Eine neue Filmschönheit macht von sich reden. Beim Opening des “Cigar and Rum Clubs” in München stiehlt die blutjunge Eurasierin Ankie Beilke allen die Schau. Sie spielt die Hauptrolle in Bullys neuem Film.

MÜNCHEN - Die Zeiten sind vorbei, als heiße Kubanerinnen die „Davidoff Nr. 1“
auf ihren glänzenden, braunen Oberschenkeln drehten. Die
Marketing-Vorstellung bleibt aber bis heute bestehen, obwohl die
besagte Zigarre längst woanders herkommt : aus der Dominikanischen
Rebublik. Aber auch die „Cohibas“ aus Fidel Castros Fabriken machen
keinen Umweg mehr über diesen weiblichen „Drehort“. Natürlich kommt
die pikante Herstellungs-Saga wiedermal zur Sprache, als die neue
Lifestyle-Oase „Cigar and Rum Club“ vierzig handverlesenen
Connaisseuren vorgestellt wird.
Im eigentlichen Hotel-Entree am Eck von Münchens exklusivster
Herberge „Mandarin Oriental“, das die städtische Verwaltung
unverständlicherweise nicht als Eingang genehmigte, ist zum
eleganten Raucher-Ghetto umfunktioniert worden. Zur Premiere werden
120 Zigarren der Marke Null-Tarifgepafft. Party-Hopper Roberto Blanco
genießt den blauen Dunst nonstopp. Den dicken Torpedos, von „Nr.1 bis
„2000“ und der Damen-Zigarre „Nr.2“, stielt eine eurasische Schönheit
die Schau. Es ist die junge Globetrotterin Ankie Beilke, in
Hongkong, Los Angeles und München daheim, die in Michael Bully Herbigs
neuem Film „Wickie und die starken Männer“ die weibliche Hauptrolle
spielt.
Ihre makellos weißen Zähne blitzen beim hinreissenden Lachen.
Galant greift sie zu einer Zigarre, die ihr angeboten wird, raucht
sie aber nicht. In dem Herren-Circle wirkt die Neuentdeckung wie eine
verlorene Orchidee. Sie trägt ein kurzes weißes Seidenkleid mit
Goldpailletten und duftet nach Chanel „Mademoiselle. „Cigar
Clan“-Chefredakteur Honza Klein lässt sie fotografieren und plant sie
für einen der nächsten Titel ein
.
Ankie ist mit ihrer nicht weniger attraktiven Mutter Ankie Lau
gekommen,die vom Temperament her das pure Gegenteil ihres
Familiennamens ist. Als Produzentin fädelte sie die Karriere ihrer
Tochter bei „Constantin-Film“ ein. Das Vitamin B half nur zu Beginn.
Dann durfte die hübsche Ankie bei Meister Bully persönlich ihre
Schauspielkunst unter Beweis stellen. In einem Zimmer in den Münchner
Bavaria-Studios musste sie weinen, lachen, schreien und Texte
vorlesen. Bully blieb ganz ernst und an seiner Miene war weder ein
Pro noch ein Contra abzulesen. Nach einer Woche, als sich Ankie und
Ankie gerade in Cannes aufhielten, traf die Glückspost ein. Herbig
engagierte sie als chinesische Prinzessin in dem „Wickie“-Film. Am
Sonntag feiert der Streifen Premiere im “Mathäser” und am 9.9.09 ist
der Start in allen Kinos.
Zum Opening reicht das Haus neben asiatischem Fingerfood ein
umfangreiches Rum-Sortiment de Luxe. Darunter auch ein Edelprodukt,
das Glas zu 140 Euro. Hotel-Chef Lars Wagner zeigt sich großzügig und
lässt auch eine Flasche dieses Kalibers öffnen. Den 240 Jahre alten
Tropfen führen sich SZ-Journalist Stephan Handel, „Cigar
Clan“-Manager Hans Hörl und Peter Gabler vom „Genuss-Journal“ zu
Gemüte.



