Heimkehrer I: Hotel-Grandseigneur verläßt Bangkok und geht auf Weltreise, bevor er sich wieder in München niederläßt. Heimkehrer II: Der in Palm Beach lebende Multimillionär Gottfried Dresbach, einst Förderer der “Löwen” und erster Brötchengeber von Franz Beckenbauer, zog es nach 30 Jahren wieder an die Isar, wo er noch eine Prachtwohnung besitzt.
MÜNCHEN – Kurt Wachtveitl, Grandseigneur im Umgang mit den Reichen und Superreichen in seinem Hotel „Oriental“ von Bangkok , zieht es wieder in die Heimat zurück. Der Generalmanager quittiert nach 40 Jahren an der Front des Jet Set in Thailand seinen Dienst. Im Juni geht er zunächst für drei Monate auf Weltreise und lässt sich danach im Münchner Stadtteil Nymphenburg nieder, wo er sich vor kurzem eine Wohnung nahm.
Die angesehene Hotel-Eminenz war sieben Tage die Woche und 15 Stunden im „Oriental“ im Einsatz, wo einst Prinz Ernst August von Hannover und Prinzessin Caroline von Monaco geheime“ Flitterwochen „verbrachten. Es war ihr erster gemeinsamer Ausflug und Ernst August noch anderweitig verpflichtet. Sie gaben sich so verliebt, dass sie die Welt um sich vergaßen. Fröhlich trugen sie sich in das Gästebuch des Hauses ein, ohne auf irgendwelche Auswirkungen bedacht zu sein. Die Thailand-Reise unternahm die Prinzessin übrigens ganz inkognito und benützte einen „Künstlernamen“.
Vier Wochen verbrachte Roger Moore alias James Bond im thailändischen Hotel-Himmel “Oriental”in einer Luxus-Suite, wo ihn Wachtveitl mit souveräner Regie nach Strich und Faden verwöhnen ließ. Aber auch Kate Moss, die Bardot der Neuzeit,loggiert jedes Jahr im exklusiven, aber gemütlichen Gemäuer von Wachtveitls 5-Sterne-Herberge.
Multimillionär Gottfried Dresbach, einst Münchner Tücher-Tycoon mit Stoffgeschäfte-Kette und Brötchengeber von Franz Beckenbauer als ganz junger Spund , saß gestern überraschend im Harlachinger Restaurant „Antica Trattoria“. Seit über 30 Jahren lebt der Sportmäzen in Palm Beach und lässt den lieben Gott einen guten Mann sein. Er hat Häuser an der Cote d’Azur und ein Prachtwohnung in der Nähe der Menterschweige, von der er sich aber trennen will.
Dresbach, fit wie der berühmte Turnschuh , und immer in Begleitung schöner Damen, ließ sich Flusskrebse auf Kartoffelcarpaccio und Seewolf im Salzmantel schmecken und zeigte, dass er im Angiff noch kein bisschen nachgelassen hat. Am Nebentisch saßen zwei junge hübsche Mädchen, die aussahen wie Schneeweißchen und Rosenrot, mit einem Fernsehproduzenten, die er sofort ins Gespräch verwickelte. Ihr Begleiter war kurzfristig irritiert. Gönner Gottfried gab den jungen Damen himmlisch schmeckende Desserts und Kaffee aus und lockte sie an seinen Tisch. Es war Sängerin Jana Wall , blond und gut proportioniert, mit ihrer Managerin Marianna Kazachenko, ebenso mit bella carrosseria, die überglücklich ihre erste CD „As I stand“ in Händen hielt. Gottfried, der legendäre 60er-Förderer, bekam als erster die neue Scheibe überreicht.
Während er mit Jana und Marianna schäkerte, feierte im Nebenzimmer des Restaurants die junge Generation der „Löwen“ , die allerdings nichts von der Anwesenheit des 60er-Förderers von einst ahnten, dem auf gewisse Weise auch der erste und einzige Meisterschaftstitel von “1860″ zu verdanken ist. Wie heisst es doch: Ohne Moos nix los.
Waldemar Hartmann, Sportreporter der pfiffigen Klasse, der für “Paulaner” wirbt,. saß vertraut mit Alexandra Schörghuber, Witwe des Bräu und Baulöwen Stefan Schörghuber, in der “Ducktail”-Bar des Münchner “Sheraton_Hotels”, das jetzt in “Westin Grand Münchner Arabella-Park” umgetauft wurde. Es war gegen 22.30 Uhr und beide unterhielten sich angeregt.




