Peter Kraus verzaubert ganz Zürich

Jetzt fasziniert er beide Generationen der Fans – seine sowieso und jetzt tagtäglich mehr Kids. Das Konzert in Zürich bewies es.

ZÜRICH - 2100 Konzertbesucher sangen im Kongresshaus in Zürich wie aus einer Kehle „R-o-s-e-m-a-r-i-e“. Mit brenenden Kerzen und Feuerzeugen himmelten sie auf der Bühne Entertainer Peter Kraus an.

Der zeitlose Rock-Sänger, der vor 50 Jahren in der Konzerthalle des Deutschen Museums zum ersten Mal auf den Brettern, die bekanntlich die Welt bedeuten,  stand, hatte sie alle im Griff. Mal hart, da sprang er aufs Piano, mal zart, dann wiegten sich alle Schmusetakt. Wie früher,  als er noch als junger Spund gegen die amerikanische Konkurrenz antrat – Elvis Presley und Bill Haily. Die Mädchen kreiischten bei ihm nicht minder.

Auf den teuren Plätzen sass gereiftes und betuchtes Publikum, auf dem Rang rockte Zürichs Jugend, dass der Balkon bebte. Peter Kraus bewies das grosse Wunder: Er fasziniert beide – seine Generation und die heutigen Kids, die es cool finden,  Rock`n Roll zu tanzen.  Und ihn als Legende feiern. Wäre noch mehr Platz vor der Bühne gewesen, dann hätte der ganze Saal getanzt.

 Zwischen den 37 Liedern gab es eine Pause. Peter Kraus lud ein paar Freunde, die alle wie er Oldtimer-Sammler sind,  zum Sektumtrunk. Seine Frau Ingrid, mit der er 36 Jahre glücklich verheiratet ist, unterhielt sich mit VIP`s, .Darunter Gross-Unternehmer Thomas Haffa,  früher Gründer des Börsen-Wunders „EM-TV“, der unter anderem als Luftreeder  mit Privat-Jets international Furore macht und in Zürich ein elegantes Domizil hat.

Das Geheimnis seiner ewigen Jugend?  Peter Kraus stapelte tief und nannte Rock`n Roll als Jungbrunnen, auf keinen Fall Sport. Höchstens ein paar Klimmzüge im Flughafen-Buss oder viel Bewegung daheim. Man solle die Fernbedienung weglegen und öfters zum TV-Gerät hin- und hergehen.

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