Bordeaux-Spürnase Hardy Rodenstock ließ ein paar Rotwein-Granaten aus seinem Schatzkeller zünden. Bill-Clinton-Freundin Denise Rich, Producer Jack White, Uschi Glas, Ex-”Kaiserin” Sybille Beckenbauer und Hemdenkönig Otto Kern schwelgten.
KITZBÜHEL – Moskaus First Lady Yelena Nikolayevna Baturina, Ehefrau des
Oberbürgermeisters Yuriy Luzhkow und mit über 4 Milliarden Dollar
Rußlands reichste Frau, hat Kitzbühel vergoldet. Der Golfclub
Eichenheim mit neu ausgebautem Clubhaus und angrenzendem
5-Sterne-Hotel „Grand Tirolia“ ist das exklusivste, was Kitz jetzt zu
bieten hat. In das noble, herrlich verschneite Ambiente lud die smarte
Rotwein-Spürnase Hardy Rodenstock handverlesene Gäste, um
einige Granaten aus seinem Bordeaux-Schatzkeller zünden zu lassen.
Der Raritäten-Weinsammler gehört nämlich zu den wenigen seiner
Spezie, die nicht nur die Flaschen herzeigen und streicheln, sondern
auch öffnen. Es lief auch keiner mit Hut rum, um bei dem großzügigen
Probier-Akt der einzigartigen Roten ein paar Schärflein zu sammeln.
An einer langen, weiß gedeckten Tafel, wie bei einem Abendessen im
Schloss oder wie beim TV-Kleinod „Dinner for Two“, versammelten
Rodenstock und seine Fau Helga Lehner (einst AZ-„Schwabinchen“)
Weltstar Marion Adorf mit Frau Monique, die milliardenschwere
US-Musik-Produzentin und Bill-Clinton-Freundin Denise Rich
(veranstaltet am 20. Oktober in New York wieder ihren
„Angel“-Benefizball) mit Lebensgefährten Peter Cervinka,
Hit-Producer Jack White (seine Frau war auf einer anderen Party) sowie
Kollege Gunther Mende mit Frau Mee Eun, , Ex-„Kaiserin“ Sybille
Beckenbauer, Hemden-König Otto Kern mit Frau Naomi , Manager Michael
Stark mit Frau Claudia,und Serien-Star Uschi Glas, die zart Regie bei
Ehemann Dieter Hermann führt, der zu Hause sein „Schätzchen“
bekocht. Die beiden legen großen Wert auf guten Roten.
Sterne-Koch Bobby Breuer, früher „Königshof“, München ,und zuletzt
„Brandenburger Hof“, Berlin“, zelebrierte Feinstspeise – das heißt,
er zauberte ein Fondue de Luxe und ließ die Gäste mit Spießen und
Fangkörbchen „arbeiten“. In jeweils zwei feuerfesten Tontöpfen, für
Fisch und Fleisch, pro Gast auf dem langen Tisch verteilt, konnte
sich jeder sein Mahl (Drachenkopf, Felsenrotbarbe, Seeteufel und
Gambas aus La Rochelle zum einen, und zart aufgeschnittene Hüfte vom
Almochsen, Milchkalbskeule und Maispoulardenbrust aus der Steiermark
zum anderen) im brodelnden Öl selbst bruzzeln . Manchmal wurden die
Spießchen allerdings vertauscht oder bei der angeregten Unterhaltung
vergessen. Da steckte dann so manche Mini-Schuhsohle am Spieß.
Das muntere Mitkochen verursachte ungeheure Stimmung und der
Gastgeber blickte putzmunter in die Runde und überwachte im Stehen
das Öffnen der Bordeaux-Köstlichkeiten wie die von den internationalen
Weinkritikern Robert Parker und Rene Gabriel mit Bestnoten
gepunkteten 1947er „Chateau Lafleur“, 1945er „Chateau Mouton
Rothschild“ oder 1950er „Chateau Latour a Pomerol“. Alles in
Magnumflaschen. Robert Parker schwärmte über den 47er „Lafleur“ mit
dem außerordentlich tiefdunklen Purpurrot, dem „ehrfurchtgebietend
konzentrierten Mammut von Wein, der im Mund ohne Ende nachklingt“:“
Es war bisher der einzige Chateau-Wein, bei dem mir je die Tränen
gekommen sind – so traurig war ich, als die Flasche leer
war.“Natürlich gab es auch jüngere Kaliber wie Rodenstocks
Lieblingsrotwein ,den 2005er „Chateau Eglise Clinet“, der seiner
Meinung nach mit „Petrus“, dem besten Rebensaft der Welt, mithalten
kann, aber auch einen Calvados aus dem Jahre 1865 und Armagnac 1947.
Adorf, der genießerisch jeden Schluck sekundenlang den Gaumen umspülte, kam direkt von Filmarbeiten aus Singapur, wo er einen
TV-Zweiteiler abgedreht hat und wird mit Monique, ehemals beste
Freundin von Brigitte Bardot, ein paar Tage in Paris verbringen. „Ich
kann den Schnee in München schon nicht mehr sehen, aber es hat auch
in Paris geschneit“, sagte Monique, die mit ihrem Mann in Schwabing
in der Nähe des Siegestors in einer schmucken Wohnung lebt . Mario war
an dem Wein-Abend galanter Tischherr von Helga Rodenstock , die nach
dem Dessert „Mohr im Hemd“ in einem neuen Bücherl über kuriose
Gedenktage herumblätterte, das unter den Gastgeschenken lag. Sie ist
Steinbock, feiert am 5. Januar Geburtstag, und laut Timo Lokoschats
Kurzweil-Fibel „Es wird eng im Kalender“ den „ Tag des Vogels“. Bei
Sybille Beckenbauer ist es der „Vanilleeis-Tag“ (23. Juli), bei Adorf
( 8. September) der UNESCO-„Weltalphabetisierungstag“ und bei mir
der „Tag des Regens“ (29. Juli). Ein falsches Datum für mich als alten
Löwen und Sonnenanbeter.
Otto Kern zeigte sich nicht nur verliebt und küsste immer wieder
leidenschaftlich seine blonde Frau aus Milch und Honig, er war ganz
außer sich über die Parade der seltenen Rotweine. Bei den Bordeauxs
dieser Qualität der Championsleague hat sich wieder mal gezeigt, daß
es ein Genuss ohne Reue ist - keinerlei Nachwehen traten auf, auch
nicht das berühmte Kopfweh am anderen Tag.





mein Opa hat zu mir gesagt:
Oma hätte – ich müsse/müsste, mit mindestens 12 Männern (seinen Brüdern), geschlafen haben, bevor er ohne Angst sein Haupt auf meine Schultern legen, ruhig schlafen könne.
Am 28. August 1982 ist Opa in Bad Reichenhall, verstorben.Gegen 10.00 Uhr, wie jahrelang, rief er mich an.
Sein Gebiss fiel ständig herunter. Zwischen 14 und 16 Uhr, ist mein Opa verstorben.´
Marlen D und Opa haben auf dem selben Piso (Stockwerk) gewohnt.
auf den Spuren meines Vaters – Berlin 2009, habe ich “Extrablatt”, entdeckt.