250 feine Leute auf der Münchner Prater-Insel, wo Antje Debus ihren Geburtstag zelebrierte und ihr Fotobuch vorstellte, dass man nicht kaufen kann.
MÜNCHEN - Henkel-Nichte Antje Debus war reif für die Insel. Die Waschpulver-Lady, Nichte des verstorbenen Konrad Henkel und Witwe Gabriele, entführte 250 führende Mitglieder des deutschen Adels, der Wirtschaft , des Sports und des Botox’s in ein von ihr gestaltetes Traumschloss für eine Nacht auf die Münchner Praterinsel, zu einem rauschenden Fest, für viele das schönste seit Jahren.
Die charmante Gastgeberin ließ eigens die Böden der Miet-Villa rot und die Wände grün streichen. Mit einem Meer pinkfarbener Blumen und vielen nur für diesen Abend gebauten Lounges, in denen Prinz Alexander zu Schaumburg-Lippe, Gunter Sachs und Mirja oder Günther Netzer und Frau Elvira saßen, wurde die Event-Lokation in ein nie gekanntes Pracht –Palais verwandelt. Es sah allerdings ulkig aus, als Schauspielerin Uschi Glas im „Smart“ vorgefahren wurde. Altmeister Gerd Käfer, der mit seiner grauen Haarpracht und Sonnenbrille, wie ein neuer Heino aussieht, führte die Regie bei dieser edlen Soiree, zu der aus allen Himmelsrichtungen namhafte Gratulanten herbeiflogen. Antje Debus, im indischen Look – rote Manteljacke mit Goldbrokat und weiße Hose – feierte das leicht „über 40“-Wiegenfest, zu dem sie ein dickes Fotobuch mit dem Titel „Sekundenglück“ herausbrachte, das man nicht kaufen kann und nur für Freunde gedacht ist. Das ebenso schwerreichwe Schwesterherz Schwester Netty Gehrig blätterte begeistert in dem Werk. Antje Debus macht nicht als “Mamarazzi ” mit Familienalben- Fotos von sich reden, sondern beweist mit ihren Bildern ihre Kreativität und das sie das Auge hat. Man sieht das allein schon, wie sie lebhafte Kinderszenen festhält.
Nicht nur die Gents der Nation, gegeltes Haar, bunte Hosen zum Jackett mit Stecktuch, auch die schönsten Damen der deutschen Gesellschaft waren erschienen. Die attraktive Gräfin Barbara Metternich zog mit ihrem Lederrock mit Federn die Blicke auf sich. Gräfin Tina Stauffenberg, deren Figur jede Windkanalprüfung besteht, erkundigte sich bei Globetrotterin Eva O’Neal, die sich im Laufe der Jahre ein gemütliches Erscheinungsbild zugelegt hat, ob es ihr weißes Kleid auch in ihrer Größe gäbe. Im feinen Gewühl sah man Witwe Susi Wechmar, Liz Polsterer, Fürstin Inge Wrede mit Mann Peter Lanz, Bandscheiben-Rastelli mit neuer Freundin Dr. Prof. Dr. Wolfgang Pförringer Bärbel Stier (verlor große Chateau Petrus-Wette, weil sich Wolfgang, Witwer“ von Rosemarie Springer, nicht mehr verlieben wollte), Graf Felix Pereira, „Estee-Lauder“-Top-Manager Fred Langhammer ( Ronald Lauder eröffnet in Budapest größtes Wellness-Center Europas), Auktions-Graf Spretti, Prinz Peter zu Sain Wittgenstein, Bonbon-Industrieller Axel Müller mit Frau Corry (wegen ihres seltenen Familien-Namen haben die Müllers ihre Frimenbezeichung „Vivil“ drangehängt ), Loden-Frey-Chef Michael Nagel und Frau Sabine, Buxi Gancia, Hotelier und Tennis-As Grinda, Schauspieler Friedrich von Thun, Prinzessin Ursula von Bayern, Schauspielerin Monika Peitsch Gräfin Königsegg und Immobilien-Freiherr Detlev von Wangenheim, der mittags mit Prinz Ernst August von Hannover im „Franziskaner „ Weißwürste, Heringsfilet, und Zander gegessen hatte. Antje Debus blickte sehnsüchtig zur Eingangstür, aber Ernst August ließ sich nicht blocken, obwohl er in der Stadt war.
Aller guten Dinge sind „Prive 3“ – so heißt die neueste und dritte Mini-Disco, die Jurist und Autor Roman Libbertz, Sohn des Strafverteidigers Lutz Libbertz, im früheren „Champus“ in einer Seitengasse der Maximilianstraße eröffnet hat. Das Dancing ,klein, kompakt mit Terrasse, wird laufen. Die Premieren-Nacht war Tuchfühlung pur. Ich saß zwischen Ski-Königin Maria Riesch (Denin) und Literatur-Agentin Liane Kolf (Seide). Der enge Logenplatz enthüllte mir, dass die Berührungsphase zwischen der Abfahrtsweltmeisterin mit den endlos langen Beinen und dem Gastgeber, der mit seinen längeren Haaren und der strengen Brille wie ein junger Francis Ford Coppola aussieht, längst über das Händchenhalten hinaus gegangen ist . Man gab mir einen sehr familiären Einblick. Zum Club-Opening durfte Maria nicht im Kleid erscheinen. Sie musste Jeans tragen. Roman wollte das so.



