Überraschung im deutschen Showbusiness. Das Vorzeige-Paar geht getrennte Wege. Eigentlich schade, weil die beiden so gut zusammengepasst haben.
MÜNCHEN - In die goldenen Sonnenstrahlen der Vorzeige-Ehe von
Filmstar Uwe Ochsenknecht und seiner Frau Natascha, seit rund 25
Jahren unzertrennlich, haben sich düstere graue Gewitterwolken
vorgeschoben. Das smarte Paar, in Grünwald daheim, wo auch ihre
Kinder , die Baby-Stars Jimi Blue und Wilson Gonzales lebten , und
nur noch das Nesthäckchen Cheyenne Savannah zu Hause ist, hat sich
getrennt. Bei diesen beiden Zeitlosen hätte man am allerwenigsten
an ein Ehe-Aus gedacht.
Vielleicht lag es an dem allgemeinen Erdenbürger-Problem, dass
Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken. Oder an dem
ebenfalls menschlichen Gefühlspunkt, dass „Männer Liebe brauchen“,
wie auch schon ein Filmtitel Ochsenknechts besagt. Vielleicht ist die
Liebe im bunten Alltag der Künstler-Familie erkaltet. Man erkennt
es auch an der unterschiedlichen Weise, wie die diese traurige Story
den Weg in die Öffentlichkeit genommen hat.
Während Uwe Ochsenknecht, der die internationale Schauspiel-Qualität
eines Klaus Kinski besitzt, aber im Showbiz-armseligen Deutschland
stark unterfordert ist, die familiäre Veränderung ganz privat und
lautlos behandeln will, scheint seine Frau die mediale Offensive zu
schätzen. So wird sie vom zerronnenen Ehe-Glück oder
Selbstfindungen in nächster Zeit noch mehr sagen wollen. Es ist
grundsätzlich schade, weil Uwe und Natascha so gut zusammengepasst
haben wie David Beckham und Victoria. Ich kann mich noch gut an ein
Groß-Poster erinnern, auf dem beide als freizügiges Paar miteinander
verkettet waren und das Bild die Aussage hatte, dass diese aparten
Alpha-Menschen nie auseinander gehen werden. Nie.




