Vom Tennisspiel, das wissen wir, versteht er viel. Aber wo bleibt seine journalistische Fachkompetenz für eine Aufgabe in den Medien, wo er ohnehin schon mal gescheitert ist.
MÜNCHEN – Tennisspieler a.D. Boris Becker, der gerade in der Schweiz wegen Geschwindigkeitsübertretung die Fahrerlaubnis entzogen wurde, ist mutig. Der dreimalige Wimbledon-Sieger will im Fernsehen internationale Sportgrössen porträtieren und sie einmal monatlich bei der deutschen TV-Station „Premiere“ unter dem Titel „ Becker exklusiv“ präsentieren. Einmal ist er schon bei einer ähnlichen Aufgabe gescheitert. Jetzt versucht er es noch einmal.
Bobble kann unbestritten gut Tennis spielen, aber für diesen Job fehlt ihm doch jegliche journalistische Fachkompetenz. Grossspurig verkündete er:, von se ltener Ahnungslosigkeit gepeitscht „Mich interessiert der Mensch hinter der Maske“.
Auf diese verhaltensforscherische Aufklärung freuen wir uns jjetzt schon. Vielleicht lernen die gesamten Sportmoderatoren noch etwas von ihm.




