Erst feiert Thommy seinen 60. allein auf der Alm und dann in zehn Tagen lässt er Alfons Schuhbeck für seine Gäste in New York aufkochen – im 5-Sterne Hotel “Plaza Athenee”.
INNSBRUCK/NEW YORK - Wie Königin Elizabethvon England zelebriert ZDF-Programm-Primus Thomas Gottschalk seinen 60. Geburtstag mit versetztem Datum fürs Jubeln. Gestern, am
eigentlichen Tag seines runden Wiegenfestes, zog er sich allein
“mit einer Flasche Rotwein auf eine Almhütte zurück, um als gläubiger
Christ Zwiesprache mit seinem Schöpfer zu halten”. Das ließ der blonde
Showmaster zumindest seine Gäste wissen, die in zehn Tagen, wie
berichtet , mit ihm eine große Party in New York feiern. Der bunte
Freundeskreis sorgte bereits für Erstaunen. Auch Politiker, wie Guido
Westerwelle oder Klaus Wowereit, sind dabei.
Vor Thommys Entschwinden aus der rauen Wirklichkeit in die Stille
einer handyfreien Berghütte ( es könnte theoretisch der
Sachs-Jagdsitz Rechenau gewesen sein), kurte der blonde Schalk Gottes
im Gesundheitshotel „Lanser Hof“, dem „Ort der Sinne und der Ruhe“
(Katalogtext des Hauses), einer teuren Adresse in der
Abgeschiedenheit Tirols. Die kam auch einmal BMW-Großaktionärin
Susanne Quandt wegen ein bisserl Herzflimmern teuer zu stehen.
Gottschalk unterzog sich in der Kultstätte für Seelen-Massage, einer
„Mayr Kur“ – Entschlackung, Regeneration, Reinigung und Schlaflabor
inklusive.
Direkt von der „Mayr Kur“ verschickte Thomas einen „letzten
Rundbrief“, die Gebrauchsanweisung für seine Sechziger-Feier in
Manhattan, und zwar so detailliert auf drei Seiten Briefpapier, dass
man als Gast gar nichts mehr falsch machen kann. „Ehepaare sitzen
beim Festdinner zusammen“, lautet eine Order. Der männliche
Kleidungsschmuck „Fliege“ ist ein Muss. „Als Vorsitzender habe ich
einen Eilantrag des Festkomitees mit der Forderung nach Frackzwang
einstimmig abgeschmettert. Es bleibt bei den Herren bei schwarzem
Jackett oder Smoking. Ohne Fliege gibt es keinen Einlass. Für
Härtefälle werden dezente Einwegfliegen aus schwarzem Krepp am Eingang
bereit gehalten,“ teilte er mit. Den Damen riet er von Abendkleidern
ab, da der Festsaal bestuhlt und bei einem Großteil der Garderobe nur
das obere Drittel zu sehen ist. Der „Wetten dass“-Hero hat auch die
Verhaltensweisen seiner Freunde berücksichtigt. „Streitigkeiten, die
üblicherweise kurz vor solchen Veranstaltungen entstehen, können beim
Essen entspannt zu Ende gebracht werden.“
Drei Tage lang wird gefeiert. Freitag: Gottschalk & Co. treffen sich
um 17.30 Uhr im Foyer des 5-Sternehotels „Plaza Athene“ und gehen (bei
schönem Wetter) zu Fuß zirka fünf Minuten zum Haus von Gunter Sachs in
Manhattan zum Cocktail, um zunächst auf den Geburtstag von Mirja Sachs
anzustoßen. Danach fahren die Damen, die sich für das Musical „Billy
Budd“ entschieden haben, im Bus zum Broadway. Die Herren werden indes
zu Wolfgangs Steakhouse chauffiert. Thommy: „Das ist keine deutsche
Schnitzelbude. Der Besitzer ist ein Deutscher und alle Kellner
sprechen perfekt Fremdsprachen. Danach werden die Damen vom Theater
abgeholt und die Herren steigen in gehobener Stimmung zu. Der Absacker
findet im Macanudo Cigar Club bei Cognac und Torpedos statt, eine
Straße vom Plaza entfernt.
