorderster Front<br />
 beim Münchner Oktoberfest. Jetzt haben sie diese bayuwarische Feinheit<br />
 für elf Stunden auch nach Rom importiert. Nach  &#8221;l&#8217;ozapfen&#8221; von<br />
 &#8220;Augustiner&#8221;-Bier in Anwesenheit des Münchner Bräu-Chefs<strong> Ferdinand</strong><br />
 <strong>Schmid</strong> gab es &#8220;Per tutti würstel, crauti&#8221; sowie 1000 Brez&#8217;n, 600<br />
 Hendln,  Fischsemmeln, Obazdn und Leberkäs bei der Groß-Party mit 1200<br />
 Gästen in Lederhosen und Dirndl in der &#8220;Ponte Galeria&#8221; außerhalb der<br />
 Ewigen Stadt</p>
<p>Das Essen wurde auf Tellern mit weißblauem Rautenmuster serviert, das<br />
 Bier schäumte in gläsernen Maßkrügen. Sämtliche Tonarten bayerischer<br />
 Folklore-Show waren aufgeboten, darunter Schuhplattler, Löffelklopfer<br />
 und Goaslschnalzer. Als Gastgeber fungierte der römische Käse-König<br />
 <strong>Marco Lorenzoni</strong> (&#8220;Latte Sano&#8221;) und  <strong>Robert Guschlbauer</strong>, die<br />
 jetzige Seele in der &#8220;Lukullus Bar&#8221; des Münchner<br />
 Feinschmecker-Gewölbes &#8220;Dallmayr&#8221;. Marco, der in seinem Imperium pro<br />
 Tag 200 000 Liter Milch produziert und die ganze Welt nicht mit<br />
 Büffel- sondern Kuh-Mozzarella beliefert,  und Robert, früher<br />
 Oberkellner im Gourmet-Restaurant &#8220;Boettner&#8221;, kennen sich aus München und sind seither befreundet.</p>
<p>Roms laszive Schönheiten wie <strong> Prinzessin Josephine Borghese</strong> oder <strong>Maria</strong><br />
 <strong>Grazia Cucinotta</strong> amüsierten sich von Mittags bis Mitternacht. Playboy<br />
 <strong>Prinz Giovanelli </strong>hatte alle Hände voll zu tun. Nur die blonde <strong>Ella</strong><br />
 <strong>Weber,</strong> die im italienischen Fernsehen dank ihrer Haarpracht und ihres<br />
 offfenen Wesens eine steile Karriere gemacht hat, fehlte. Neben den<br />
 Botschaftern von Norwegen und Österreich sowie Nato-General<br />
 <strong>Wolf-Dieter Loeser</strong> zählte auch  Carabinieri-General <strong>Ugo Zottin</strong> mit<br />
 Ehefrau<strong> Fiamma </strong>zu den Gästen. Der Polizei-Chef drückte hoffentlich an<br />
 diesem Abend  angesichts des starken Bierkonsums ein Auge zu. Mit dem<br />
 &#8220;Augustiner&#8221;-Stoff wurde manchem Römer nicht ganz klar.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2009/wiesn-in-rom/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>DIE UNAUFHALTSAME KARRIERE DES BIOLEK-BERATERS FRENZEL</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2009/die-unaufhaltsame-karriere-des-biolek-beraters-frenzel/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2009/die-unaufhaltsame-karriere-des-biolek-beraters-frenzel/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 22:18:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=1976</guid>
		<description><![CDATA[Kochbücher der edelsten Art, aber auch ein populäres Maggi-Buch bringt der Ex-"Sommlier des Jahres" heraus und überrascht als Quereinsteiger die  deutsche Bücher-Szene.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kochbücher der edelsten Art, aber auch ein populäres Maggi-Buch bringt der Ex-&#8221;Sommlier des Jahres&#8221; heraus und überrascht als Quereinsteiger die deutsche Bücher-Szene.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>WIESBADEN</strong> -  Totgeglaubte leben länger bewahrheitet sich bei dem gut aussehenden<br />
