Bei Vertragsbesprechungen funkte es zwischen dem harten, inzwischen silbergrau gewordenen Kerl und “LangenMüller”-Chefin Brigitte Fleissner-Mikorey. Ohne seine Krimis geht die Brigitte nicht ins Bett.
MÜNCHEN - Burkhard Driest, ein Kerl von Schrot und Korn, bei dem die
Damenwelt (inklusive der seligen Romy Schneider), glaubt, dass er die
Hausaufgaben richtig macht, hat sich verliebt. Das Objekt seiner
zärtlichen Begierde ist seine Verlegerin Brigitte Fleissner-Mikorey,
Chefin des Münchner Verlags „Langen Müller“. Man sieht wieder mal,
dass Amor-Pfeile und Herzflimmern selbst in den besten
intellektuellen Kreisen vorkommen. So heißt es jetzt wohl auch: Ohne seine Krimis geht die Brigitte nicht ins Bett.
Bei Vertragsverhandlungen für neue Krimis von Burkhard Driest im
Verlagskonzern am Thomas-Wimmer-Ring begann die Romanze, die schon
seit ein paar Monaten intensiv blüht. Nach einer gemeinsamen
Urlaubsreise vertiefte sich die Affäre, aus der inzwischen kein Hehl
mehr gemacht wird.
Der silbergrau gewordene Terminator Driest, der durch einen dreisten
Bank-Besuch, einem Vergewaltigungsdrama mit Schauspielerin Monika
Lundi in Los Angeles und durch das große Wort von Romy Schneider im
Fernsehen „Sie gefallen mir sehr, sogar sehr“ (aber mehr war definitiv
nicht, weil sie sofort nach der Sendung nach Paris zurückflog),
zeigte sich in letzter Zeit öfter mit Brigitte in München.
Unter anderem traf sich das neue Liebespaar mit Deutschlands größter
Filmproduzentin Regina Ziegler, in Berlin, Köln und München mit
Produktionsstätten vertreten, im Hotel „Bayerischer Hof“ zum Essen.
Die Produzentin mit der gemütlichen Figur plant die Driest-Krimis zu
verflimen. Bei diesem Dinner lernte Regina erstmals die Münchner
Verlegerin kennen, deren Ehe mit Herrn Mikorey nur noch Formsache ist.
Die Chemie zwischen Burkhard und Brigitte scheint zu stimmen. Noch
nie sah die Verlagschefin so glücklich aus wie jetzt.



