VON UGO ZU HUGO

Gesichtskontrolleuse Mandy Röder schwingt in einem anderen Münchner Restaurant ihr Zepter, nachdem sie sich wegen eines wahren Wortes im Fernsehen mit ihrem Brötchengeber überwarf.



MÜNCHEN — Sie hat das People-Feeling, sie kennt die Leute. Mit
Center-Court-Blick regiert  Mandy Röder ihr Reich und hat bewiesen,
wie die kunterbunte , glitzernde Internet-Generation  zu nehmen ist.
Weil die rehbraunäugige  Gesichtskontrolleuse , die charmant, aber
auch resolut sein kann,  ein wahres Wort aussprach,  kam es zum Bruch.
In  einer „TV München“ –Sendung hatte Mandy dezent angemerkt, dass der
Erfolg des  Münchner Pizza-Salons de Luxe ,„H’ugos“,  auch auf sie
zurückzuführen ist.

Ugo Crocamo, ihr spaghettidünner  Brötchengeber, wollte keine Götter
neben sich haben  und  drückte ihr den Wanderstab in die Hand.  Bevor
der  Pizzabäcker,  der seit  über einem Jahrzehnt nachts in der
Nahkampfdiele  „Einser“ den kreisrunden Sattmacher  bäckt,  aber Mandy
feuern  konnte,  nahm sie ihm schriftlich die Kündigung vorweg.
Seither grüßt der Pizza-Primus  seine wertvolle Nacht-Amazone nicht
mehr,  die trotz des Hinauswurfs loyal von ihm spricht. Ugo trat das
Glück  ein bisschen mit Füßen. Er  kennt  die wahren VIP’s nämlich
nicht, wird aber  selbst  inzwischen von fast  jedem erkannt.

Die  Schöne  mit dem italienischen Temperament blies nicht Trübsal
und wechselte von  Ugo zu Hugo. Im Werk 2 von „Hofbräu“-Wirt Hugo
Bachmaier, Münchens erster Bruschetteria  „La Piazza di Hugo“,
schwingt sie nun das Zepter und hat schon zwei Feuertaufen
überstanden:  Das Opening des neuen Lokals und eine Geheim-Party einer
Filmgesellschaft. Die Premiere  adelte  Formel-1-Hero  Timo Glock, der
sich wohl verfahren haben musste. „Ich kenne den Toyota-Piloten nicht
persönlich, aber ein  Freund von mir hat ihn mitgebracht“,  gestand
der  handfeste Hugo im Gewühl  der Gäste, einer deutlichen  Mischung
aus Reeperbahn und Leopoldstrasse.  Der große blonde  Gastronom, der
sonst auf einem Stuhl am Eingang thront, servierte höchstpersönlich
dem Rennfahrer  die knusprigen Bruchetten.  Beim  Betreten der mit
einem Glas-Zaun geschützten Terrasse dachte ich fast, dass auch Obama
da ist, weil eine Handvoll  verkabelter Sicherheitszerberusse den
roten Teppich bewachten. Dort drehten  regionale
Boutique-Besitzerinnen und Nachwuchs-Sänger  „Oscar“-vorbildlich
Pirouetten  für ein  halbes Dutzend Fotografen .  „Ich habe noch nie
erlebt, dass es bei  einem Fest von Hugo nichts gekostet hat. Sonst
wurden wir immer gebeten, diesmal waren wir eingeladen““, sagte ein
Gast.

Ein paar Abende  vorher  hatte in der frisch renovierten  Bruchetteria
eine geheime Party von „Constantin-Film“  anlässlich des  Film-Starts
von „Wickie“ mit Gästen wie Torhüter Jens Lehmann, Quandt-Schwager
Werner Klatten,Lenbach-Chef Peter Schmuck, Prinz Phillip Ludwig zu
Salm Salm, die Schauspieler Günther Kaufmann mit Frau und Tochter
sowie Bernd Herzsprung mit Töchtern Hannah und Sarah, Euroasierin
Ankie Beilke mit Mama, Blacky Fuchsberger mit Frau Gundula,
Comedy-Star Michael Mittermeier mit Frau undTV-Moderator Ingo Nommsen
stattgefunden. Der Verleih ist  mit seiner Öffentlichkeits-Scheue
nicht wieder zu erkennen. Das mag vielleicht an Michael Builly Herbig
liegen, als Regisseur  ein Meister, aber völlig  unprofessionell ,
wenn es um die Darstellung von sich  und seiner Family geht. Ein Blick
nach Hollywood  würde Michael gut tun und  ihm zu einem cooleren
Auftreten in der Öffentlichkeit verhelfen. Dann wäre Bully  total
perfekt. Fast nicht auszuhalten.

Kommentare (1) zu “VON UGO ZU HUGO”

  1. sinclaire sagt:

    na ja gott sei dank wiessen die leser wer diesen artikel verfasst hatt in übrigen” Bruchetta” war ein mafioso wen dan Bruschette…-

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