 Baby-Boomer <strong>Ralf Frenzel</strong>,  der vor einigen Jahren nach einem<br />
 höllischen Unfall aus seinem Audi herausgeschweißt werden musste und<br />
 von den Ärzten schon aufgegeben wurde.  Ich traf   den einstigen“<br />
 Sommelier des Jahres“  gestern an der Bar des Münchner Hotels<br />
 „Mandarin Orientel“,  und vor mir stand ein Strahlemann, der eine<br />
 rauschende Karriere hingelegt hat.</p>
<p>Frenzel  ist heute Verleger, hat 25 Angestellte, und berät seit<br />
 Jahren Fernseh-Entertainer <strong>Alfred Biolek</strong> bei seinen diversen<br />
 Sendungen.. Den Wiesbadener Frauenschwarm, der damals die älteste<br />
 Weinflasche der Welt,  die legendäre 1784 „Lafite“-Flasche des<br />
 Münchner  Bonvivant  und Wein-Experten <strong>Hardy Rodenstock </strong> öffnete und<br />
 deren Zwillings-Bottle bei einer Auktion 400 000 Mark einbrachte,<br />
 sprach hocherfreut über den grandiosen Start der von ihm begleiteten<br />
 TV-Staffel „Bauer sucht Frau“ mit grandioser Einschaltquote bei RTL<br />
 von 7.4 Millionen.  Frenzel gab zum Start der Staffel  ein Bauern-Rezepte-Buch mit Hausmannskost heraus<br />
 .<br />
 Sein exklusiver  Verlag „Tre Torri“ , der  Essen, Trinken und Genuss“<br />
 im Focus hat, besteht seit fünf Jahren  und hat ganz teure Bücher wie<br />
 die Chateau Mouton Rothschild-Saga  für über 100 Euro im Sortiment wie<br />
 auch  ein populäres Maggi-Rezept-Buch, von dem er jährlich 200 000<br />
 Stück verkauft. Sein Werk „Salz“ wurde gerade zum „Kochbuch des<br />
 Jahres“ gekürt.</p>
<p>Natürlich war Ralf auf der Frankfurter Buchmesse und nicht zu<br />
 übersehen: Sein Stand präsentierte sich als  feines  Messe-Restaurant<br />
 für fünf Tage. Verleger und Buchhändler überrannten das Lokal . Man<br />
 saß umgeben von Stellagen, in denen die neuen „Tre Torri“-Bücher<br />
 ausgestellt  waren.  „Das mache ich nächstes Jahr wieder. Die Leute<br />
 freuten sich, auf einer Messe endlich mal gehobene Gastronomie<br />
 angeboten zu bekommen“, sagte Frenzel, der einen dunkelblauen,<br />
 luftgekühlten Porsche fährt und natürlich die schwarze „American<br />
 Express“-Karte besitzt, eine Zahlungserleichterung für den etwas<br />
 bekannteren Zeitgenossen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2009/die-unaufhaltsame-karriere-des-biolek-beraters-frenzel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HIPPODROM-WIRT: MIT DEM AIRBUS IN DEN 7.HIMMEL</title>
		<link>http://www.michaelgraeter.de/2009/hippodrom-wirt-mit-dem-airbus-in-den-7-himmel/</link>
		<comments>http://www.michaelgraeter.de/2009/hippodrom-wirt-mit-dem-airbus-in-den-7-himmel/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 10 Oct 2009 13:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Graeter</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf Tellern, in Gläsern]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.michaelgraeter.de/?p=1931</guid>
		<description><![CDATA[Wiesnbaron Sepp Krätz wächst über sich hinaus. Jetzt fliegt er zum Hochzeiten sogar nach Rom und bringt Hendl per Helicopter nach Kitzbühel.


