Comeback-Konzert im Münchner Schlachthof des Vollblutmusikers, der ein besonders illustres Publikum zum Mittanzen animierte.
MÜNCHEN - Ein kunterbuntes Völkchen, bestehend aus Schwabings Buena-Vista-Sozial-Club, hübschen Girls und schillernden Behütern der Stadt, versammelte Musik-Profi Abi Ofarim bei seinem Comeback-Konzert auf der Münchner Schlachthof-Bühne, wo sonst der links redene und rechts lebende Otti Fischer das Rampenlicht überdimensional ausfüllt.
Im Publikum sah man die immer noch resche “La Cave”-Mecky, die Freunden ins Ohr flüsterte, wer ihr Höschen haben möchtte, den
Skulpteur Nikolai Tregor, der zur Zeit Burda-Büsten schmiedet, den gewichtigen Peter Arnold, der in seiner Sturm- und Drangzeit bei einem Streit um Uschi Glas dem Swimmingpool-Unternehmer Lutz Lobenwein das Ohr anknabberte, und Schauspieler Ernst Hannawald, ein Schwager von Abi, die flotte Gaby Lange, Ex des Herz-Chirurgen, Maler Theo Crash und Rinaldo Talmonti, der Frühzeit-Sex-Star der “Liebesgrüsse aus der Lederhose”-Aera und Restaurant-Besitzer im Tal.
Den anwesenden Boutique-Besitzerinnen war Abi als Adam ein fester Begriff, der seit Jahrzehnten umweltbesorgt in der Szene der Vernachlässigten wildert, aber heute der charmanten Fuchtel von Managerin Kirstin Schmidt unterliegt. Zu seinen Rhythmen wippten leidenschaftlich “Bunte”-Chefin Patricia Riekel, Designerin Susanne Wiebe und die singende Nacht-Orchidee Aline Lettow, Frau von Restaurant-Chef Hugo Bachmaier, mit schwarzen Strümpfen und im koketten Mikro-Röckchen, das hinten verbeugungsfreundlich geschlitzt war, das journalitische Fernseh-As Barbara Dickmann sowie Anwalts-Ehefrau Petra Hasl, die am Abend zuvor mit
sechs Freundinnen aus der Münchner Bella-Liga Geburtstag feierte und ihren Mann daheim ließ.
“Ariola”-Methusalem Monti Lüftner , der sich einen “Hemingway” stehenläßt, aber wie Räuber Hotzenplotz aussieht, ergatterte einen Tisch voller Damen. Beim näheren Hinsehen handelte es sich nicht um seine spritzige Zielgruppe und die Münchner Raben lästerten, daß es Kandidatinnen nur für den berühmten Hühner-Habicht wären, der schon mit der Zunge schnalzen würde. Europas bekanntester Körperschneider Prof. Dr. Dr. Dr. Werner Mang, wissentlich Idealklientel vorzufinden, riss sich für ein paar Stunden aus seiner Seeufer-Klinik in Lindau am Bodensee los und jubelte begeisert neben der blendend aussehenden Fernseh-Ärztin Dr. Antje Kühnemann Entertainer Abi Ofarim zu. Zum nicht enden wollenden Schluss kamen auch die talentierten Söhne Gil und Tal auf die Bühne. Bussis mit Papi.




