Diva zähmt Münchner Arriflex-Chef

Der schöne, leidenschaftliche Musical-Star Anna Maria Kaufmann ist neuerdings in Begleitung des Kamera-Herstellers Bob Arnold, der in letzter Zeit sehr einsam war.

MÜNCHENBob Arnold, Großaktionär des Kamera-Konzerns „Arriflex“ und  Erfinder neuer  Reime,  die sich weder schütteln noch reimen, geht den Herbst seines  bunten Lebens  fröhlicher, geradezu veränderter an. Das scheint die attraktive Musical-Diva Anna Maria Kaufmann auszumachen, die er mehrfach zum Essen in den „Franziskaner“ ausführte. Sie stammt aus Kanada und lebt in München-Bogenhausen.



Die Annettes, Olivias und  Karins hat der eiserne Junggeselle, der nur einmal verheiratet war, mit Möbel-Prinzessin Delia Emslander,  und beinahe Uschi Glas gefreit hätte, was Bobs Mutter Wunschtraum gewesen
wäre, ihrem Schicksal überlassen. In der letzten Zeit führte er ein fürstliches Eremitendasein, gab seinen hyperaktiven Hunden den Vorzug und scheuchte regelmäßig das Personal im Mittagslokal „Conti“, das in
der Nähe des Lenbach-Palais liegt, das ihm gehört und wo er in einem Traum-Büro residiert. Seit kurzer Zeit ist alles etwas anders.  Arnold agiert wie früher. Keine Verse, richtige Dialoge, ganz Gentleman, ganz bedacht und vorsichtig.  Er steht am Tisch auf, wenn „Phantom oft the Opera“-Star Kaufmann den Platz verlässt und wieder zurückkehrt. Dem „Arriflex“-Asterix scheint die Dame am Herzen zu liegen. Anna Maria ist solo, seit sie sich von ihrem Lebenspartner Henry Lenz getrennt hat.

Allein die Augen verheißen Leidenschaft der Sängerin. Im Fall Arnold wird sie allerdings auch  auf  die  konservativen Regularien bestehen  und sich ohne Ring auf keinerlei Abenteuer einlassen.

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