In Paris macht "Louis Vuitton"-Prinzessin Furore, bei der es nicht heißt: Der Papa wird's schon richten. Die Milliarden reiche Blondine richtet es sich selbst.
Paris – Sie ist blond und doch nicht blond. Als blitzgescheites Fräuleinwunder mit hinreissendem Aussehen und blendenden Manieren verblüfft Delphine Arnault,
28jährige Milliardärstochter und Vorstandsmitglied des weltgrößten Luxuskonzerns "LVMH" (Louis Vuitton, Moet, Hennessy), der jährlich 15 Milliarden Euro Umsatz erzielt. Sie ist die Lara Croft des europäischen Finanz-Olymps.
Wo Delphine auftaucht, sorgt sie für Furore, wie jetzt bei der Pret a Porter-Show von "Dior" in Paris oder beim glanzvollen Dinner, das ihr Vater
Bernard Arnault, Chef von "LVMH", Kunstmäzen und Frankreichs reichster Mann, anlässlich der neuen "Paul Gauguin"-Ausstellung im "Grand Palais" gab. In einem
hauchzarten, komplett rückenfreien Tüllkleid, das nur von zwei Spaghettiträgern gehalten wurde, saß die selbstbewusste junge Dame, die gerade in den
Verwaltungsrat des Konzerns aufgenommen wurde und die Nachfolge des zurückgetretenen Großbank-Chefs Jean Peyrelevade (" Credit Lyonnais") antrat, am Tisch
mit einem weiteren Juppie-VIP, dem "kleinen Agnelli", John Elkann, zusammen. Der wohlerzogene Enkel des großen "Fiat"-Chefs Giovanni Agnelli, der 1997 die
Finanzwelt überraschte als er den damals 21jährigen in den Verwaltungsrat und Vorstand berief und ihn zum Kronprinzen des Konzerns ( 1000 Unternehmen in 60 Ländern, 250 000 Mitarbeiter) machte, agierte leicht rotwangig als
aufmerksamer Tischherr. Nicht auszudenken, wenn beide ein Paar werden würden. Der sprachgewandte "Jaki", wie ihn Fotomodell Clara Bruni in SMS-Mails zärtlich
anspricht, war solo an dem Abend und praktisch Hahn im Korb. Zur Linken war ihm die attraktive, lebenserfahrene Alejandra di Andia, Verflossenene des
italienischen Königsenkels Prinz Emanuele Filiberto von Savoyen, plaziert worden.
Beide Grazien , die er für ein Foto umarmte, haben zur Zeit keine nennenswerten privaten Verpflichtungen. Delphine Arnault hat sich allerdings einen Begleiter zugelegt, den sie bezahlt. Es ist ein Bodyguard, der sie auf Anraten
ihres Vaters in der Öffentlichkeit behütet. Die schöne Pariserin , die man nur auf elitären Festen und kaum in Discos sieht, arbeitete nach dem Abschluß der
London School of Economics bei der Management-Consulting-Firma McKinsey. Ab 2000 sammelte sie bei "LVMH" im Modebereich Erfahrungen und war zeitweise Assistentin des Designer-Genies John Galliano. Seit 2001 ist sie auch für die Produkt-Strategie im Modehaus "Dior" verantwortlich.
Das kreative und kaufmännische Mega-Talent muß das Powergirl vom Papa geerbt haben. Der sensible Konzern-Tycoon Bernard Arnault ist als König der Zahlen
bekannt.




