Stahlunternehmer Martin Glässel hatte wiedermal die Spendierhosen an und lud zu einer Party im Wald.
MÜNCHEN – In Oedenstockach bei Putzbrunn, wo sich nicht einmal Fuchs und Hase gute Nacht sagen können, weil es so versteckt liegt, versammelte sich der TSV Turnerbund München e. V. in seiner sturmerprobten Hütte, darunter Max Josef Strauß mit Töchterchen Gloria und Ex-Landesbankpräsident Neubauer mit Frau. Es gab das beste Bier – nämlich Freibier und eine Sau. Einmal im Jahr spendiert dieses fröhliche Essen im Wald der Münchner Stahlunternehmer Martin Glässel, früher Nachbar und Freund des Strauß-Clans, sowie Vertrauter von Ex-Kaiserin Soraya.
Am Grill, wo sich ein 50 Kilo schwres Spanferkel drehte, überraschte ein Jurist namens Tenn mit seiner Kochkunst. Ihm gelang ein Parade-Braten mit herrlicher Kruste, wenig Fett und perfekt gewürzt. Glässel erzählte einen Schwank aus der Zeit von Strauß, dem normalerweise niemand widersprach. Nur einmal, bei einer Rede im Freien, quackte ein Frosch im Nachbar-Garten von Glässel. Als Martin den Störenfried fangen wollte, meinte FJS: “Lass gehen, der wollte auch mal was sagen.”



