Der männliche Nachwuchs von Libyens Revolutionsführer zeigt sich beim Showbiz spendabel.

Mariah Carey erhielt unerwartete Zuwendung
NEW YORK - Die Söhne von Revolutionsführer Mohammad Gaddafi bringen immer mehr Kleingeld unters westliche Volk. Gerade sorgte Saif, der zweitälteste, für unerwartet warmen Regen bei US-Superstar Mariah Carey, die Urlaub auf der sonnigen Karib-Insel St. Barth macht. Für ein paar Songs auf seiner Party im Nikki-Beach-Club belohnte er die Sängerin mit einem Taschengeld von einer schlappen 1 Million Dollar. Da kann Mariah, wenn sie wieder in New York zurück ist, beim Sale in der Fifth Avenue ein paar Kleidchen mehr kaufen.
Auch Bruder Saadi, der gern nach München kommt und das Hotel Bayrischer Hof mit Groß-Umsatz heimsucht, hat Biss auf Showbiz und macht stolze Gagen locker. Den kessen Pussycat Dolls zahlte er für einen Party-Auftritt 600 000 Dollar. Eine gerademal zwei Stunden lange Präsenz von Weltstar Nicole Kidman im Münchner Lenbachhaus ließ er sich 1 Million Euro kosten. Mich hat der Deal, der zwischen ihrem Manager und Gaddafis deutschem Berater ausgehandelt wurde, etwas gewundert. Nicole verdient pro Film 25 Millionen Dollar und hätte die “Anwesenheitsprämie” nicht nötig. Der jüngste Gaddafi-Sohn, der in München studiert, und dem seine Mutter hier ein Haus gekauft hat, macht mit etwas zuviel Gas auf dem Pedal beim tollkühnen Autofahren durch die Stadt von sich reden.
Photo by Urbanworld Film Festival