Samstag: Der Tag steht zur freien Verfügung . Gegen 19 Uhr Cocktails
in der Bar des Plaza (bei schönem Wetter im Penthouse bzw. auf der
Dachterrasse). Um 20 Uhr beginnt das Dinner im Plaza-Restaurant. In
der Küche des amerikanischen Hotels steht für diesen Abend Alfons
Schuhbeck am Herd.
Sonntag: Um 13 Uhr fährt der Partybus in die Hamptons
(Freizeitkleidung). Um 15 Uhr gibt’s Vesper und eine Weinprobe auf
Woelffer’s Weingut. Gegen 18 Uhr beginnt die Rückfahrt ins Hotel. Auch
die Geschenkfrage tippte Gottschalk in seinem Rundbrief an. Er möchte
möglichst keine. „Wer das nicht übers Herz bringt, schenkt unter dem
Motto: Handlich – billich – unsinnich.“
Zu guter Letzt schreibt der „Wetten dass-Troubadour“: „Es besteht in
New York ausreichend Gelegenheit, mir zuzujubeln und wenn auch die
Sekretärinnen Euch mehrfach an mich erinnern, bitte ich herzlich, von
fernmündlichen Beileidsbezeugungen Abstand zu nehmen. Über kleine
Trinksprüche (bis zu zwei Minuten) während des Dinners freue ich mich,
aber bitte nur Fortgeschrittene“
Die Gläser heben unter anderen auf Thommy: ZDF-Zampano Markus
Schächter , Fußball-Experte Günter Netzer und Frau Elvira,
Fernsehsender-Unternehmer Dr. Herbert Kloiber („Tele 5“) und Frau
Ursula, sowie Anwalt Dr. Peter Schmalisch und Frau Ulrike.





Lieber Thomas,
Schon der großartige Schauspieler “Curd Jürgens” sang 1976 das Lied” 60 Jahre und kein bisschen weiße(ich würde bei Dir sagen-leise) aber aus Erfahrung wird man klug”
Wir beide kennen uns ja nun schon sehr lange, haben auch so manche Party gemeinsam gefeiert.
Etwas habe ich aber nie vergessen, 1997 ging es mir überhaupt nicht gut, Du hast mir in die
Klinik, in der ich leider 16 Wochen verbringen musste ganz liebe Grüße per Fax geschickt.
Natürlich habe ich diese bis heute aufgehoben.
Eine andere Geschichte ist mir auch in guter Erinnerung geblieben, 1996 waren die Spice Girls
in Wien als Gäste bei Wetten…dass?
Ich hatte mit ihnen vor Deiner Sendung einen Termin im Hotel, ja das waren schon ganz besondere Damen, denn sie tranken einige Gläser
feinen Rotwein,man gönnt sich ja sonst nichts und waren dann auch sehr gut drauf.
In Deiner Sendung war auch Schmusesänger Patrick
Lindner,Du konntest es ja mal wieder nicht lassen und hast die Mädels auf den armen Patrick
los gelassen, denn Du warst der Meinung, dass dieser doch viel zu Anstandständig sei,Spice Girls
brachten den armen Kerl in große Verlegenheit, denn sie wollten mal wissen, was er unter seiner
Anzug Hose trägt( da tauchte dann Calivin Klein auf, was hast Du dann gesagt? Aber lassen wir das an dieser Stelle.
Meine Lieselotte und ich wünschen Dir, wenn auch etwas verspätet zu Deinem 60.alles Gute und bleib bitte so, wie Du bist, denn so lieben Dich die TV Zuschauer und Deine Fans und Freunde. Wetten…dass?
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