Der Schweizer Diplomat überrascht auf einer Benefiz-Gala mit seiner Hin- und Wieder-Freundin, Königin Sofia von Spanien mit einem Schoßhündchen und Bob Dylan mit ungekannter Stimme.
ZÜRICH - Ex-Botschafter Thomas Borer sorgt auch ohne seine damalige Ehefrau, ein Vamp von Gottes Gnaden, für Gesprächsstoff . Der Schweizer Diplomat, der eine sehr moderne Botschaft in Berlin führte, bei der auch schon ein Pferd auf einer Party hereingeführt wurde und Gattin Shawn Fielding so frei war, Gästen wie Prinz Ferfried und Maja von Hohenzollern ihre gute Figur zu beweisen, geriet im konservativen Zürich ins gesellschaftliche Fadenkreuz.
Bei der Benefiz-Gala „Knipsiball“ im Nobel-Hotel „ Baur au Lac“ in Zürich (Besitzer: Andrea und Gigi Kracht), bei der Halb- Bogenhausen und Münchner Adel zu Gast waren, erschien der jahrelange Berater von Oligarch Victor Felixowitsch Wekselberg mit Freundin Nina Winiger, Mutter seines Außerhaus-Sohnes Jake. Kurzfristig war er auch mal getrennt von ihr. Das Blitzlichtgewitter auf dem Parkett war entsprechend.
Zürich ist nicht so weitläufig. So kamen Shawn, inzwischen separiert von Thomas, und Nina, die sich ja nicht bis in die Haarwurzeln lieben, in Kontakt. Angeblich besuchte die Botschafter-Gemahlin ihre Rivalin sogar im Krankenhaus. Shawn Fielding scheint eine verhinderte Reporterin zu sein. Sie schoß Fotos vom Kinder-Glück , filmte heimlich ihren Mann und stellte den Film ins Internet-Portal „Youtube“ .Schlagzeilen machte Borer in Berlin vor einigen Jahren durch eine angebliche Ehe-Erweiterung mit einer Visagistin namens Djamila Rowe.
500 000 Euro für das Züricher Kinderspital kamen übrignes an dem Wohltätigkeits-Abend zusammen. Hotel-Direktor Michel Rey überreichte den Scheck.
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Die Habsburgs, Badens, Württenbergs , Luxemburgs (Großherzog Henri flog mit LH, in Reihe 1, Platz F) und eben verheirateten Preußens (haben eine Bleibe in München) staunten in Bukarest, wie fit König Michael von Rumänien ist, der seinen 90. Geburtstag feierte. Noch mehr im Blickpunkt des Zweitage-Fests war allerdings ein Windspiel von Hund namens „Tipsi“, dessen Frauchen Spaniens Königin Sofia ist. Die Monarchin trug den kleinen Vierbeiner in einer Tasche und schützte das Tierchen gegen die Kälte mit einem rosafarbenen Pulli.
Das erste Stück der großen Geburtstags-Torte, ein Schokolade-Kuchen mit Wappen der Königsfamilie, schnitt König Michael für Königin Sofia heraus, die allerdings den Kuchen an „Tipsi“ weiterreichte. Der konnte es schon kaum erwarten und gab fordernde Knurrtöne von sich. Erstaunlich leger verliefen die Festivitäten in der Oper, im Palast und im Hotel Interconti. Der Münchner Gesellschafts-Fotograf Frank Rollitz war an Zeiten von früher erinnert. Es gab keine Sicherheitsleute, keine Absperrungen. Er konnte die Königs, die bereitwillig posierten , so unkompliziert im Bild festhalten wie bei einer Party von Hinz und Kunz.
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Bob Dylan – eine Weltmarke., sie bröckelt. In der Olympiahalle allerdings versank die Stimme des legendären Show-Gottes, der auch schon vor dem Papst spielte, in einem Gekrächze und Gurgeln. Er, der unbeugsame mit 70 Lenzen auf der Uhr, konnte nicht anders, sein Singen ähnelte dem Aufschrei einer Krähe.
. Erste Besucher wie Star-Notar und Ex-OB-Kandidat Walter Zöller begannen die Flucht zu ergreifen, wie auch Baulöwe Hubert Haupt mit Frau Stefanie, Jahrhundert-Koch Eckart Witzigmann mit Lebensgefährtin Niki, Krustentier-Spezialist Karl Ederer, Hans-Jörg Bachmeier (“Blauer Bock” – kürzlich vergass er das Lokal abzusperren)) mit Freundin , „Vinothek“-Zmpano Robert Zeller und Konzert-Impresario Mario Mendrzycki mit Lebenspartnerin Romina. Dafür hatten sie aber vor der Pause ein Göttergeschenk erlebt, als Mark Knopfler („Dire Straits“), der einst im „PN-Hithouse“ in Schwabings Leopoldstraße entdeckt wurde, 75 Minuten Gitarren-Genialität in die Ohren zauberte.. Mendrzycki hatte für den Freundeskreis mit Witzigmann und Co den Konzert-Trip zur Olympiahalle per Shuttle arrangiert, um das eigenwillige Doppelpack-Gastspiel mit Himmel- und Hölle- Effekt zu erleben.
Anschließend lud Mario seine illustren Gäste in die „Bar München“ zum Tatar-Essen. Sehr delikat – selbst Witzigmann war angetan. Der smarte Gastgeber klagte beim „Wie geht’s“ bei Großbau-Unternehmer Haupt über „ ich habe zu viel Arbeit“. Hubert, der gerade in Sendling das 500-Euro-Stadtteil-Projekt „Südseite“ verwirklicht, antwortete tiefstapelnd:“ Ich nicht“. Am letzten Wochenende entspannte sich der smarte Unternehmer mit Autorennen auf einer abgesperrten Red-Bull-Strecke in Österreich. Gegner war ein Spezi im Sportflugzeug.
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