UDO JÜRGENS,DER EWIGE SÄNGERKNABE

Der Superstar feiert mit Familie und Freunden, 40 an der Zahl sein 75. Wiegenfest in Zürich. Nur sein bester Spezi Niki und die schöne Schwägerin Christian Krüger fehlen.


ZÜRICH -  Wir haben nicht viele Superstars in Deutschland. Zudem ist das
Prädikat  von einem Privatsender  übel  zweckentfremdet worden.  Aber
bei  Udo Jürgens handelt sich wirklich um  einen Superstar, der schon
unter  Artenschutz gestellt werden müsste. Udo  ist  ein
Ausnahme-Entertainer, die man an der Hand abzählen kann. Heute feiert
der  ewig  jugendliche Troubadour  - Sie lesen richtig –  sein 75.
Wiegenfest. Das gutes Aussehen verdankt Jürgens, ohne einen Umweg zu
Onkel Mang, wohl der Tatsache, dass er nie Ruhe gibt und immer alle
seine Muskeln spielen lässt.

Gerade in Hamburg einem größeren Star-Rummel  im Thalia-Theater  mit
Otto Waalkes und Konsorten entkommen, wird er  am Abend im Kreise von
vierzig Gästen seinen runden Geburtstag feiern. Familie und Freunde
lassen ihn in einem Zürcher  Lokal, einem “ehrenwerten Haus”, mit “
griechischem Wein” hochleben. Nur die Schwägerin Christiane Krüger,
die zeitlose Bella, die an dem Abend in Bad Homburg  mit „Frühling im
September“ auf der Bühne steht, und sein bester Freund und Ratgeber
„Baron“ Niki Dumba fehlen, der  sich in Berchtesgaden eine Reha
unterzieht.  Gleichzeitig übertragen ZDF und ORF 2, in einer noch
längeren Version,  die „Udo Jürgens Geburtstags-Gala“.

Sexy Seventy  Five ? – da werden die Geburtstagspräsente immer
schwieriger für einen, der alles hat. Jürgens patenter  Manager
Freddie Burger , Hausherr des De-Luxe-Restaurants im Zürcher
„FIFA“-Hauptquartier und neben  einem Dutzend  Lokalen Teilhaber der
Münchner Disco „Sugar“,  hat nicht vor, lange nach  was passendem  zu
suchen. „So wie es aussieht,  geht diese Feier wohl auf meine
Rechnung“, sagte er. Udo hätte das Fest natürlich in  seiner Villa an
der Goldküste des Zürichsees , weiß wie sein Piano , oder in seiner
eleganten Stadtwohnung am „Bellevue“ zelebrieren können, aber so eine
Party mit vierzig Leuten lässt sich besser in einem Restaurant
arrangieren.

Udos Karriere begann in München in einer Schwabinger WG zusammen mit
Spezies wie  Thommy  Hörbiger und Frank Forster. „17 Jahr, blondes
Haar“ lautete der Song, mit dem Udo aus dem grauen Nichts plötzlich
ein bekannter Sänger wurde und die bleierne Zeit des Pfennigumdrehens
aus der Erinnerung geriet und ein warmer Dollar-Regen bis zur Stunde
einsetzte. Seine Karriere ist gefüllt von runden Zahlen: 55 Jahre im
Rampenlicht, 900 komponierte Songs, 100 Millionen verkaufter
Tonträger, 300 000 Besucher seiner Tour “Einfach ich”, mit der er auch
am 28. November in München gastiert.

Herzlichen Glückwunsch, Udo.

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