MICHELLE HUNZIKER: LIEBESGLÜCK IN ST. MORITZ

Rolf Sachs lädt die Kunst-Szene in seine “Olympiastadion”-Villa im Schweizer Bilderbuch-Ski-Ort. Madonna lernt Skifahren in Gstaad und Mick Flick lädt zum “1920″-Ball nach Gstaad.

 

ST. MORITZ -  Seit gestern schneit es  wieder im Bilderbuch-Skiort St. Moritz. Vor Weihnachten konnte das exklusive Winter-Paradies nur grüne Optik vorweisen, bietet  aber inzwischen genügend Schnee. Nach ein paar Tagen enzianblauem Himmel, lädt die Wetterlage nicht auf den Berg ein. Für Rolf Sachs, Möbel-Designer und Kunstmäzen,  kommt  der Klima-Wechsel wie gerufen. Wie jedes Jahr am 29. Dezember lädt er Künstler und Galeristen in seine originell eingerichtete Villa, die früher das Moritzer Olympia-Stadion war, und er alle Denkmalschutz-Vorschriften erfüllte. Auf diesen eigenwilligen, noch nicht da gewesenen „Hausbau“ soll sogar sein Vater Gunter Sachs etwas eifersüchtig gewesen sein.


Hollywood-Star Hugh Grant schnuppert kurz vor zwölf Uhr vor dem  Eingang des „Suvretta-Hotels“ frische Luft und entscheidet sich angesichts des Schneetreibens im Haus zu bleiben. In der Lobby trifft er  Maria Niarchos, Tochter des “Golden Greek“  Stavros Niarchos, die neben der Weiterleitung von Vaters Geschäften eine glückliche Hand mit Rennpferden hat. Ihr „Colt Bago“ gewann alle wichtigen Rennen Frankreichs, darunter  den Prix de L’Arc de Triomphe und den Prix de Diane Hermes.


Star-Trainer Otto Rehhagel hält es nicht lang im Feudal-Dorf, wo auf dem immer noch nicht technisch optimal eingerichteten Airport  Samedan nonstop die privaten „Gulfstream“-Jets landen. Einen prallen Terminkalender vor Augen, reist  Otto ab , nachdem er sich mit Fußball-Experte Günter Netzer und seiner zeitlos attraktiven Frau Elvira zum Essen traf. Die Netzers , Arctis geeignet vermummt, machen noch einen Spaziergang um den See und wohnen im schicken, renovierten  Carlton, das nur aus Suiten (von 45 Quadratmetern aufwärts) besteht,  bis  über Silvester. Ins neue Jahr feiern in St. Moritz auch die Unternehmer Rene ThelerRobert  Schuler-Voith, der  mit einer  schönen Hamburgerin  namens  Brinkmann gesehen wird, und Benedikt Jagdfeld, Junior des „Adlon“-Chefs Anno August Jagdfeld.


Nachdem sich der indische Stahlriese Lakshmi  Mittal ( in München durch Schwiegertochter mit aufpolierter „Escada“-Mode präsent) großflächig im Engadin niedergelassen hat, beginnt Bollywood nachzurücken. Die Russen sind längst in Scharen präsent , auch Pekings reiselustige Globetrotter, die  der hohe Schweizer Franken nicht drückt, zeigen sich vermehrt. Zudem kommt noch, dass es für Moritz fremdenverkehrsgünstiger nicht sein kann, weil nach den Christen jetzt Putins Jünger und dann die Chinesen Weihnachten feiern. Die gelbe Gefahr hat bereits auf dem Genussmittel-Sektor  erfolgreich zugeschlagen. Es muss nicht immer  Kaviar bei Brombeermarmelade-König Glattfelder oder bei Mathis auf fast 3000 Meter Höhe in seinem Restaurant in der Corviglia-Bergstation sein, wo die Preise noch gesalzener sind, was Stör-Eier nicht sein sollten. Bei rund 12 000 Schweizer Franken liegt der Kilo-Preis. Die Mao-Körner aus der von iranischen Fachleuten geführten Störe-Zucht in der Nähe von Peking, schmecken sehr gut. Einige  Perlmutt-Löffel voll ließ sich  HNO-Star-Chirurg Pro. Dr. Eberhard  („Ebes“) Wilmes schmecken und ist begeistert.


Der spektakulärste Neuzugang ist das frisch verliebte Paar Michelle Hunziker und Tomaso Trussardi, im schwarzen BMW M5 vorgefahren. Über zwei Monate dauert die Romanze der Fernsehmoderatorin, Ex-Frau von Gesangs-Star Eros Ramazzotti, mit  dem sechs Jahre jüngeren Nachfahren des Mode-Imperiums, dessen Vater Nicola Trussardi Sponsor der legendären Windhundrennen in St. Moritz war. Michelle, die in Mailand ein neues Appartement  in der Nähe der Wohnung ihres Herzbuben bezog, hat  schon den Antritt bei der Trussardi-Familie hinter sich gebracht. Für Mutter Maria Luisa ist die Liasion noch gewöhnungsbedürftig. Der Wirbel, der gerade um ihr sehr konservativ geführtes Traditionsunternehmen gemacht wird, ist nicht  so ganz nach dem Geschmack von Donna Trussardi.


Es hätte  gut sein können, dass die amerikanische  Pop-Sirene Madonna nach Moritz gekommen wäre. Sie flog jedenfalls in die Schweiz und folgte überraschend der Einladung  des italienischen  Star- Couturiers Valentino und seines Lebenspartners  Giancarlo Giammetti in  deren Chalet Grifferhorn in Gstaad. Die Gastgeber werden ihre Freude haben. Madonna, die  unerkannt erstmals Versuche auf Skiern machte, reiste mit Kind und Kegel an – neuer Freund Brahim Zaibat (24, Choreograph), Sohn Rocco (11) aus der Ehe mit Regisseur Guy Richie, Tochter Lourdes (15) und Adoptiv-Sohn David (6). In das Jetset-Dorf Gstaad lädt in Kürze Großaktionär und Kunstmäzen Mick Flick zum Ball. Motto: 1920.

 

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