]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiesnbaron Sepp Krätz wächst über sich hinaus. Jetzt fliegt er zum Hochzeiten sogar nach Rom und bringt Hendl per Helicopter nach Kitzbühel.</strong></p>
<p><br class="spacer_" /></p>
<p><strong>MÜNCHEN</strong> -  So mancher Wiesnbaron wächst  über sich hinaus. Der aus Augsburg<br />
 stammende <strong>Sepp Krätz</strong>, ein gelernter Metzger,  der als Oktoberfestwirt<br />
 Karriere machte und  in seinem „Hippodrom“ unbestrittener Dirigent der<br />
 deutschen  Nebengesellschaft  wurde,  überrascht  mit noch nicht<br />
 dagewesenen Auffälligkeiten. Hier ein paar Kostproben:<br />
 .<br />
 <em>SEGEN</em>: Sein mehrfach angekündigter  Hochzeitstermin mit  Wirtstochter<br />
 <strong>Tina Fichtl</strong> steht nun endgültig fest. Engen Freunden verriet er, dass<br />
 der große Tag am 7. November  stattfindet  und  entsprechend einmalig<br />
 zelebriert werden soll. So will  Bräutigam Sepp  sogar einen Airbus<br />
 chartern und mit Trauzeugen und Spezis nach Rom jetten.  Aus  dem<br />
 Vatikan  verlautet aber, dass  Benedikt XVI nicht zugegen  sein kann.<br />
 Die Krätz’sche Hochzeitsgesellschaft will auch nicht in der  Heiligen<br />
 Stadt übernachten, sondern am Abend wieder nach München zurückfliegen<br />
 und  in  einem Lokal wie dem Forsthaus  Wörnbrunn weiterfeiern. Sepps<br />
 Ex-Frau<strong> Gaby</strong> ist ihm beim  erneuten  Trauen zuvorgekommen. Sie freite<br />
 Lebensgefährten <strong>Peter Kramheller</strong> auf der  lebensfreudigen<br />
 Ausflugsinsel Mallorca – beide ganz in Weiß am Strand.</p>
<p><em>SPECIALSERVICE</em>: Wenn Stammgast <strong>Jürgen Schrempp</strong> ruft, ist Sepp stets zu<br />
 Diensten. Zum Geburtstag des ausgemusterten<br />
 Daimler-Vorstandsvorsitzenden, der mit seiner<br />
 Freizeit-Dienstlimousine direkt vor dem  Lokal „Andechser“ in der<br />
 Fußgängerzone parken darf,  flog  Krätz  frische Oktoberfest-Hendl<br />
 nach Kitzbühel. Aber: Zur  Wiesn-Abschiedsfete mit seinen 130 Obern<br />
 und Kellnerinnen vom „Hippodrom“, die von Montagnacht um zwei  bis<br />
 acht Uhr früh im Restaurant „Salt“ die Gläser klingen ließen und mit<br />
 Gutscheinen vom Chef ausgestattet waren, kam er nicht. Sie warteten<br />
 vergebens, denn sie hätten gern mit dem Boss auf das gute Geschäft<br />
 einen getrunken.</p>
<p><em>SEELSORGER:</em> Der gute Mensch Sepp überraschte  als heimlicher<br />
 Wiesngeistlicher , als er  Papa <strong>Joe,</strong> dem Vater des verstorbenen<br />
 Superstars Michael Jackson riet, lieber zu trauern, als in seinem Zelt<br />
 zu feiern. Ähnlich beriet er <strong>Angela  Ermakowa</strong>, Boris Beckers farbigen<br />
 Umweg  mit Folgen in London. Krätz  empfand sie als Persona non Grata,<br />
 weil sie nur ins Zelt käme, um ihr Kind  zu vermarkten, das wolle er<br />
 nicht.</p>
<p><em>SESAM ÖFFNE DICH</em>:  Bändchen, wie man sie eigentlich nur aus der<br />
 Taubenzählung kennt, sind out, Plastikkärtchen  in. 85 Euro kosteten<br />
 die VIP-Karten „ohne Sitzplatz-Anspruch“, mit denen  der  „Promi“ ins<br />
 überfüllte Zelt eingelassen wurde. Im Weinzelt gab es ebenso ein<br />
 Status-Symbol zu kaufen. Da war es eine schwarze Plastikuhr mit<br />
 „Weinzelt-Logo“, für die man 135 Euro berappen musste und dadurch an<br />
 jedem Türsteher vorbeikam.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.michaelgraeter.de/2009/hippodrom-wirt-mit-dem-airbus-in-den-7-himmel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
